Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Schulter op: wie geht´s weiter
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hallo zusammen,

wie bereits in diversen threads zum thema schulterprobleme etc. beschrieben, habe auch ich extreme probleme mit meinen schultern.
ich möchte mich deshalb auf diesem weg mit leidensgenossen bzgl. deren erfahrungen auf diesem gebiet austauschen.

zu meiner krankheitsgeschichte:

die probleme fingen bei mir vor ca fünf jahren in der rechten schulter an.
anfänglich immer nur kurz nach den trainingseinheiten später hat sich daraus ein dauerhafter zustand entwickelt.

hab dann diverse dinge wie reizstrom, manuelle therapie, tabletten, salben, cortisonspritzen etc. versucht jedoch ohne erfolg.
auch diverse trainingspausen von bis zu 4 monaten und auch umstellungen bei den übungen brachten nur kurzzeitig linderung.
vor zwei jahren ging es dann ebenfalls in der linken schulter los.

bei diversen mrt untersuchungen stellte man bei mir eine anatomische fehlstellung vom schulterdach fest.
hierdurch war für die sehnen zu wenig platz und die ständige reibung am knochen führte zu einer teilruptur der supraspinatussehne und zu einer chronischen entzündung des betroffenen gewebes.

verstärkt wurde/wird diese problematik durch eine muskuläre dysbalance (die hintere schulter ist zu schwach).
man erkennt das vor allem in der seitenansicht bei der die schulter förmlich nach "vorne" gewandert ist,

deshalb habe mich anfang 2007 für eine op der beiden schultern entschlossen.
da ich jedoch mitten in einer wettkampfvorbereitung war und diese unter keinen umständen abbrechen wollte, wurden die op´s auf juni bzw august 2007 verschoben.

tja, und nun habe ich die oprationen hinter mich gebracht.(allerdings nicht mit den von mir gewünschten erfolg)
aktuell kämpfe ich mit den auswirkungen der eingriffe und die schmerzen sind nach wie vor (wenn auch nicht in dem ausmaß) vorhanden.

ich bin deshalb auf der suche nach bb´lern die mit ähnlichen problemen zu kämpfen haben/hatten und die mir evtl. mit Ihren erfahrungen und ihrem wissen weiterhelfen können.

ich bedanke mich schon im vorfeld für alle antworten!!!

guss
frank leone
Die Frage kommt meines Erachtens zu spät - die OP wurde ja
bereits vorgenommen.

Ich wurde Mitte Mai an der rechten Schulter operiert und befinde
mich nun seit sechs Wochen in der Rekonvaleszenz. Meine Erst-
behandelnden Ärzte stellten wohl die richtige Diagnose, aber sie
prophezeiten mir dass nach deren Operation keinerlei schwere
Gewichte mehr möglich wären - so stand das dann auch im
Arztbefund. Im zweiten Anlauf stellte ich mich dann bei unserem
Verbandsarzt (Ritsch) vor, der sowohl die Operation als auch die
Rehazeit begleitete... Wenn nicht Ritsch, dann kein anderer!

Ich bin seither ohne jegliche Beschwerden - kein Nachtschmerz,
kein Schnick, kein Schnack - und zwischenzeitlich wie gesagt
schon wieder auf dem Weg zum Gewicht.

Mein Rat:
Nimm Dir die Zeit, fahre nach Rosenheim und lass das von Matthias
ansehen - sämtliche Unterlagen im Handgepäck. Du bekommst
dann eine Aussage von der schon eine ganze Menge wirklich
schwerer Jungs profitiert haben und weißt woran Du bist.

http://www.ortho-ro.de

Thumbs

Frank Leone schrieb:
ich bin deshalb auf der suche nach bb´lern die mit ähnlichen problemen zu kämpfen haben/hatten und die mir evtl. mit Ihren erfahrungen und ihrem wissen weiterhelfen können.

<aufholzklopf>Gottseidank habe ich zumindest an den Schultern keine Probleme</aufholzklopf>. Gute Besserung und schnelle Heilung wünsche ich Dir!

@gimli: vielen dank für die genesungswünsche...
Ich denke, die vielzahl der Möglichen Probleme und Schädigungen im Schulterbereich sind so vielseitig wie individuell, daß hier keine allgemeingültige Aussage gemacht werden kann.

In deinem Fall würde ich sagen, daß du zu lange gewartet hast und daher der Heilungsprozeß länger dauern wird, da die Supraspinatussehne schon sehr angegriffen ist. Da ich nicht weiß, wie sehr die Sehne beschädigt ist, würde ich erstmal zur Vorsicht raten und hohe Gewichte beim Bankdrücken vermeiden. Überkopfdrücken solltest du komplett weglassen.

Bei mir ging die Sache sehr rasant. Es wurden nach Vorstellung bei meinem Hausarzt sofort ein MRT angefertigt. Diagnose: Impegment-Syndrom. Nach Besprechung mit einem Schulterspezialisten noch mal ein MRT mit Kontrastmittel im Gelenk, damit man die Supraspinatussehne noch besser erkennen kan um Schädigungen auszuschließen. Danach hieß es dann konservative Schmerzbekämpfung, Entzündung heilen und den Sport an den Nagel hängen oder OP. Habe mir sofort einen OP-Termin geben lassen, lief alles gut. <vor der OP gingen vor Schmerzen nur noch 40 kg auf der Bank, nun bin ich wieder bei 120 kg im Arbeitssatz Rock

Der Chefarzt sagte mir aber auch im Vorfeld, daß nach der OP und Ausheilung wieder volle Belastbarkeit der Schulter gegeben sein wird.

Mein Vorteil war, daß kein Riss oder Schädigung der Rotatorenmanschette vorlag und auch die Supraspinatussehne zwar gereizt, aber nicht angegriffen war. So wurde nur der stark entündete und vernarbte Schleimbeutel entfernt und der Gelenkspalt (knochen) abgefräst, um wieder Platz für die Sehne zu schaffen.


Heute wieder alles OK...
Allerdings habe ich meinen TP im Hinblick auf maximale Regeneration der Schulter umgestellt und Überkopfdrücken komplett gestrichen.

Gruß

Guido
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