Die zweite einheit dann im gleichen wdh bereich, nur eben mit weniger gewicht und wdhs hoch ...oder wie verstehe ich das?
danke für eure Hilfe.
Ich hatte die zweite Einheit mit einem Gewicht von 50% des
Max und 8 Wiederholungen durchgeführt - diese allerdings
bewusst schnellkräftig ausgeführt - es sollte zur Unterstützung
des Maximalkrafttrainings (1-3 W bei 95%Max) dienen und
hatte sehr gut funktioniert.

Genau nach diesem Plan trainiere ich aktuell, allerdings erst die
zweite Woche so dass hier noch keine richtige Aussage möglich
ist...
Ich trainiere Mo/Di und Do/Fr mit jeweils drei Grundübungen je
Tag im 2er-Split - mitunter fand ich deshalb diesen Artikel so
interessant.
Bislang hatte ich wahlweise im 3er oder 4er Split je einmal pro
Woche den Körper durch - periodisiert wurde dabei zumeist
über die Belastungsreize und die Wiederholungszahlen. So ist
das nun ein völlig neuer Ansatz für mich.
am meisten liebe ich großvolumige trainingseinheiten, wobei ich ja schon seit monaten nach erik's system mit supersäz-, drop- und intensivsätzen trainiere und das funktioniert auch super. zur zeit trainiere ich jeden muskel 1 mal die woche, außer bizeps und trizeps und oberschenkel trenne ich in einen vorderen und hinteren(was ganz neu für mich ist)...wie schon gesagt, so komme ich auf 5 einheiten die woche.
mein wiederholungsbereich liegt immer bei 8-12 wdh. max.krafttrainingseinheiten mach ich eigentlich nie, früher ja, aber jetzt nicht mehr. liegt aber nur an einer schweren verletzung die ich mal hatte und daher im kopf eine blockade aufgebaut habe. würd ich aber auch wieder mal gerne machen.
2 mal den körper in der woche durchzutrainieren halte ich für mich für etwas zuviel. weniger ist oftmals mehr.

ist funktionell und zielführend für den Körper?
Vergangenes Jahr hatte Busek das Body-Camp in München
abgehalten - als Referenten waren Wolf, Rockel, Scheu und
Zenk geladen, die jeweils Einsicht in deren Trainingsablauf
gaben.
Interessant aus meiner Sicht war das damals deshalb, weil
ein jeder seine Erfolge vorzuweisen hatte - auch wenn sie
zum größten Teil völlig unterschiedliche Ansätze hinsichtlich
Ernährung und Training in Offseason und Wettkampf vertraten.
Irgendwie scheint es also so, als ob die Kontinuität der einzig
gemeinsame Nenner wäre, und damit bliebe die Frage was
der investierten Zeit gegenübersteht - was ist funktionell...
Dante schrieb in seinem Urspungsposting (aus dem dann das
Doggcrap entstand) von dem Vorteil der durch eine erhöhte
Reizdichte entsteht - und lag damit zumindest im Ansatz mit
dieser Studie auf einer Linie. Natürlich wird niemand in der
Vorbereitung Experimente durchführen - interessant wäre es
allemal ob nicht ein anderer Weg gleiche Resultate bringen
könnte, oder inwieweit Veränderungen auftreten.
Eins ist aber unstrittig, nämlich daß mit steigender Muskelmasse der Trainingsreiz für Muskelwachstum immer stärker werden muss, aber die Erholungskapazität nicht proportional zum Muskelwachstum ansteigt. Außerdem bleiben immer Faktoren wie inter- und intramuskuläre Koordination, die bei einem Anfänger ganz anders ausgeprägt sind als bei einem Leistungsathleten, usw. usf.
Das alles lässt eine sehr große Schere an effektiven Trainingssystemen zu, einfach, weil sie mit steigendem Leistungsniveau immer individueller werden.
Wobei hier durchaus auch ein Ausbrechen aus dem Schema möglich ist. Nimm mal Sledge1 (ich hoffe, das ist ok für Dich, Mario). Er hat früher jeden Muskel nur 1x pro Woche trainiert. Als ich begonnen habe mit ihm zusammenzuarbeiten, habe ich ihn z.B. einige Muskelgruppen 2x pro Woche trainieren lassen, mit sehr hoher Intensität wohlgemerkt, u.a. auch die Oberschenkel, was ja viele immer verneinen, daß das möglich ist.So konnten wir die Oberschenkel nochmals verbessern, besonders hinsichtlich Beinbizeps.
Viele Athleten sind einfach zu eingefahren in ihre "Schema F", das sie seit Jahren praktizieren. Sie haben ja auch Erfolge damit, aber nicht wenige scheitern am Ende immer wieder an den gleichen Schwächen, die sie eben nicht verbessern können. Das Problem ist halt, daß sich kaum ein Athlet noch was sagen lässt, wenn er ein gewisses Niveau erreicht hat. Lieber rennen sie immer wieder gegen die Wand.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß manchmal ein radikaler Schwenk, wenn er denn richtig durchdacht wird (das ist entscheidend), ganz neue Impulse für Fortschritte sein kann. Das ist ja auch der Grund, wieso ich meine Betreuungen anbiete und damit wirklich immer wieder Erfolg habe.
Das musste ich aber auch erst selbst lernen. Ich habe Ende der 90er mein gesamtes Trainingssystem über den Haufen geworfen. Das Resultat war, daß ich mit deutlich weniger Einsatz (und Nerven) wesentlich bessere Fortschritte machte.
Eins ist aber unstrittig, nämlich daß mit steigender Muskelmasse der Trainingsreiz für Muskelwachstum immer stärker werden muss, aber die Erholungskapazität nicht proportional zum Muskelwachstum ansteigt. Außerdem bleiben immer Faktoren wie inter- und intramuskuläre Koordination, die bei einem Anfänger ganz anders ausgeprägt sind als bei einem Leistungsathleten, usw. usf.
Das alles lässt eine sehr große Schere an effektiven Trainingssystemen zu, einfach, weil sie mit steigendem Leistungsniveau immer individueller werden.
Wobei hier durchaus auch ein Ausbrechen aus dem Schema möglich ist. Nimm mal Sledge1 (ich hoffe, das ist ok für Dich, Mario). Er hat früher jeden Muskel nur 1x pro Woche trainiert. Als ich begonnen habe mit ihm zusammenzuarbeiten, habe ich ihn z.B. einige Muskelgruppen 2x pro Woche trainieren lassen, mit sehr hoher Intensität wohlgemerkt, u.a. auch die Oberschenkel, was ja viele immer verneinen, daß das möglich ist.So konnten wir die Oberschenkel nochmals verbessern, besonders hinsichtlich Beinbizeps.
Viele Athleten sind einfach zu eingefahren in ihre "Schema F", das sie seit Jahren praktizieren. Sie haben ja auch Erfolge damit, aber nicht wenige scheitern am Ende immer wieder an den gleichen Schwächen, die sie eben nicht verbessern können. Das Problem ist halt, daß sich kaum ein Athlet noch was sagen lässt, wenn er ein gewisses Niveau erreicht hat. Lieber rennen sie immer wieder gegen die Wand.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß manchmal ein radikaler Schwenk, wenn er denn richtig durchdacht wird (das ist entscheidend), ganz neue Impulse für Fortschritte sein kann. Das ist ja auch der Grund, wieso ich meine Betreuungen anbiete und damit wirklich immer wieder Erfolg habe.
Das musste ich aber auch erst selbst lernen. Ich habe Ende der 90er mein gesamtes Trainingssystem über den Haufen geworfen. Das Resultat war, daß ich mit deutlich weniger Einsatz (und Nerven) wesentlich bessere Fortschritte machte.
erik, sicher ist das ok. werd gern als versuchskaninchen herangezogen. 
vorallem wenn es mich bigger and bigger macht und das hat es.
wobei ich dich einwenig korrigieren muss, ich hab die beine immer 2 mal pro woche trainiert. nur halt nicht mit deinem system. dzt. fach ich aber mit einem getrennten beintraining auch riesen erfolge. die beine sind viel besser als letztes jahr....
wobei ich dich einwenig korrigieren muss, ich hab die beine immer 2 mal pro woche trainiert.
Stimmt, hast recht. Damals war es aber ein eher klassisches Volumentraining mit endlos vielen Sätzen, während wir dann das Volument deutlich reduziert haben, aber dafür die Intensität drastisch gesteigert.

ich überlege gerade 2 kleinere "submaximale" Trainingseinheiten in meinen Plan zu ergänzen.
Momentan arbeite ich nach einem recht hochvolumigen 3er-Split:
Mo: Brust-Schulter-Bizeps
Mi: Beine
Fr: Rücken-Trizeps
Wäre es sinnvoll nun zwei sehr kurze, Nichtintensive Einheit zu ergänzen ?
und zwar:
Dienstag: Rücken
3 Sätze leichtes LH-Rudern(12-15 Wdh),
3 Sätze Klimmzüge
und am Donnerstag: Brust
3 Sätze Bankdrücken-Kh (15-20 wdh)
2 Sätze Schrägbank-Kh (15-20 wdh)
hab nur Bedenken hinsichtlich der Regeneration, hab aber auch noch nie wirklich locker trainiert, bisher meist bis kurz vor MV
Diese kurzen Einheiten würde ich dann im Sportraum auf der Dienststelle in der Mittagspause "einschieben"
Gruß
Guido
Bedeutet das z.B.: Jeden Muskel 2x die Woche, bei der ersten Einheit schweres Gewicht und wenige Wiederholungen, bei der zweiten Einheit weniger Gewicht und mehr Wiederholungen aber trotzdem bis zum Muskelversagen oder wie Gimli meinte, in der zweiten Einheit weniger Gewicht aber nicht bis zur maximalen Wiederholungszahl?