24.05.2006, 13:19
Ich habe mir erlaubt, mal ein paar Fakten über Transfette zusammenzuschreiben. Auslöser für diesen Artikel waren einige Beiträge, die klare Defizite im Grundverständniss zum Thema Fett durchblicken ließen.
Gehärtetes Fett wird oft aus Pflanzenöl durch hydrieren gewonnen und bildet so genannte Transfettsäuren. Diese Fette belasten den Körper, da sie Gefäßschädigungen fördern. Sie sind darüberhinaus carcinogen, arteriosklerotisch, membranverändernd und wirken herzerkrankungsfördernd. Das gesundheitsgefährdenden LDL-Cholesterin steigt an, das protektiven HDL-Cholesterin nimmt ab und es werden Entzündungsmediatoren ausgeschüttet, die wie man seit einiger Zeit weiss, zu krankhaften Veränderungen der Gefässe führen.
Es gibt unter diesen Killerfettsäuren aber auch eine rühmliche Ausnahme. CLA. Durch bakterielle Stoffwechselprozesse im Pansen von Wiederkäuern (die sog. Biohydrierung) entstehen auch auf natürliche Weise Transfettsäuren, von denen insbesondere die konjugierte Linolensäure von Bedeutung ist. Diese konjugierte Linolsäureisomere sind das genaue Gegenteil der chemisch hydrierten Fette. Sie wirken anticarcinogen, anabol(!), antidiabetisch, antiarteriosklerotisch, antithrombisch und immunmodulierend. Aber zurück zu den bösen Kollegen...
Sie kommen vor allem in Fastfood-Produkten und vielen Backwaren vor, wenn billige, teilgehärtete Fette eingesetzt werden. Insbesondere enthalten Fertigprodukte, wie z. B. Pommes frites, Kekse, Kartoffelchips und verschiedene Back- und Bratfette hohe Dosen an Transfettsäuren. Das weiß auch (fast) jeder. Was kaum Beachtung findet, ist die industrielle Verarbeitung von gesunden und biologisch hochwertigen Lebensmitteln (wie bspw. Nüssen). Hierbei entstehen während des Fertigungsprozesses ebenfalls Transfette. Vom vormals gesunden Lebensmittel ist hinterher nicht mehr viel übrig.
Wer sich fragt, warum die Nahrungsmittelindustrie solche Fette überhaupt einsetzt, wird hier die einleuchtende Antwort erhalten:
Fette mit Trans-Fettsäuren haben eine relativ lange Lagerungsstabilität, Stabilität beim Hocherhitzen (z. B. in der Friteuse) und eine günstige Konsistenz. Logisch, wer würde auch schon eine Margarine verwenden, die zähflüssig ist und vom Brot aufgesaugt wird. Allein schon der Gedanke....
Die Hydrierung wird auch bei der Fetthärtung von Pflanzenölenzur Herstellung von Margarine verwendet. Dabei werden Doppelbindungen in den Fettsäure-Ketten der Fettmoleküle mit Wasserstoff abgesättigt.
Viele erliegen einem großen Irrtum wenn sie denken, daß pflanzliche Fette immer gesund sind. Denn dem ist nicht so! Die meisten der Transfette haben einfach und/oder mehrfach ungesättigte Fette pflanzlicher Quellen als Basis. Fette können sich also verändern.
Gehärtetes Fett wird oft aus Pflanzenöl durch hydrieren gewonnen und bildet so genannte Transfettsäuren. Diese Fette belasten den Körper, da sie Gefäßschädigungen fördern. Sie sind darüberhinaus carcinogen, arteriosklerotisch, membranverändernd und wirken herzerkrankungsfördernd. Das gesundheitsgefährdenden LDL-Cholesterin steigt an, das protektiven HDL-Cholesterin nimmt ab und es werden Entzündungsmediatoren ausgeschüttet, die wie man seit einiger Zeit weiss, zu krankhaften Veränderungen der Gefässe führen.
Es gibt unter diesen Killerfettsäuren aber auch eine rühmliche Ausnahme. CLA. Durch bakterielle Stoffwechselprozesse im Pansen von Wiederkäuern (die sog. Biohydrierung) entstehen auch auf natürliche Weise Transfettsäuren, von denen insbesondere die konjugierte Linolensäure von Bedeutung ist. Diese konjugierte Linolsäureisomere sind das genaue Gegenteil der chemisch hydrierten Fette. Sie wirken anticarcinogen, anabol(!), antidiabetisch, antiarteriosklerotisch, antithrombisch und immunmodulierend. Aber zurück zu den bösen Kollegen...
Sie kommen vor allem in Fastfood-Produkten und vielen Backwaren vor, wenn billige, teilgehärtete Fette eingesetzt werden. Insbesondere enthalten Fertigprodukte, wie z. B. Pommes frites, Kekse, Kartoffelchips und verschiedene Back- und Bratfette hohe Dosen an Transfettsäuren. Das weiß auch (fast) jeder. Was kaum Beachtung findet, ist die industrielle Verarbeitung von gesunden und biologisch hochwertigen Lebensmitteln (wie bspw. Nüssen). Hierbei entstehen während des Fertigungsprozesses ebenfalls Transfette. Vom vormals gesunden Lebensmittel ist hinterher nicht mehr viel übrig.
Wer sich fragt, warum die Nahrungsmittelindustrie solche Fette überhaupt einsetzt, wird hier die einleuchtende Antwort erhalten:
Fette mit Trans-Fettsäuren haben eine relativ lange Lagerungsstabilität, Stabilität beim Hocherhitzen (z. B. in der Friteuse) und eine günstige Konsistenz. Logisch, wer würde auch schon eine Margarine verwenden, die zähflüssig ist und vom Brot aufgesaugt wird. Allein schon der Gedanke....
Die Hydrierung wird auch bei der Fetthärtung von Pflanzenölenzur Herstellung von Margarine verwendet. Dabei werden Doppelbindungen in den Fettsäure-Ketten der Fettmoleküle mit Wasserstoff abgesättigt.
Viele erliegen einem großen Irrtum wenn sie denken, daß pflanzliche Fette immer gesund sind. Denn dem ist nicht so! Die meisten der Transfette haben einfach und/oder mehrfach ungesättigte Fette pflanzlicher Quellen als Basis. Fette können sich also verändern.
Bloß gut das wir BB diese Nahrungsmittel weitestgehend meiden. Denn auch die "gesunde" Halbfettmagarine mit Joghurt und hast du nicht gesehen ist ernährungstechnisch absoluter Schrott. Wenn ich dann immer die Werbung für diese Produkte sehe 
