Hallo,
Umfrage-Thema in dieser Woche ist:
"Führt Ihr ein Trainings-Log?"
Einige Sportler handhaben es ganz locker: Das Gewicht wird nach Gefühl und Erinnerung an die letzte Trainingseinheit ausgeführt, aufschreiben ist ihnen lästig, unnötig und steigert nicht die Motivation. Andere hingegen vermerken in einem Tagebuch jede Übung, jeden Satz oder jede Wiederholung, und finden das zutiefst motivierend.
Wie haltet Ihr es mit einem Tagebuch übers Training?
Ich schreibe mir zu jedem Satz Gewicht und Wiederholungszahl auf. Es gefällt mir einfach, weil es für mich eine Sache ist, zu wissen was ich geleistet habe, und eine andere, wenn ich es schwarz auf weiß sehe.
Ich führe ein Trainingslog, um minutiös alles festzuhalten. Jeden Tag bzgl. Gewicht, Cardio, Sätze, Wiederholungen, Gewichte etc.
Trainiere aber auch einen Plan für drei Monate, so dass wirklich nur die Gewichte eingetragen werden müssen, da ich mir den Plan vor Beginn dann einfach auf die erste Seite der Aufzeichnung klebe und auch nach und nach zumindest die verwendeten Gewichte weiß.
Beim Essen habe ich feste Mahlzeiten und feste Supplementierung, die ich auch nachhalte. Da muss ich nur kucken, dass ich auf insgesamt fünf Mahlzeiten plus Quark plus Supplements komme.
Ist auch gar nicht mehr aufwendig, da ich nicht mehr jede einzelne Zutat berechnen muss, sondern die Nährwertzusammensetzung in einer Tabelle schön aufgelistet ist für die jeweilige Mahlzeit.

Ich halte es ähnlich wie Naseweiss, habe einen festen Plan, den ich etwa alle 3 Monate überarbeite oder komplett umstelle. Eintragen tue ich da nur etwas wenn ich Gewichte oder wdh. an den Zuwachs anpasse.
Sonst bleibt der unangetastet und wird runter trainiert

Ich führe auch Tagebuch und schreibe akribisch alles auf, wie ich was trainiert habe und was ich esse. Ich denke, so läßt sich am ehesten nachvollziehen, ob und weshalb welche Veränderungen woraus resultieren (und man ist seltener versucht, sich selbst zu beschummeln).
Wenn ich das Gefühl habe, nicht weiterzukommen oder mir einen Motivationsschub geben möchte, erstelle ich mir auch einen festen Plan und führe diesen mit Gewichten und Widerholungen. Wenn ich meine Ernährung überhaupt nicht unter Kontrolle habe, führe ich auch ein Ernährungstagebuch, um mich wieder unter Kontrolle zu bekommen und dem Sport angemessener zu verhalten.
Momentan habe ich beides nicht, merke aber auch, dass ich immer mit den gleichen Gewichten herumdümpel. Wenn ich ein Trainingstagebuch führe, mache ich immer sichtbare Fortschritte. Das fällt schon sehr auf.
omaus
Ernährung brauch ich einen festen Plan, ohne fällt das Gewicht sofort ab.
Training habe ich den jeweiligen Splitt und da trage ich einfach das Trainingsgewicht ein damit ich weiss wo ich stand beim letzten Training. Akribisch ist es nicht.
Schreibe seit 19 Jahren ein Trainingstagebuch, wo ich alles wichtige eintrage, also auch, ob ich mal einen schlechten Tag hatte, irgendwelche Zipperlein oder die Nacht vorher zu wenig geschlafen.
Mein Ziel ist es, mich in jeder Trainingseinheit irgendwie zu steigern. Wenn das nur eine Wdh. mehr bei einem Satz und einer Übung der Fall ist und alles andere konstant bleibt, dann reicht das schon. Nur, sowas kann ich nur anhand meiner Aufzeichnung von der letzten Einheit überprüfen. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, daß ich ohne Trainingstagebuch nicht so weit gekommen wäre.
Außerdem ist es schon manchmal lustig, wenn man seine Trainingspläne von früher wieder durchstöbert.
Ein Ernährungstagebuch führe ich aber nur bedingt, indem ich einen Pool von gleichzeitigen Mahlzeiten habe, die ich immer kombiniere.
Meine Trainingsfortschritte halte ich nur während Creatin Kuren nach, weil es da bei mir so abgeht. Bei mir schlägt Creatin voll und ganz an. Ich steigere mich teilweise von Training zu Training um ein Viertel.
Ansonsten hab ich nen festen Ernährungsplan. Bis auf das Mittagessen esse ich jeden Wochentag das gleiche. Beim Mittagessen wechseln sich möglichst Fisch und Fleisch ab.
Und am WE schau ich auf welche "Cleanen" sachen ich Bock hab, und rechne mir grob die Werte im Kopf.
Ich führe neuerdings ein Trainingstagebuch.
Ernährung hab ich nen 3er split, den ich 2 mal die Woche ausführ

+ Sonntags, wo ich nach Gefühl esse und gerne mal übern Hunger

ernährungstagebuch wird einmal pro zyklus angelgt, ausgerechnet und das wars. im prinzip ändert sich da nicht viel, seh´s auch so wie naseweis, man weiß, was und wieviel man essen kann.
trainingstagebuch wird jeden tag geführt, damit man weiß, wieviel wdh. mit welchem gewicht erledigt wurden. dient zum einen beim nächsten mal als motivation, mal wieder eine mehr zu schaffen oder sogar das gewicht hochzuschrauben.
und auch hier find ich es wichtig, damit man beim planwechsel weiß, womit man aufgehört hat damit man irgendwann mit dieser übung, mit dieser wdh- zahl und natürlich mit dm gewicht, wenn nicht sogar mehr, weitermachen kann