Und: bin ich bescheuert, oder haben die tatsächlich einige Änderungen wieder zurück genommen ("zurückgenommen" oder "zurück genommen" ... ach Mensch ....) Ich bin traurig.

Du hälst Dich doch sowieso nicht dran also was solls, Billy
Ich halte mich nicht wirklich daran, mir ist es auch irgendwie zu sinnfrei jedes Mal eine andere Rechtschreibung zu lernen, wenn ich in ein anderes Bundesland gehe.

Warum ändern die nicht auch einfach alle Mathematikregeln ... es geht bestimmt auch einfacher für künftige Generationen?!
Jetzt mal im Ernst: sind die Reformen Bundesland-abhängig?
Klar! Das war doch groß in den Zeitungen. In Bayern "darf" man anders schreiben als in Hessen.
Die FAZ schreibt mittlerweile übrigens auch nach Neuer, obwohl sie an der Alten festhalten wollte...aber wenn wir mal ehrlich sind, ist das wohl die größte Korrintenkackerei des ganzen Planeten. Kein Mensch hält sich daran und es kommen trotzdem alle wunderbar zurecht.
Ich kann die Alte, die schreib die Alte. Wenn irgendeiner was dagegen hat, braucht er mein Geschreibsel ja net lesen

Ich wollte/würde/möchte weiterhin so schreiben, wie ich es gelernt habe. Allerdings kommt meine Tochter im September in die Schule und da darf ich dann die neue Rechtschreibung mitlernen. Bin schon auf einige Überraschungen gespannt.
Ich kann's eh nicht mehr unterscheiden. Bei den meisten Sachen weiß ich noch nichtmal wie es früher richtig war. Ich schreibe inzwischen so, wie ich meine dass es richtig ist und verlasse mich drauf, dass der Leser es nicht merkt oder mir zumindest nicht übel nimmt. Vor allem bei Satzzeichen bin ich sowieso die totale Niete, ob alt oder neu macht da keinen Unterschied bei mir.
@billy
sag mal, hast du grad ne wette laufen wer die meisten topics startet?
Ich finde sogar, daß sich manche in neuer Rechtschreibung verfaßte Texte ausgesprochen schwierig lesen. Das kommt davon, wenn eine Horde wild gewordener postmoderner Theoretiker meint, unbedingt an der Sprache herumpfuschen zu müssen. Ich habe bisher noch keine logische Änderung der Rechtschreibung, die auch tatsächlich eine Vereinfachung darstellt, erkennen können.
Natürlich unterliegt Sprache einer ständigen Entwicklung und Veränderung, aber sie mit Gewalt zu verunglimpfen, zeigt doch, wie wenig - ich sag mal "Nationalstolz" (ich hoffe, das wird hier nicht falsch verstanden) wir für unsere Sprache im Grunde empfinden.
Da ich für meinen Teil jedenfalls großen Wert auf ein ästhetisches Schriftbild lege, habe ich mich bei meinem Chef bisher erfolgreich weigern können, in neuer Rechtschreibung zu schreiben (bis auf zwei Ausnahmen für Publikationen, wo die Verlage darauf bestanden).
Ich schließe mich da voll und ganz Cory an.
Im normalen Schriftverkehr schreibe ich eh' wie ich möchte, bei Publikationen achte ich drauf. Allein schon, um meinen Redakteur nicht unnötig zu quälen, indem ich das Problem auf ihn abwälze.
Ansonsten ist bei der neuen Rechtschreibung ebensoviel ("eben soviel"

) Murks wie bei der alten. Ist ohnehin ein akademischer Selbstläufer, der es nie in den Schriftverkehr von Emails oder Web-Foren schafft. Und die Schulen sollten sich, statt Noten für Rechtschreibfehler zu vergeben, lieber um weitaus dringendere Sachen kümmern.