Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Was willste nun nach der Schule beruflich machen?
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Um Gottes Willen Jura. Bei dem Mist , den ich am Tag verzapfe , komme ich ja in eine moralische Zwickmühle ... Evil

Abgsehen davon haben wir eine nette Thekenbedienung ,die sich tagtäglich , stundenlang durch diese dicken nervigen Paragraphen quält.

Aber Mathe ist/war leider auch nicht so mein Ding. Schaue mir in den Ferien mal ein paar Vorlesungen auf der Uni an. Muss auf jeden Fall weg aus diesem kleinen Kaff , in dem jeder jeden kennt.

Ernährungsmedizin?! Zu schwer?
Kindergärtner! Smile

Patrick schrieb:
Wie sich zeigte, war (fast) alles total Praxisfremd und überfrachtet mit mathematischen Modellen, die von völlig illusorischen Annahmen ausgehen (einige Stichworte: "Menschen handeln völlig rational", "Nutzenfunktion", "Tauschrate", "Präferenzordnung", "Motivierte Mitarbeiter sind schädlich für ein Unternehmen").


Das wird sich ja (leider) künftig mit Einführung von Bachelor-Abschlüssen ändern. Die Annahmen im Grundstudium sind natürlich sehr praxisfremd, aber es gibt genügend Studenten, die bereits mit diesen einfachen Modellen - mathematische - Probleme haben. Wenn man dann im Hauptstudium z.B. Bilanzierung und Wirtschaftsprüfung wählt, dann wird der Praxisbezug schon sehr deutlich - allerdings immer auf theoretischem Fundament. M.E. muss aber gerade dafür eine akademische Ausbildung stehen. Wer mehr Wert auf Praxisbezug legt sollte für sich prüfen, ob ein FH-Studium nicht grds. besser geeignet ist. Ich jedenfalls bin demnächst mal fertig mit BWL und würde es jederzeit wieder studieren, da v.a. die Berufsaussichten ziemlich gut sind!

Gruß Calvin

Bei mir war es ja Bachelor in Wirtschaftswissenschaften. Wie gesagt, Praxisbezug - null. Und viele Annahmen in den Modellen sind einfach derart weit hergeholt, dass oft nur noch Quatsch rauskommt. Klar versucht jeder Konsument seinen Nutzen zu maximieren, aber wie oft wir mit diesen dämlichen Nutzenfunktionen rumgerechnet haben, die in der Realität wohl eh kein Mensch bestimmen kann, ... ä-tzend.

Gegen mathematische Modelle habe ich übrigens nicht - habe zu Dipl.-Mathematik gewechselt. Zwinker
Ich denke man sollte immer das studieren was einem auch interessiert und sich da nicht vom Arbeitsmakrt abhängig machen. Wenn man an nem Thema Spaß und Interesse hat, dann geht das viel lockerer und mit wengier Zeitaufwand von der Hand als wenn man was studiert was einem "nur" gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zusichert.

Und zum Inhalt des Studiums, am Ende zählt der Titel und die Art zu Denken die man mit dem Studium lernt, die Art wie man Probleme anpackt. Die fachlichen Sachen interessieren später im Beruf lange nicht mehr so sehr wie man denkt (klar, mit Ausnahmen).
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