Hey Leutz,
ich habe einige allgemeine Fragen bezüglich des Diätens.
(1) Ich kenne die anabole Diät und die LowFat-Diät. Jetzt frage ich mich, ob es nicht einfach auch eine LowCalory-Diät gibt.
(2) Ist es denn wichtig, zu dem Kaloriendefizit noch zusätzlich an der Ernährung zu schrauben? Sprich, die Fett- bzw. Kohlenhydratmenge zu reduzieren?
(3) Ich weiß, dass der Muskelverlust bei der AD, verglichen mit der LF, eher geringer ausfällt. Doch frage ich mich, wie drastisch sich das in der Praxis bemerkbar macht.
Hallo Nygell,
also erstmal zur ersten Frage. Beide Diätformen sind "LowCalory" Diäten, da beide nicht funktionieren würden, wenn nicht ein Kaloriendefizit da wäre.
Da du in der in der Diät optimale Ergebnisse erzielen willst (sprich Muskeln bleiben, Fett geht weg), ist das schrauben an Fett/Kohlenhydraten natürlich wichtig. Wenn man einfach "nur abnehmen" will, funktioniert natürlich auch FDH, aber die Ergebnisse sind dann doch sehr mager.
Wenn man dauerhaft abnehmen will, muss man sich Gewissenhaft damit beschäftigen, und da gehört das natürlich dazu.
Das der Muskelverlust bei AD verglichen zur LF geringer ausfällt würde ich so generell erstmal nicht stehen lassen. Woher weißt du das?
Grüße
Stephan
zur frage 2
Ja man muss besonders auf ernährung achten !!!
z.b bei einer low-carb muss man die kh reduzieren
Hey Leutz,
ich habe einige allgemeine Fragen bezüglich des Diätens.
(1) Ich kenne die anabole Diät und die LowFat-Diät. Jetzt frage ich mich, ob es nicht einfach auch eine LowCalory-Diät gibt.
(2) Ist es denn wichtig, zu dem Kaloriendefizit noch zusätzlich an der Ernährung zu schrauben? Sprich, die Fett- bzw. Kohlenhydratmenge zu reduzieren?
(3) Ich weiß, dass der Muskelverlust bei der AD, verglichen mit der LF, eher geringer ausfällt. Doch frage ich mich, wie drastisch sich das in der Praxis bemerkbar macht.
1. Yop, also einfach 300 - 500 Kcal weniger.
2. Hatte Squatting Bull gestern so schön erläutert
, Kaloriendefizit ist effizient - will heißen, zieh es durch und du WIRST abnehmen. Managed du noch dein Makroverhältnis bis ins Detail, nimmst du eben noch effektiver ab, da du die Hormone eher zu deinen Gunsten beeinflussen kannst.
3. hmmm...wieso fällt der Muskelverlust geringer aus
, Muskelverlust verhindert man am Besten mit hartem Training.....wer nur mit Carbs richtig Gas geben kann wird in ner AD sicherlich mehr verlieren, oder?? Generell ist ne Diät für Naturale muskeltechnisch allerdings auf jeden Fall ne fiese Angelegenheit...wenn ich cutte geht schon einiges vom Ärmchen flöten
.
3. hmmm...wieso fällt der Muskelverlust geringer aus

, Muskelverlust verhindert man am Besten mit hartem Training.....wer nur mit Carbs richtig Gas geben kann wird in ner AD sicherlich mehr verlieren, oder?? Generell ist ne Diät für Naturale muskeltechnisch allerdings auf jeden Fall ne fiese Angelegenheit...wenn ich cutte geht schon einiges vom Ärmchen flöten

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Ist bei mir so mit den Kohlenhydraten. Zu wenig, und ich kann keinen ausreichenden Trainingsreiz setzen und dann geht mir trotz haufenweise Eiweiß die Muskulatur flöten.
Sehr interessante Übersetzung aus dem Englischen zum Thema LowCarb:
" ...Im Jahre 1971 verglichen Dr. C.M. Young und seine Kollegen drei Diäten, die jeweils die gleiche Menge an Kalorien (1800 kcal/Tag) und Protein (115g/Tag) enthielten, sich aber im Anteil der Kohlenhydrate unterschieden (30g zu 60g zu 104g). Nach neun Wochen der Diäten war der Gewichtsverlust bei der 30g Gruppe 16.2kg, bei der 60g Gruppe 12.8kg und bei der 104g Gruppe 11,9kg und davon waren 95, 84 und 75 Prozent des Gewichtsverlustes Fett. Obwohl diese Ergebnisse vorsichtig interpretiert werden sollten, aufgrund der geringen Anzahl der Testpersonen, muss eingeräumt werden, dass die sehr low-carbe Gruppe (30g/Tag) Fett verbrannt hat als gäbe es kein Morgen, während sie Muskelmasse gehalten haben. Diese Studie wurde in gut anerkannten „American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht, aber wurde von der Seite der „Viele Kohlenhydrate ist der einzige Weg, den man gehen sollte“ ignoriert.
Noch aktueller, Dr. Jeff Volek und seine Mitarbeiter an der Universität von Connecticut erforschten die Effekte einer sechswöchigen starken Low-Carb Ernährung auf den Gesamt- und regionalen Körperbau und die Beziehung zu den „Hungerhormonen“. Zwölf gesunde Normalgewichtige Männer wechselten von ihrer gewöhnlichen Ernährung (48% Kohlenhydrate) zu einer Ernährung mit sehr geringer Kohlenhydrataufnahme (8%) für sechs Wochen und acht Männer dienten als Kontrolle, indem sie ihre normale Ernährung konsumierten. Die Testpersonen wurden angewiesen eine adäquate Nahrungsmenge zu konsumieren, um ihre Körpermasse während der Intervention zu halten.
Die Ergebnisse zeigten, dass Fettmasse signifikant gesenkt (-3,4kg) und magere Körpermasse signifikant erhöht (+1.1kg) waren nach den sechs Wochen. Und es gab keine signifikanten Veränderungen des Körperbaus der Kontrollgruppe. Also folgerte Dr. Volek, dass eine Ernährung mit sehr geringer Kohlenhydrataufnahme darin resultiert, dass eine signifikante Reduktion des Körperfetts und eine begleitende Steigerung der magere Körpermasse bei normalgewichtigen Männern stattfindet. In anderen Worten, der gesamte Verlust des Körpergewichts kommt vom Fett.
Nicht überraschend indizierten die Erfolge auch, dass die starke Low-Carb Diät zu einem signifikanten Sinken des Insulins führte und dass es eine signifikante Korrelation zwischen dem Sinken des Insulins und dem Sinken des Körperfetts gab. Schließlich gab es keine gegenüberstehenden Reaktionen bei irgendeiner studierten biochemischen Variablen. Diese gut kontrollierte Studie wurde in dem angesehenen Wissenschaftsmagazin „Metabolism“ veröffentlicht, aber der Mainstream der Ernährungsexperten ignorierten sie zum größten Teil. („Was soll der „Metabolism“ überhaupt sein? Ich lese nur das „Journal of the American Dietetic Association“).
Schließlich erforschten Dr. KA Mecklin und seine Kollegen an der Universität von Guelph in Kanada die Effekte einer starken Low-Carb Diät in Bezug auf Gewichtsverlust und biochemische Parameter bei übergewichtigen Frauen. Zwanzig Frauen vollendeten einen achtwöchigen Probelauf, der ihre tägliche Kohlenhydrataufnahme von 232 auf 71g reduzierte. Der durchschnittliche Gewichtsverlust war fünf Kilogramm (11 Pfund), mit einem Verlust von 3,4% an Körperfett (viel Kilogramm, oder 8,8 Pfund) und einem Verlust von einem Kilogramm (2,2 Pfund) an magerer Körpermasse (hauptsächlich Wasser). Außerdem wurde der systolische Blutdruck im Durchschnitt um 9.0mmHG und der diastolische Blutdruck um 7 mmHG gesenkt. Auch der Gesamtcholesterinspiegel sank signifikant, welches dem Sinken des LDL Cholesterins (dem schlechten) angerechnet wurde, und das ohne Veränderung beim HDL Cholesterin (dem guten).
Also schlossen die Autoren daraus, „Kohlenhydratbegrenzung auf 70g oder weniger mit einhergehender Energiebegrenzung, ohne Veränderungen beim Protein- oder Fettkonsum, führt zu Gewichtsverlust und zu Verbesserungen des Körperbaus, des Blutdruck und der Blutlipide (Fette) ohne Gefährdung der Glukosetoleranz bei moderat übergewichtigen Frauen...“
Auszug aus: Ripped to the Bone
Und Tomarse hat natürlich Recht. Du solltest Dir eine Ernährung suchen, die es Dir ermöglicht, die Kraft zu erhalten um möglichst viel von der Muskelmasse erhalten bleibt. Schwindet die Kraft ist das ein sicheres Zeichen von Magermasseverlust. jWobei das auch sehr vorsichtig für Folgesätze zu interpretieren ist, wenn man mit Stripsätzen arbeitet, da man den Muskel da ja noch härter attackiert.
Also, quäle Dich.