Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Ricky Bruch
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Hulk! irgendwann muss auch mal Schluss sein, er hat doch jetzt eine Menge über ihn geschrieben und wenn Bruch dich jetzt immernoch net anspricht dann soll es so sein;-)

Kris schrieb:
Was ihn für mich besonders macht ist ganz einfach seine Persönlichkeit. Auf mich hat seine Persönlichkeit eine sehr inspirierende und motivierende, aber auch selbsthinterfragende Wirkung, was mich ziemlich beeindruckt. Sowohl seine Gedichte gefallen mir sehr gut, wie auch sein Trainingsziel und Lebenswandel. Dass ein sehr individueller Trainings-und Lebensstil im Leistungssport oder überhaupt in Dingen, die viel von einem abverlangen, keine Seltenheit ist, ist mir klar. Doch eben seine Art gefaellt mir sehr gut und ich konnte mich teilweise sehr mit ihm identifizieren.

Es ist nicht so, dass ihr mir jetzt hier eine kleine Welt zerstoert, nur weil ihr ihn nicht annaehernd so toll findet, wie ich es tue, um es mal simpel auszudruecken. Das ist mir im Endeffekt scheiß egal, was ihr über ihn denkt. War auch nie der Typl, den das so interessiert. Was mich aber nervt ist diese abtuende, kalte und auch arrogante Art von Leuten. Wenn hier jemand x mal im Monat seinen Trainingsplan aendert und andauernd nach Kritik und was weiß ich fragt, dann sag ich auch nicht nur "Hi, das wär nichts für mich, viele Grüße", sondern denk mir auch irgendwo was, bei dem was ich sage. Wenn meine Antworten kurz und prägnant sind, hat das einen Hintergrund. Dieses Forum wird ja oft wegen seines guten Tons und hohen Niveaus gelobt. Hier wird zwar nett miteinander umgegangen, doch dieses Thema hier ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Niveau eben doch nicht so hoch. Das mache ich nicht daran fest, dass ihr den Herrn Bruch nicht so toll findet, wie ich es tue, sondern mit der Art, wie ihr das Thema überhaupt angeht und euern "Standpunkt"(sofern man das so nennen kann) dazu abgebt. Wenn ich von etwas keine Ahnung hab, versuch ich weitesgehend meinen Mund zu zu halten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich auch oefter mal meinen Mund offen hatte, als ich keine Ahnung hatte, aber diese Fehler gebe ich gerne und soweit ich weiß auch immer zu. Ich versuche daraus zu lernen. Dieser Lernprozess findet hier nicht bei allen Mitgliedern statt, so scheint es mir.

Auch, dass Leute immer noch nicht im Stande dazu sind, die Netiquette zu respektieren und auch hier nicht über den RTL EXPLOSIV Tellerrand hinweg zu schauen, finde ich respektlos dem Forum gegenüber. Da wird in den Arsch gekrochen, wenns darum geht, wo man das Geld für Supps laesst, aber nicht mal die Netiquette respektieren können. Find ich daneben.

Also, wie gesagt. Mir geht es nicht darum, dass ihr alle Ricky Bruch toll findet, ich wollte bloß eine Erfahrung und ein Interesse mit euch teilen, das wozu so ein Forum da ist. Dass sich überhaupt beteiligt wurde ist ja schonmal gut, noch besser wäre es aber gewesen, wenn die Beteiligung einen anderen Ursprung und Erscheinen gehabt hätte.
Auch vergöttere ich Ricky Bruch nicht, ich vergöttere niemanden.

Um noch etwas zu Ricky Bruchs Trainingsstil und Lebensweise zu sagen. Schon mein alter Ninjutsu Meister brachte mir eine Menge über mentale Fähigkeiten und die Wichtigkeit einer psychischen Stärke, Stabilität und Ausgeglichenheit bei. Sowohl im Alltag, als auch im Training. Und gerade dort habe ich auch gelernt, wie wichtig es im Trianing sein kann, Aggressionen richtig einzusetzen und denen auf gewisse Art und Weise freien lauf zu lassen(schreien etc.). Für mich befindet sich eben Ricky Bruch mental auf einer sehr "hohen Ebene", das ist das beeindruckende. Hat mich schon immer fasziniert bei Menschen. Auch ich bin beim Training den Gewichten gegenüber sehr aggressiv und kann schwer trainieren ohne Laut zu sein. Es ist für mich etwas ganz natuerliches. Ich empfinde Schmerz beim Training, wieso soll ich nicht schreien? Wenn mir jemand ein Messer in den Fuß rammt, würde ich wahrscheinlich auch schreien, wenn es die Umstaende zulassen.


slimbomania schrieb:
Ich komme sehr gut mit anderen Meinungen zurecht, vor allem wenn sie fundierter Natur sind. Fundierte Aussagen über Bruch kommen zum einen über Artikel zu seiner Person, aber vor allen Dingen wie ich finde über die DVD selbst. Etwas mehr als 1 1/2 Stunden über seine Vorbereitung zur QUalifikation für die olympischen Spiele, aber auch eben sehr tiefe Einblicke in seine geistige Welt. Er ist ein Mensch, um das kurz anzuschneiden, mit einem ungrwöhnlichen Hang zur Mobilität, wandert gerne, wechselt gerne seinen Standort, zieht um etc. Zum anderen sucht er seine innere Ruhe in der Natur, sitzt einfach auf irgendeinem Felsen, auf irgendeinem Berg, irgendwo im tiefsten Schweden und meditiert, schaltet ab und genießt. Er definiert Lebenskraft zu einem großen Teil aus mentaler Kraft. Ist dennoch sehr interessiert an wissenschaftlichen Erkenntnissen, benutzt diese auch für sein Training. Im Film gibt es zwei längere Gespräche mit einem Arzt und einem Wissenschaftler. Desweiteren versucht er sich für die Auswanderung eines vom DDR- Regime abgestraften Sportler zu engagieren. Kümmert sich neben seinem eigenen Training auch noch um eine junge, schwedische Diskuswerferin.

All das und noch einiges mehr wird in diesem biographischen Film sehr gut dargestellt, das und vieles mehr machen die Person Ricky Bruch einfach sympathisch, gerade weil sie eben auch sehr eigen ist.


So Hulk, auch für dich nochmal, falls dir das nicht genug ist, schreibe ich dir gerne für ein kostengünstiges Entgeld noch einen Aufsatz zum Film. Gute Nacht!

slimbomania schrieb:

Kris schrieb:
Was ihn für mich besonders macht ist ganz einfach seine Persönlichkeit. Auf mich hat seine Persönlichkeit eine sehr inspirierende und motivierende, aber auch selbsthinterfragende Wirkung, was mich ziemlich beeindruckt. Sowohl seine Gedichte gefallen mir sehr gut, wie auch sein Trainingsziel und Lebenswandel. Dass ein sehr individueller Trainings-und Lebensstil im Leistungssport oder überhaupt in Dingen, die viel von einem abverlangen, keine Seltenheit ist, ist mir klar. Doch eben seine Art gefaellt mir sehr gut und ich konnte mich teilweise sehr mit ihm identifizieren.


So Hulk, auch für dich nochmal, falls dir das nicht genug ist, schreibe ich dir gerne für ein kostengünstiges Entgeld noch einen Aufsatz zum Film. Gute Nacht!


Persöhnlichkeit?, inspirierend?, motivierend?,selbsthinterfragende?,Gedichte?,individueller Trainings und Lebensstil?, seine Art?,........sorry, aber das sind alles nur Phrasen, kein bisschen belegt, erklärt, mit Beispielen untermauert,............und dann verlangt ihr, daß man sagt, wow, toll finde ich auch klasse????
Da frage ich mich dann wo da das Niveau ist- aber anscheinend wollt ihr es nicht richtig erklären oder könnt es nicht.
Ich denke, ich habe gut erklärt was ich für Infos wollte, aber anscheinend haben wir ein Kommunikationsproblem, und bevor es nun weiter persönlich wird, steige ich auch mal aus dem Thread aus...villeicht hat es irgenwann doch mal jemand geschafft zu erklären was z.B. eine individuelle Trainingsphilosophie  eines Ricky Bruch ist, und nicht wieder schreibt: da steht es doch - individuelle Trainingsphilosophie.
Trotzdem Gute Nacht- schlaft gut!
Gruß Hulk 

Etwas mehr als 1 1/2 Stunden über seine Vorbereitung zur QUalifikation für die olympischen Spiele, aber auch eben sehr tiefe Einblicke in seine geistige Welt. Er ist ein Mensch, um das kurz anzuschneiden, mit einem ungrwöhnlichen Hang zur Mobilität, wandert gerne, wechselt gerne seinen Standort, zieht um etc. Zum anderen sucht er seine innere Ruhe in der Natur, sitzt einfach auf irgendeinem Felsen, auf irgendeinem Berg, irgendwo im tiefsten Schweden und meditiert, schaltet ab und genießt. Er definiert Lebenskraft zu einem großen Teil aus mentaler Kraft. Ist dennoch sehr interessiert an wissenschaftlichen Erkenntnissen, benutzt diese auch für sein Training. Im Film gibt es zwei längere Gespräche mit einem Arzt und einem Wissenschaftler. Desweiteren versucht er sich für die Auswanderung eines vom DDR- Regime abgestraften Sportler zu engagieren. Kümmert sich neben seinem eigenen Training auch noch um eine junge, schwedische Diskuswerferin.

[i]Na. das ist doch ein Anfang....
[/i]

DAS LEBEN IST SCHÖÖN LALALA JAJA SCHÖN IST ES...!!
Gut, dass du hier einen gewissen Anspruch hast, Hulk.
Werde, sobald es die Zeit zulaesst, einen etwas laengeren Text schreiben.
Und, bitte, niemand verlangt hier irgend etwas von irgendwem, habe aber auch keine Lust mich andauernd neu erklaeren zu muessen.
So, hab noch was im net gefunden!

Ein Leichtathlet trainiert im Schnee: Ricky Bruch war in den 60er und 70er Jahren ein erfolgreicher Diskuswerfer, bei der Olympiade in München gewann er die Bronzemedaille. Er war berühmt für seine Weiten – berüchtigt war er für sein aufbrausendes Temperament. Dann zog er sich vom Sport zurück. Doch mit 38 packt ihn der Ehrgeiz erneut und er beginnt mit dem Training für ein Comeback. Sein Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Dass Bruch dafür ohne Bedenken hunderte von Vitaminpillen schluckt, wirkt heute grotesk. Aber er entpuppt sich auch als interessierter Hobby-Geologe und er engagiert sich für einen unter Hausarrest stehenden Sportler in der DDR. So treten allmählich die sensiblen Seiten eines Menschen hervor, den man leichthin für einen Rabauken hätte halten können – und dessen erneute Olympiateilnahme letztlich vom schwedischen Olympiakomitee verhindert wird. Für sein ungewöhnliches Porträt eines unangepassten Sportlers erhielt Stefan Jarl 1985 bei den Nordischen Filmtagen Lübeck den Filmpreis der Nordischen Filminstitute.


Stefan Jarl ist ein Filmemacher, der mit dem, was er tut, zu Diskussionen anregen will. Er will, dass seine Filme überzeugen und nützlich sind. „Meine Filme sollen noch etwas anderes sein, als das, was im Bild gezeigt wird“, erklärt Stefan Jarl. „Ich möchte, dass der Zuschauer denkt: So kann es nicht weitergehen – gleichgültig, ob der Film eine soziale Frage aufgreift, wie in der Mods-Trilogie, oder ob es nur um den Gegensatz geht zwischen dem Fortschreiten der Zivilisation und der Natur. In diesem Sinne möchte ich, dass ein Film nützlich ist; ,Das Nützliche ist mehr als das Schöne‘, wie Strindberg es ausdrückte.“ Biografische Texte: Internationales Forum des jungen Films, Berlin 1997
Eine Wikipedia-Eintrag gibt's ebenfalls:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ricky_Bruch
ja, langsam gibt es ein Bild- also, Herr Bruch, mal Sorry für die offensichtlich falschen und voreiligen Kommentare. Zwinker
ich hoffe, hier haben sich jetzt wieder alle unter Kontrolle.
Hitzige Diskussionen tun jedem Forum gut, von daher hat das nicht unbedingt etwas mit "Kontrolle" zu tun Wink
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