Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Ernährungsbeispiel Low Carb
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@bambam:
Danke, gern geschehen :-)
Da ich "halbe Portion", wie oben erwähnt, hier allerdings sicher nicht die Hauptzielgruppe bin, kann ich als "Hobby-Athletin" hier zwar ne Menge von Euch lernen, aber eben wenig sinnvolles beitragen ... Sollte dies aber wieder mal der Fall sein, will ich das gerne tun!

@ nandini:
Ja, die Grenze zur Anorexie könnte hier durchaus erreicht sein! Dennoch ... sagt mir mein Bauchgefühl, dass wir es es hier vielleicht eher mit einer Form von Geltungsbedürfnis und Aufmerksamkeit heischen zu tun haben? Wobei ein Aufmerksamkeitsdefizit natürlich wiederum eine Anorexie bedingen kann...
Naja, ich bin leider keine Psychologin und selbst WENN ich eine wäre, würde ich mich hüten, hier per Ferndiagnose jemanden zu verurteilen.
Dennoch ... sagt mir mein Bauchgefühl ... dieses ewige sich Drehen und Winden, 1000 Ratschläge einzuheimsen, und dann quasi von hinten durchs Knie wieder von vorne anzukommen, die ständige Inkonsequenz, all die "Ja, aber...", und das ja nicht nur in diesem einen Blog sondern gleich in mehreren ... da entsteht bei mir doch ein klitzekleines bisschen der Eindruck, dass sich hier vielleicht jemand einfach nur interessant machen möchte?
Sollte ich hier gänzlich falsch liegen, bitte ich vorab um Entschuldigung!
Aber, würde sich eine wirklich magersüchtige Person nicht eher in einem der zahlreichen Anorexie-Foren an einer Diskussion zum Thema "Hilfe, mein Oberschenkel hat einen Umfang von 39 cm - wie kann ich der fortschreitenden Fettsucht entgegenwirken?" beteiligen?
Hilfe, ich hoffe, ich habe hier jetzt keine schlafenden Hunde geweckt und irgendjemanden auf dumme Gedanken gebracht ...

Wie gesagt, das ist kein Urteil, das ist nur so ein "Gefühl"!  
Aber gesund ist es so oder so nicht, soviel steht fest!

sissi_69 schrieb:
... dieses ewige sich Drehen und Winden, 1000 Ratschläge einzuheimsen, und dann quasi von hinten durchs Knie wieder von vorne anzukommen, die ständige Inkonsequenz, all die "Ja, aber...", und das ja nicht nur in diesem einen Blog sondern gleich in mehreren ...

Das hat mich auch immer wieder gewundert. (Aber wenn ich hier einmal nach Süßkartoffeln zu fragen wage ... Zwinker )

@ Tine: Mich würde mal interessieren, wie Dein Trainingsplan aussieht, vor allem Dein Bauchtraining.

nandini schrieb:
Was sollen 15g Whey bringen? Wenn ich deine Postings hier so lese frage ich mich eh allmählich inwieweit du noch ein normales Essverhalten hast...Sorry.

Kannst du dies noch begründen?
Liebe Grüße Tine

Hallo Sissi,
Erst einmal vielen Dank für deine präzise und detaillierte Antwort. Ich möchte gerne zu deinen Aussagen Stellung beziehen.

sissi_69 schrieb:
Auch, wenn es hier in diesem Forum nicht wirklich etwas zu suchen hat, sei mir an dieser Stelle mal ein ernstes Wort von Frau zu Frau gestattet.

Tine, Tine, Tine.
WAS soll das werden? Fishing for Compliments, oder Jammern auf hohem Niveau?

Wenn ich diesen letzten Satz lese, bin ich sehr enttäuscht. Genau das ist es nämlich, was ich nicht machen wollte. Ich habe mir fast gedacht, dass es so aussieht, als würde ich jammern oder wie du es sogar in deinem letzten Thread erwähnt hast: "da braucht wohl jemand Aufmerksamkeit". Keineswegs möchte ich hier um Aufmerksamkeit bitten oder mir irgendwelche lieben Worte einholen. Ich hatte mich hier im Forum angemeldet, um korrekte, detaillierte und vorallem fundierte Informationen von Erfahrenen zu bekommen. Nicht zuletzt ist ja auch ein Forum zu diskutieren da. Also hatte ich mir gedacht, dass ich meine Situation darlege. Bald darauf habe ich von naseweiss super Infos bekommen, sodass ich mir einige Stunden Zeit genommen und einen Ernährungsplan gemäß den Tipps von ihm und meinem bereits vorhandenen Wissen aufgestellt habe. Ich war richtig glücklich, dass ich zu dieser Zeit gleich wusste, auf was es ankommt (KH nicht am Abend, KH am besten zum Frühstück, dann der Hinweis zum Verzehr von gekochtem Eiklar und dazu noch netter Weise die Grammangaben, die mir Naseweiss empfohlen hat - weil ich darüber ja absolut noch null Erfahrung hatte). Doch nach und nach folgte negative Kritik: zu wenig KH, zu viel Sport, das was du tust ist nicht gut...So, ja und dann stand ich echt im Wald: ich habe die Bäume gesehen, aber nicht den richtige Weg aus dem Waldlabyrinth. Der eine sagte das der andre das. Ich war wieder am Boden zerstört, dass mein PLan, den ich ausgearbeitet hatte und an den ich mich gehalten habe, in Frage gestellt wurde. Und ich war irgendwie damit überfordert, nach dem Argument: Mehr KH eigenständig festzulegen, wie viel und in welcher Art ich dies am besten tun sollte. Klar viele der Forumsuser sagten, wie du auch: "Da bekommt sie die Infos und fragt immer wieder nach und bohrt immer mehr.." - aber genau das zeigt meine Hilflosigkeit. Ich hatte bis dato keinen PLan, wie ich es am besten machen sollte - daher hatte ich mich ja auch angemeldet. Und irgendwie hatte ich gehofft, dass ich genau gesagt bekomme: Dein Plan solltest du am besten wie folgt abändern: morgens XXg das und dann noch das...Ich hatte gehofft, dass ich am Ende der Diskussionen und Infoaustausche einen Plan aufgestellt habe, der genau richtig ist und mit dem ich guten Gewissens leben könnte. Stattdessen hörte ich eben nur negative Kritik....

sissi_69 schrieb:
Bitte vergiss nicht, dass dies hier eigentlich ein Forum für Bodybuilder ist. Also für Menschen, die möglichst viel Masse aufbauen wollen mit einem möglichst geringen Körperfettanteil. Frauen wie Du und ich, die in erster Linie an einer schlanken Figur arbeiten und den Sport nutzen, um zusätzliche Kalorien zu verbrauchen, „Problemzonen“ zu bekämpfen und ein paar Muskeln aufzubauen, um nicht zu „mickrig“ auszusehen, können hier ganz sicher auch den einen oder anderen brauchbaren Tipp zum Thema Ernährung und Training finden, aber, was Du hier betreibst .... verschlägt mir mittlerweile die Sprache!

Mir ist klar, dass dieses Forum hautpsächlich Bodybuilder beheimatet und nicht auf meine Zielgruppe: Frauen, die sich in Modelform bringen möchten. Mir ging es ja, wie bereits erwähnt, lediglich darum, von diesen Erfahrenen wichtige und vorallem am eigenen Leib erfahrene Erfahrungen zu bekommen.

sissi_69 schrieb:
Wie einer meiner „Vorredner“ schon anmerkte (emenius?)– das Thema ist inzwischen ausgekaut!

Das birgt eben unterschiedliche Auffassungen. Ich denke eben, dass ein Forum genau dazu da ist - Themen werden ausdiskutiert und manchmal sogar mehr als ausgekaut. Wie bereits oben angedeutet, hatte ich im Hinterkopf: mein Plan muss optimiert, verbessert und um fehlende Werte ergänzt werden - und das am besten durch einen erfahrenen Bodybuilder. Immer wieder habe ich (mir wichtig erscheinende) Punkte aufgegriffen, in Frage gestellt und mit anderen diskutiert. Doch aufgrund der Tatsache, dass eben die MEhrheit mit negativer Kritik mir gegenüber stand, war es für mich schwer, noch die fehlenden Infos zu bekommen. Stattdessen wurde ich abgeblockt, genauso wie du es jetzt getan hast: "Ist doch schon alles gesagt" "Thread kann geschlossen werden"...und und und. Das enttäuscht mich. Denn ich bin eben was diese Thematik abgeht einfach noch unerfahren und irgendwie auch naiv.

sissi_69 schrieb:
Und dennoch kann ich es mir nicht verkneifen, Dir das eine oder andere mit auf den Weg zu geben.

Ich verfolge Deinen Thread hier von Anfang an, weil ich mich im Prinzip mit dem gleichen Problem rumschlage: Fettpölsterchen in der Körpermitte bei ansonsten schlanker Figur.
Als ich dann aber Deinen Ernährungsplan las und später, dass Du tatsächlich nur noch 53,7 kg wiegst bei einer Größe von 1,76 m – lief es mir eiskalt den Rücken runter!

Wenn ich Dir nun verrate dass ich bei meiner mickrigen Größe von gerade mal 1,70 m ganze 56 kg wiege, wirst Du von mir „alter Frau“ wahrscheinlich ohnehin keinen Rat annehmen, denn so gewicht-fixiert wie Du bist, tun sich vor Deinem inneren Auge nun bestimmt gigantische Fettwülste gruseligsten Ausmaßes auf, wenn Du meine „Maße“ mit Deinen eigenen vergleichst.

Frage: Wie schaffst Du es bei der geringen Kalorienzufuhr, einer geregelten Arbeit nachzugehen UND zu trainieren? Und da wunderst Du Dich, dass Du Dich ständig so schlapp fühlst und von nächtlichen Fressattacken heimgesucht wirst??? Mädel, hör doch mal auf hin und her zu rechnen und schalte Deinen gesunden Menschenverstand ein! Natürlich holt sich Dein Körper während dieser Fressattacken das, was Du ihm ansonsten vorenthälst! Wenn Du also hier wiederholt fragst, ob Du nicht Deine Kalorienzufuhr erhöhen sollst: klares JA!

Ich freue mich darüber, dass du mir wichtige Dinge aus deiner eigenen Erfahrung ans Herz legen möchtest. Ich sehe dein Gewicht keineswegs schlecht an oder würde mir nicht erlauben etwas darüber zu sagen oder mir gar GEdanken zu machen - da schätzt du mich falsch ein. Natürlich wundert es mich nicht, dass ich diese Fressattacken ab und an habe. Natürlich weiss ich, worauf diese zurück zu fü hren sind. MIr ist auch klar, dass ich die KH erhöhen muss. Aber hier gehe ich wieder zurück zu dem Text am Anfang: noch immer bin ich ein wenig überfragt: wie ich es am besten machen soll, wenn dabei die Optimierung meines Plans erzielt werden soll. Im Moment mache ich es so, dass ich morgens mehr Reis esse oder Ähnliches. Aber wie erwähnt, geht es mir ja darum, dass ich meinen Plan mal vervollständige - dazu fehlt mir noch die letzte Information, wie ich es GENAU machen sollte...

sissi_69 schrieb:
Dann schreibst Du, dass Du ja auch eigentlich gar nicht weiter an Gewicht verlieren möchtest (und das solltest Du auch nicht!), weil Du im großen und ganzen ja zufrieden bist mit Deiner Figur, nur der Bauch stört Dich eben. Eines muss Dir dabei aber klar sein: es ist biologisch leider nicht möglich und nicht von Dir steuerbar, „nur“ am Bauch abzunehmen – egal, wie wenig Kalorien Du zu Dir nimmst! Dein Körper entscheidet selbst, wo er Fett speichert und wo welches hergibt, und wenn er lieber Fett an den Ohrläppchen abbaut als am Bauch, kannst Du das leider nicht ändern! Dies ist eine Tatsache, mit der Du leben musst!

Es stimmt, ich fühle mich prinzipiell vom Gewicht her ok (im MOment wiege ich jedoch eindeutig zu wenig: 52,5 kg bei 1,76m) und möchte nicht mehr abnehmen. MIr ist auch klar, dass ich nich an einer bestimmten Stelle abnehmen kann. Das Leben ist ja bekanntlich kein Wunschkonzert. Deswegen hatte ich auch Rat in diesem Forum gesucht, weil doch der ein oder andere Erfahrene einfach weiss, worauf es ankommt, wenn man am Bauch abspecken will. Ich habe festegestellt, dass ich beispiesweise KH stark am Bauch zu sehen bekomme: Sprich: würde ich jeden Tag NUdeln mit Soße essen, hätte ich einen dickeren Ranzen. Sobald ich die Kh runterschraube, schrupft auch mein Bauch. Daher dachte ich eben: holste dir Tipps und Tricks ein. Und wie man hier im Forum sehen kann gibt es schon das ein oder andere was zum Bauchschrumpfen herangezogen werden kann.

sissi_69 schrieb:
Am Anfang schreibst Du, dass Du diese Ernährungsweise und Dein Training seit „einigen Monaten“ betreibst. Später kommt raus, dass Du in Wirklichkeit erst mit Anmeldung in diesem Forum mit Deinem Krafttraining begonnen hast. Und das sind mal gerade acht Wochen. WAS erwartest Du in dieser kurzen Zeit? Das achte Weltwunder???? Dass Dein Körper quasi über Nacht eine gigantische Bauchmuskulatur zaubert, die sich in ein schönes Waschbrett verwandelt? Auch das funktioniert leider nicht! Habe mal in einem Buch gelesen (weiß leider nicht mehr, in welchem) dass es, anstatt wie in vielen Frauenzeitschriften beworben „Mit der neuesten Methode zur Traumfigur in 14 Tagen – ganz ohne Anstrengung“ in der Realität leider heißen muss „In zwei Jahren sichtbare Erfolge – bei nur 8 Stunden Sport wöchentlich!“


Wahrscheinlich habe ich mich nicht präzise genug geäußert. Früher habe ich immer fleissig das Joggen trainiert. Bin öfter in der Woche laufen gegangen, hatte aber nie ein Fitnessstudio von innen gesehen. Seit 2003 bin ich immer mal wieder in ein Studio gegangen. Mal hatte ich eine regelmäßige Zeit (dreimal die Woche), aber die meiste Zeit verbrachte ich eigentlich mit Ausdauersport.
Seit Ende 2006 habe ich dann auch mal die Krafttrainingsgeräte in Anspruch genommen, anfangs aber auch nie regelmäßig. Erst mit Anmeldung in diesem Forum hatte ich mir, auf Rat von nasweiss, vorgenommen, das Krafttraining auszubauen. Von 5 mal die Woche bin ich dann auf 3mal die Woche, wie es mir von einigen hier empfohlen wurde. NUn bin ich ja bei 3mal angelangt, was mir völlig ausreicht.

sissi_69 schrieb:
Dann Deine Frage, ob Deine „Ausrutscher“ und „Ausnahmetage“ schlimm sind.
You can’t have the cake AND eat it!
Wenn Posh Spice und Paris Hilton Deine Vorbilder sind – was offenbar der Fall zu sein scheint wenn Du Dein Gewicht allen Ernstes weiter reduzieren möchtest: dieses Ergebnis wirst Du mit Deinen „Ausnahmen“ wahrscheinlich – zum Glück! – nicht erreichen!
Wenn Du aber einfach nur im Sommer im Bikini eine möglichst gute Figur machen willst: Mädel, sei doch nicht so streng mit Dir! Du SIEHST doch dass es geht! Und bei 53,7 kg bei Deiner Größe ist nun weiß Gott keine Tendenz zur Fettleibigkeit erkennbar!

Aus deiner eigenen Erfahrung kennst du es vielleicht selbst: man strebt ein Ziel an, kaum hat man es erreicht, will man mehr erreichen. Und so schlängelt man sich immer weiter an der Zeilleiter. So geht es mir im Moment. Ich denke mir: Hui, jetzt biste seit Ende 2005 (ca. 63kg) auf 52,5kg (aktuell), aber da geht sicher noch mehr. Und genau wie du es dann beschreibst, denke ich mir dann: ja und wenn ich mir so Heidi Klum ansehe: ja son flachen Bauch könntest du ja auch haben - da muss ich einfach mal konsequent sein - und schon wieder ein Ziel...eines nach de anderen. Und mein Problem: ich bin dann nicht mit dem zufrieden, was ich habe - obwohl ich das ja LÄNGST sein müsste. Vorallem, so wie es ein User gesagt hatte, nicht jede Frau hat den gleichen Knochenbau. Und ich bin anscheinend ein Typ Frau, der eben nicht von Natur aus so gestrickt ist, dass er absolut einen flachen Bauch hat, sondern immer eine kleine Wölbung zu sehen ist, selbst wenn ich mich auf 40kg runterhungern würde....

sissi_69 schrieb:
Bilder von Deinem nicht wirklich vorhandenen, eben nur untrainierten Bauch hast Du uns ja zur Verfügung gestellt.
Was mich viel mehr interessieren würde, ist, wie Deine Arme und Beine etc. aussehen bei Deinem geringen Gewicht!
Ich war, mit Anfang 20, mal von einem ähnlichen Wahn besessen wie Du und hab damals 49 kg bei 1,70 m gewogen, was umgerechnet auf die Größe wahrscheinlich immer noch mehr ist, als Du zur Zeit auf die Waage bringst. Damals richtete sich mein eigenes Augenmerk auch lediglich auf die „Problemzone Bauch“, wo tatsächlich immer noch eine winzige Wölbung zu sehen war, wenn man mit der Lupe geguckt hat. Wenn ich mir aber heute Bilder aus dieser Zeit anschaue, läuft es mir eiskalt über den Rücken. Beine wie ein Storch, Arme wie aus einem Dritte-Welt-Land. Aber den Blick auf das „Gesamtbild“ hatte ich vollkommen verloren, und ich denke, das ist bei Dir ähnlich!

Dieser Aussage muss ich zustimmen. Genau wie es einen Teil davor erwähnt hatte, steigen bei mir die von mir zu erreichenden Ziele. Dadurch verschwindet das Verständnis für die Realität. Wie oft wurde ich jetzt angesprochen: Oh, bist du dünn geworden. Deine Arme sind ja wirklich zu dünn und deine Beine, Tine...Ich selbst sehe das nicht. Denke mir: schön, dass ich jetzt schlank bin, aber das Eis esse ich heute nicht, sonst setzt es gleich wieder an oder ich kann heute Abend nichts essen...

sissi_69 schrieb:
Also nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich hier ein bisschen schimpfe, denn in Deinem Alter war ich nicht viel besser, und im Laufe der Jahre hatte ich immer wieder mal ähnliche Anwandlungen, aber vielleicht kannst Du ja von meinen fast 38 Jahren „Lebenserfahrung“ doch ein wenig profitieren.


Das ist lieb von dir. Ich denke, dass ich längst von deine Worten profitiert habe. Was mich jedoch noch interessiert: Wie hast du es geschafft, daraus zu kommen? Wie bist du zu der Erkenntnis gekommen? Warum bist du dazu gekommen?...

sissi_69 schrieb:
Als ich also wieder mal am Jammern war über meine nicht vorhandene Taille, sagte mal ein wohlmeinender Mensch zu mir: „Natürlich hast Du eine Taille, man sieht sie nur nicht, weil Du weder einen Hintern noch Schultern hast“! Daraufhin nahm er mir meine Mini-Gewichte aus der Hand, gab mir größere und ließ mich erst in Ruhe, als ich „AUA!“ sagte und mir nach ein paar Wiederholungen vor Anstrengung die Gesichtszüge entglitten. Dieses Gefühl kannte ich bis dahin gar nicht, da wir Frauen ja in den Fitness-Studios in seltensten Fällen richtig beraten werden und man uns mit viel zu wenig Gewichten trainieren lässt. Damit kann man dann wahrscheinlich zwar nichts verkehrt machen, aber wirkliche Fortschritte erzielt man damit eben auch nicht.
Jedenfalls war das für mich so ein „Schlüsselerlebnis“. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon viele Jahre lang einen Großteil meiner Freizeit auf dem Crosser, Stepper oder Spinningrad verbracht und im Vergleich dazu eher einen geringen Teil der Zeit bei den Gewichten, die dann auch noch viel zu niedrig waren.
Seitdem habe ich mein Ausdauertraining drastisch runtergeschraubt und das Krafttraining erhöht, nicht, weil ich damit was bestimmtes erreichen wollte, sondern weil es auf einmal anfing, mir richtig Spaß zu machen und durch die größeren Gewichte und die Anstrengung, die ich das erste mal dabei verspürte, und es eben nicht so grottenlangweilig ist wie diese endlosen Stunden auf Stepper und Laufband und Co.. Zuerst hab ich dabei 2 kg zugenommen, was dann erstmal wieder zu einem leichten Nervenzusammenbruch führte. Glücklicherweise ermunterte mich der wohlmeinende Mensch weiterzumachen, denn wir alle wissen ja, dass Muskelmasse schwerer ist als Fett. Schon nach kurzer Zeit hab ich dann aber wieder abgenommen. Und kann seitdem viel mehr essen. Und auch, wenn mein Bauch noch lange nicht so aussieht, wie ich ihn gerne mal hätte, sind deutliche Fortschritte erkennbar und vor allem passen die Gesamtproportionen doch wieder!
Kalorien zähle ich schon lange nicht mehr. Ich habe im Laufe der Zeit einfach gelernt, auf meinen Körper zu hören, er sagt mir schon, was er wann braucht. Wir alle wissen, wie eine vernünftige Ernährung aussieht. Wenn also Leute wie Du und ich, die nicht die Ambition haben, irgendwann an irgendeinem Wettkampf teilzunehmen oder als Top Model unser Geld zu verdienen, sich an gewisse Grundregeln halten, kann uns meiner Meinung nach eigentlich nichts schlimmes passieren!

Angenehmer Nebeneffekt des verstärkten Krafttrainings: früher war der Transport der berühmten Wasserkiste vom Auto in den 1. Stock immer die reinste Tortur. Heute transportiere ich leichtfüßig und ohne außer Atem zu geraten 2 Kisten auf einmal.
Und wenn ich in den Urlaub fahre und mein Gepäck mal wieder viel zu schwer ist, weil ich eben unbedingt 7 Paar Schuhe für 1 Woche BRAUCHE, meckert jetzt auch keiner mehr, denn ich kann meinen Koffer ja selber tragen ;-)

Ich denke, dass es mir genauso geht. Wenn ich daran denke, wie ich früher (Anfang des Jahres/bzw. zu Anfang der Anmeldung an diesem Forum) trainiert habe, da schüttel ich jetzt nur den Kopf. Ich habe echt 10min Aufwärmtraining gemacht (joggen), dann bin ich 40min an die Geräte und dann noch mal 45min zum Joggen. Einfach zu hart und das teilweise 5mal die Woche. Ich wollte immer mehr. Ich sah alles als Pflicht an: wenn ich morgen nicht gehen kann, muss ich auf jeden Fall in der Mittagspause das Ganze nachholen etc. Vielleicht hast du Recht, wenn ich vielleicht noch mehr auf Krafttraining abzielen sollte. Im Moment mache ich ja 3 mal die Woche, 10min aufwärmen, dann ca. 30/40 min Kraft und dann noch 30 min joggen. Würdest du dieses noch weiter kürzen? Mein WE habe ich beispielsweise ganz frei geschaufelt, was mir sehr zu Gute kommt! Wie oft sollte ich denn meine Gewichte erhöhen? Ich trainiere eigentlich seit Monaten immer mit dem gleichen Gewicht (meist 15kg-Beine, Arme, Rücken- mehr schaffe ich einfach nicht).

sissi_69 schrieb:
Also, Tine.
Nun komm allmählich mal wieder runter. Hör auf, hin und her zu rechnen. Halte Dich an die Grundregeln einer vernünftigen Ernährung. Und achte vor allem darauf, dass Du richtig trainierst! Damit wirst Du vielleicht nicht gleich die nächste Miss Universe, aber das ist doch nicht Dein Ziel oder?

Und vor allem: Deinen Ehrgeiz und Elan in allen Ehren: aber sei dabei nicht zu verbissen und verliere vor allem nicht den Humor!

LG


Du hast Rect, ein wenig mehr Abstand zu dem Ganzen - und dann klappts auch. Aber ehrlich gesagt, ist es schwer, mich von meinem Plan zu lösen. Noch immer starte ich den Tag mit 150g Magerquark, 15g Whey und 40g Haferflocken oder mal n Pumpernickelbot mit Spiegelei; dann denke ich ans MIttagessen: Salat, Putenbrust, manchmal auch gekochtes Eiweiß, zwischendurch gibst dann wieder Pute und Ei und abends entweder was Gekochtes: schön Low CArb: wie Garnelenspieße oder n schönes Stück Fleisch mit Salat oder mal n Hackfleischgericht oder eben nichts GEkochtes, sondern einfach nur meinen Magerquark mit Nüssen oder nur mal ganz vieeeeeeellllllllll Nüsse, weil ich sie liebe :-). Das heisst also: ich bin weg von dem strikten Plan, halte mich aber immer noch an die Grundregeln, oder?
Nur wenn du sagst: Grundregeln- in wie weit meinst du dann die Vorgaben meines Essensplans? Was verstehst du unter einem richtigen Training für ne Frau? Miss Universe wäre ich schon gerne :-D.

Alles nicht so einfach....Sissi, ich danke dir auf jeden Fall für deine Worte, wenn sie auch ein wenig tadelnd waren :-). Ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass ich im Moment sicher noch eine Esstörung habe. Aber vielleicht nimmst du ja nochmal zu den von mir im vorletzten Absatz angemerkten Essenangwohnheiten Stellung....


Es tut mir leid, wenn ich einige hier auf 100 gebracht habe, aber vielleicht versteht ihr mich jetzt nach dieser langen Nachricht besser.

Viele Grüße, eure Tine

Tine Du hast ein Problem.

Und Du brauchst Hilfe.
Aber die kann Dir hier in diesem Forum niemand geben.
Da muss ein Profi ran.
Und damit meine ich keinen Ernährungsberater, sondern einen guten Psychologen, der Deiner Essstörung und den dahinter liegenden Problemen mal auf den Grund geht.

Das ist ja alles noch viel schlimmer als ich dachte!

Ich hatte mein vorheriges Statement mit einer guten Portion versteckter Ironie und ein wenig Sarkasmus "gewürzt", in der Hoffnung, Dich damit ein wenig "zu locken" und von Deinem Tripp runterzubringen. Leider hast Du das so gar nicht begriffen.
(ZwinkerUnd ich dachte immer, nur Männer sind unfähig, zwischen den Zeilen zu lesen ...)

Und das mit dem Psychologen ist der einzige Rat, den ich Dir noch geben kann. Ich werde mich hüten, irgendwie auf Deinen Ernährungsplan einzugehen und Dir womöglich Tipps zu geben, wie Du noch mehr Gewicht verlieren kannst (mal davon abgesehen dass ich von so einem strikten Plan ohnehin nichts halte weil es mir persönlich viel zu doof ist, mein Essen abzuwiegen und ich wahnsinnig werden würde, wenn ich jeden Tag das gleiche essen müsste). Und ich hoffe, dass NIEMAND hier in diesem Forum das noch tun wird, denn das wäre ja Beihilfe zur Selbstzerstörung!  

Wenn ich schreibe, dass ich hoffe, Dir mit meiner Lebenserfahrung den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben zu können, dann meine ich damit, den Schalter in Deinem Hirn wieder umzulegen von "Wahn" auf "nun komm mal wieder klar"! Wie man, wenn man schon unterernährt ist, am besten noch weiter abmagern kann, kann ich Dir auch nicht sagen. Auf diesem Gebiet habe ich keinerlei Erfahrung, da das noch nie ein Thema für mich gewesen ist.

Mir bleibt nur, Dir zu wünschen, dass es in Deinem persönlichen Umfeld Menschen gibt, die ein wenig auf Dich achten und Dich notfalls an den Haaren zu einem Psychologen schleifen.

Das ist alles, was ich dazu noch sagen kann.

Ich bin sprachlos, und das kommt wirklich selten vor.
na sissi, jetzt schießte aber n bischen übers ziel hinaus.
ich find zwar auch das sie ziemlich übertreibt, aber jemandem den man nicht kennt nen psychologen anzuraten find ich schon jenseits von gut uns böse.
du weißt selbst wie schnell es in so einem forum geht das ein wort das andere gibt und sich lapalien hochschaukeln.
wenn ich so einige profilneurotiker hier sehe, mit ein paar tausen posts, die jeden tag mehrere topics starten, nur weil sie mal wieder im kino waren, dann gibt es hier sicher noch andere, die nen psychologen nötig haben.
und tine hats ja nun echt ihr fett wegbekommen hier (kleines wortspiel am rande).
und das sie nach 50x "du bist schlecht, du bist böse" etc auf so einen post von dir stellung bezieht (man kann sich ja auch nicht alles andichten lassen) kann ich schon nachvollziehen.
das thema hätte sicher ganz andere bahnen annehmen können, wenn es nicht von anfang an fast nur harte worte gehagelt hätte.
also einfach mal alle wieder etwas entspannen, wir haben alle dreck unter unserer fußmatte.
Also, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, noch einen allerletzten Kommentar von mir zu diesem Thema.

Es geht hier um GOTTES WILLEN nicht darum, jemanden zu beleidigen!

Es geht hier auch nicht um "du bist schlecht" und "du bist böse" aber "ich bin gut" und "ich habe die weisheit mit löffeln gefressen". Und es geht hier auch nicht um das Problem einer Profilneurose (auch, wenn ich das zwischenzeitlich mal in Betracht gezogen hatte).

Tine, aber je mehr Du uns hier von Dir erzählst und je tiefer wir hier ins Detail gehen, desto mehr sehe ich, wie sehr Du Dir selbst - völlig unnötig - das Leben schwer machst. Zum einen nimmst Du Dir selbst soviel Lebensfreude und Lebensqualität, weil Du Dich hier derart an etwas festgebissen hast, dass Deine Gedanken und all Dein Tun offenbar nur noch um dieses eine Thema kreisen. Und das finde ich einfach nur schade. Was ich aber noch viel viel schlimmer finde, ist, was Du Deinem Körper momentan zumutest. 52 kg bei Deiner Größe. Du weißt selbst, dass das sehr sehr wenig ist. Und dennoch willst Du weiter machen mit Deiner Diät. Wo soll das hinführen? Da ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis Du wirklich einen Arzt brauchst. Weil Du irgendwann vielleicht nur noch 45 kg wiegst und aus den Latschen kippst. Oder vielleicht kippst Du auch nicht um, hast aber in 20 Jahren derbe gesundheitliche Probleme, weil Deine Nieren nicht mehr richtig funktionieren (leider kenne ich einen traurigen Fall, wo das wirklich so gekommen ist). Und das ist gleichermaßen unnötig und vermeidbar.
Du schreibst doch selbst, wie oft Du Dich schlapp fühlst. Und körperlich nicht in der Lage bist, zum Sport zu gehen. Und da verstehe ich einfach nicht, warum Du in so einem Moment nicht das naheliegende tust: etwas essen! Es muss ja kein Burger mit Pommes sein, es kann ja durchaus eines der "guten" Lebensmittel von Deinem Plan sein! Glaube mir - Du wirst nicht plötzlich fett werden, weil Du mal ein paar Gramm Haferflocken mehr zu Dir genommen hast oder etwas mehr magere Putenbrust! Aber wenn Dein Körper Dir so deutliche Signale der Unterernährung sendet ... dann höre doch bitte auf ihn! Wie vorher schon mal erwähnt, ich bin ja auch durchaus diäterprobt und kann beim Thema "ich-bin-zu-fett-für-diese-welt" ganz bestimmt mitreden. Aber ... bei mir ist es eben immer so gewesen, dass in dem Moment, in dem ich merkte, dass meine körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit darunter litt, sich von selbst ein gesunder Selbsterhaltungstrieb eingeschaltet hat. Und den vermisse ich leider bei Dir und das macht mir etwas Sorge!

Und wenn ich hier etwas streng mit Dir bin, dann ist das so, weil ich selbst auch nur so funktioniere: wenn ich mich an etwas festgebissen habe - egal in welchem Lebensbereich - dann hilft nur die ganze harte Tour. Bitterer Sarkasmus und beißender Spott. Dann wird einmal tief geschluckt, vielleicht fließt auch mal ein Krokodilstränchen, aber dann komme ich wieder runter auf den Boden der Tatsachen. Und meine engsten Freundinnen funktionieren ähnlich, darum dachte ich mir, dass man Dich damit vielleicht auch "kriegen" kann. Betrachte es einfach als ein virtuelles "an den Schultern rütteln".

Und wenn ich schon mal dabei bin, dann will ich an dieser Stelle auch noch mal auf das eigentliche Thema Deines Threads eingehen: wie man seinen Bauchspeck los wird, ohne als vollkommen abgemagertes Gerippe zu enden: Ich weiß es nicht. Ich wünschte, ich wüsste es, und auch ich hoffe, dass irgendwann mal jemand mit einem Patentrezept um die Ecke kommt. Ich weiß nur: sich bis auf's Skelett runterzuhungern, kann nicht die Lösung sein! Was bringt Dir ein flacher, womöglich nach innen einfallender Bauch, wenn man drumherum jeden einzelnen Knochen unter der Haut hervorstechen sieht? Meinst Du nicht, dass da eine kleine Rundung am Bauch dann doch rein optisch eher das kleinere Übel ist? Vom gesundheitlichen Aspekt mal ganz abgesehen ...

Was Dein Vorbild Heidi Klum angeht, so ist diese in der glücklichen Position, sich 24 Std. am Tag nur um ihr Äußeres und ihre Figur kümmern zu können. Sie hat ein Team von Profis um sich herum, die sich um ihre Ernährung kümmern und ihr genau sagen, was sie wann zu tun und zu trainieren hat. Da können wir "Normalsterblichen", die sich selbst versorgen müssen und einem regulären Full Time Job nachgehen, einfach nicht mithalten. Hinzu kommt, dass sie in der letzten Staffel ihrer Show einen ganzen Stab von Leuten um sich hatte, die dafür sorgten, dass sie nur in "günstigen" Positionen vor der Kamera zu sehen war - da die dritte Schwangerschaft auch bei ihr ihre Spuren hinterlassen hat. Was ja nun auch weiß Gott keine Schande ist.
Und bedenke: am Ende hat das intelligenteste und außergewöhnlichste Mädchen den Titel gewonnen - nicht die dünnste!

Nun ist aber auch wirklich alles gesagt, was es hierzu zu sagen gibt.

Tine ich wünsche Dir alles Gute und sieh zu, dass Du Dich wieder in den Griff kriegst!

sissi_69 schrieb:
Was Dein Vorbild Heidi Klum angeht, so ist diese in der glücklichen Position, sich 24 Std. am Tag nur um ihr Äußeres und ihre Figur kümmern zu können.

Offensichtlich sieht auch Heidi Klum wie ein ganz normaler Mensch aus:
http://www.nicolebitchy.com/wp-content/u...eup-05.jpg
http://www.nicolebitchy.com/wp-content/u...eup-02.jpg

TineAmTrainieren schrieb:
Und irgendwie hatte ich gehofft, dass ich genau gesagt bekomme: Dein Plan solltest du am besten wie folgt abändern: morgens XXg das und dann noch das...

So genau kann Dir das nur jemand sagen, der Dich kennt und genau weiß, wie Deine Trainings- und Eßgewohnheiten aussehen.

TineAmTrainieren schrieb:
Noch immer starte ich den Tag mit 150g Magerquark, 15g Whey und 40g Haferflocken oder mal n Pumpernickelbot mit Spiegelei; dann denke ich ans MIttagessen: Salat, Putenbrust, manchmal auch gekochtes Eiweiß, zwischendurch gibst dann wieder Pute und Ei und abends entweder was Gekochtes: schön Low CArb: wie Garnelenspieße oder n schönes Stück Fleisch mit Salat oder mal n Hackfleischgericht oder eben nichts GEkochtes, sondern einfach nur meinen Magerquark mit Nüssen oder nur mal ganz vieeeeeeellllllllll Nüsse, weil ich sie liebe :-).

Im Grunde sieht das gar nicht so schlecht aus, was Du ißt. Du solltest vermutlich nur die Mengen etwas erhöhen. Ich würde z. B. morgens ruhig 250 g Quark mit 100 g Haferflocken mischen. Das Whey kannst Du weglassen, 15 g sind albern und bei 30 min Krafttraining mit 15 kg für Rücken, Arme und Beine bisher noch rausgeschmissenes Geld. Stattdessen solltest Du mehr Protein mit der Nahrung zuführen und vor allem Deinen Speiseplan ein bißchen abwechslungsreicher gestalten. Also Pute mit Hühnchen abwechseln, in den Salat ruhig öfter mal Thunfisch aus der Dose mit rein mischen, und was ich ganz in Deinem Plan vermisse: ab und zu mal Fisch, also z. B. Seehechtfilet, Pangasius oder Hoki usw.

Was die Mengenangaben betrifft - ich wiege zwar auch vieles ab, aber trotzdem solltest Du nicht so genau auf die Grammzahlen gucken. Ich würde Dir diesbezüglich raten, so viel zu essen, bis einerseits das Sättigungsgefühl tatsächlich einsetzt und daß Du andererseits das Gefühl hast, ausreichend Nahrung zu Dir genommen zu haben, um genügend Power für das Training im Studio zu haben, ohne daß Du Dich schlapp fühlst. Das halte ich in Deinem Fall für die besseren Gradmesser.

Mehr will ich zu Deinem Speiseplan gar nicht sagen, weil ich sowieso der Meinung bin, daß Dein Problem, der Bauch sei nicht flach genug, nicht unmittelbar an der Ernährung liegt. Das liegt vor allem daran, daß Du ihn nicht trainierst. Und ganz davon abgesehen - wenn Du insgesamt mehr Muskelmasse hättest, also ich meine das Gesamt-Körpervolumen, würde der Bauch auch ganz anders wirken und im Verhältnis gesehen möglicherweise sogar ziemlich flach aussehen.

TineAmTrainieren schrieb:
Ich trainiere eigentlich seit Monaten immer mit dem gleichen Gewicht (meist 15kg-Beine, Arme, Rücken- mehr schaffe ich einfach nicht). ...
Was verstehst du unter einem richtigen Training für ne Frau? Miss Universe wäre ich schon gerne :-D.

Ja, Miss Universe wäre ich auch gern ... Aber mit 15 kg Beine, Arme, Rücken wird das nix. Vor allem monatelang mit dem gleichen Gewicht ... O.k., bei Deiner Ernährung hast Du sicher auch nicht genug zugeführte Energie.

TineAmTrainieren schrieb:
Im Moment mache ich ja 3 mal die Woche, 10min aufwärmen, dann ca. 30/40 min Kraft und dann noch 30 min joggen.

Also ganz ehrlich, ich würde auf das Joggen gänzlich verzichten. Wer weiß, ob das nicht auch noch unnötig Deine Wirbelsäule belastet, wenn Du ohnehin schon kaum Muskulatur hast. Wärm Dich ein paar Minuten auf dem Rad oder dem Stepper auf und dann würde Dir raten, ein vernünftiges Krafttraining zu absolvieren, mindestens 45 min. Habt Ihr im Studio keinen Trainer, der Dir ein anständiges Programm zusammenstellen kann? Und zwar eines, das alle Muskeln trainiert, nicht nur Arme, Beine und Rücken. Und vor allem den Muskel, der ja offenbar Dein größtes Problem darstellt: der Bauch.
Ich trainiere den Bauch zweimal wöchentlich regulär im Programm, und zwar an dem jeweiligen Trainingstag als erstes. Und ab und zu mache ich abends vorm TV noch zusätzlich Crunches, wenn es mich überkommt.

Also gestalte Deinen Speiseplan ein bißchen abwechslungsreicher, laß das Joggen weg und laß Dir einen sinnvollen Trainingsplan erstellen - ich denke, daß Dich das mit Deinem Bauch-Problem am ehesten weiter bringt.

Hallo Cory,
vielen Dank für deine Rückmeldung...Du hast recht, dass mich nur jemand und meine Essgewohnheiten richtig en detail beurteilen kann, der mich auch richtig kennt. Ich hatte ja ursprünglich auch mal vor, dass ich mir einen Ernährungsplanvorschlag von einem Ernärungsberater mit Krafttrainings-Know-How aufstellen lassen wollte. Aber letztendlich hatte ich dann die Auffassung, dass die Infos, die ich hier im Forum erhalten habe, auch schon sehr viel wert waren, nicht zuletzt, weil sie eben auf Erfahrungswissen basieren und ein Ernährungsberater wahrscheinlich auch nicht wirklich viel anderes gesagt hätte - er kennt mich ja auch nicht persönlich und könnte genau wie die User hier im Forum auch nur aus eigenen Erfahrungswerten Vorschläge machen. Am Ende kiegt es wohl, wie sich jetzt ja auch schon mehrfach bestätigt hat, alles in meiner Hand. Sprich: die KH muss ich deutlich erhöhen etc. Oder Cory meinst du, dass mir ein solcher Berater noch bessere Tipps geben könnte?

Cory schrieb:
Im Grunde sieht das gar nicht so schlecht aus, was Du ißt.

Schön, diesen Satz wenigstens einmal lesen zu können :-D. Dies ist dann auch mal ein positives Feedback für naseweiss.

Cory schrieb:
Du solltest vermutlich nur die Mengen etwas erhöhen. Ich würde z. B. morgens ruhig 250 g Quark mit 100 g Haferflocken mischen. Das Whey kannst Du weglassen, 15 g sind albern und bei 30 min Krafttraining mit 15 kg für Rücken, Arme und Beine bisher noch rausgeschmissenes Geld. Stattdessen solltest Du mehr Protein mit der Nahrung zuführen und vor allem Deinen Speiseplan ein bißchen abwechslungsreicher gestalten. Also Pute mit Hühnchen abwechseln, in den Salat ruhig öfter mal Thunfisch aus der Dose mit rein mischen, und was ich ganz in Deinem Plan vermisse: ab und zu mal Fisch, also z. B. Seehechtfilet, Pangasius oder Hoki usw.

Das hatte ich ja mehrfach mit den anderen Leuten hier im Forum diskutiert. Ich werde die Mengen deutlich erhöhen und auch wie du an den Dingen wie Hackfleisch, Garnelen und Ähnliches mehr varriieren...

Cory schrieb:
Was die Mengenangaben betrifft - ich wiege zwar auch vieles ab, aber trotzdem solltest Du nicht so genau auf die Grammzahlen gucken. Ich würde Dir diesbezüglich raten, so viel zu essen, bis einerseits das Sättigungsgefühl tatsächlich einsetzt und daß Du andererseits das Gefühl hast, ausreichend Nahrung zu Dir genommen zu haben, um genügend Power für das Training im Studio zu haben, ohne daß Du Dich schlapp fühlst. Das halte ich in Deinem Fall für die besseren Gradmesser.


Du hast Recht! Ich werde grundsätzlich auch mehr essen und nicht nur weil ich ne GRammangabe mal festgesetzt habe, darauf rumhacken. Schwierig wirds nur, wenn ich die Eier und Putenbrust mit zur Arbeit nehme und eigentlich ja mehr essen könnte - mehr aber nicht in der Tasche ist :-). Vielleicht wäre ein Notfallapfel oder Ähnliches sinnvoll für diesen Fall.

Cory schrieb:
Mehr will ich zu Deinem Speiseplan gar nicht sagen, weil ich sowieso der Meinung bin, daß Dein Problem, der Bauch sei nicht flach genug, nicht unmittelbar an der Ernährung liegt. Das liegt vor allem daran, daß Du ihn nicht trainierst. Und ganz davon abgesehen - wenn Du insgesamt mehr Muskelmasse hättest, also ich meine das Gesamt-Körpervolumen, würde der Bauch auch ganz anders wirken und im Verhältnis gesehen möglicherweise sogar ziemlich flach aussehen.


Training wird der Schlüssle zur Lösung sein. Ich werde das KRafttraining auf höchste Prio setzen. Danke nochmal für den Tipp. Was den Bauch angeht: als ich 63kg gewogen hatte: war das gleiche PRoblem sichtbar. Auch hier stand der Bauch deutlich (natürlich noch deutlicher als jetzt) hervor. Mit der Ernährungsumstellung habe ich hier schon viel erreichen können. Ich denke, dass der gewünschte Erfolg, wenn überhaupt, nach und nach durch das Training kommt. Saat bringt schließlich irgendwann auch Ernte, gell.

Cory schrieb:
Ja, Miss Universe wäre ich auch gern ... Aber mit 15 kg Beine, Arme, Rücken wird das nix. Vor allem monatelang mit dem gleichen Gewicht ... O.k., bei Deiner Ernährung hast Du sicher auch nicht genug zugeführte Energie.


Ehrlich gesagt: viel mehr Gewicht würde ich im Moment nicht schaffen!Aber ich versuchs mal mit steigender Tendenz der Gewichte. Wie oft sollte ich denn steigern? Alle Woche?

Cory schrieb:
Also ganz ehrlich, ich würde auf das Joggen gänzlich verzichten. Wer weiß, ob das nicht auch noch unnötig Deine Wirbelsäule belastet, wenn Du ohnehin schon kaum Muskulatur hast. Wärm Dich ein paar Minuten auf dem Rad oder dem Stepper auf und dann würde Dir raten, ein vernünftiges Krafttraining zu absolvieren, mindestens 45 min. Habt Ihr im Studio keinen Trainer, der Dir ein anständiges Programm zusammenstellen kann? Und zwar eines, das alle Muskeln trainiert, nicht nur Arme, Beine und Rücken. Und vor allem den Muskel, der ja offenbar Dein größtes Problem darstellt: der Bauch.
Ich trainiere den Bauch zweimal wöchentlich regulär im Programm, und zwar an dem jeweiligen Trainingstag als erstes. Und ab und zu mache ich abends vorm TV noch zusätzlich Crunches, wenn es mich überkommt.


Hm, ganz aufs Joggen verzichten? Für mich wars in sofern gut, wiel ich dadurch auch meine Beine in Schuss gehalten habe und grundsätzlich auch was für meinen Bauch damit getan hatte. Ich habe ja jetzt schon um ein Drittel runtergeschraubt. In unserem Fitnessraum gibt es keine driekten Trainer, da es ein Studio von unserer Firma ist :-). Ich hatte wie gesagt nur mal mit einem guten Freund drüber gesprochen und einen trainingsplan aufgestellt, da er auch trainniert und sich gut auskennt. Es war jedoch mein Versehen, dass ich die Gewichte beispielsweise nie erhöht habe.

Cory schrieb:
Also gestalte Deinen Speiseplan ein bißchen abwechslungsreicher, laß das Joggen weg und laß Dir einen sinnvollen Trainingsplan erstellen - ich denke, daß Dich das mit Deinem Bauch-Problem am ehesten weiter bringt.


Vielen Dank, Cory! ich werde berichten, wenn es Erfolge gibt/gab!

Liebe Grüße Tine

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