Hallo Sissi,
Erst einmal vielen Dank für deine präzise und detaillierte Antwort. Ich möchte gerne zu deinen Aussagen Stellung beziehen.
Auch, wenn es hier in diesem Forum nicht wirklich etwas zu suchen hat, sei mir an dieser Stelle mal ein ernstes Wort von Frau zu Frau gestattet.
Tine, Tine, Tine.
WAS soll das werden? Fishing for Compliments, oder Jammern auf hohem Niveau?
Wenn ich diesen letzten Satz lese, bin ich sehr enttäuscht. Genau das ist es nämlich, was ich nicht machen wollte. Ich habe mir fast gedacht, dass es so aussieht, als würde ich jammern oder wie du es sogar in deinem letzten Thread erwähnt hast: "da braucht wohl jemand Aufmerksamkeit". Keineswegs möchte ich hier um Aufmerksamkeit bitten oder mir irgendwelche lieben Worte einholen. Ich hatte mich hier im Forum angemeldet, um korrekte, detaillierte und vorallem fundierte Informationen von Erfahrenen zu bekommen. Nicht zuletzt ist ja auch ein Forum zu diskutieren da. Also hatte ich mir gedacht, dass ich meine Situation darlege. Bald darauf habe ich von naseweiss super Infos bekommen, sodass ich mir einige Stunden Zeit genommen und einen Ernährungsplan gemäß den Tipps von ihm und meinem bereits vorhandenen Wissen aufgestellt habe. Ich war richtig glücklich, dass ich zu dieser Zeit gleich wusste, auf was es ankommt (KH nicht am Abend, KH am besten zum Frühstück, dann der Hinweis zum Verzehr von gekochtem Eiklar und dazu noch netter Weise die Grammangaben, die mir Naseweiss empfohlen hat - weil ich darüber ja absolut noch null Erfahrung hatte). Doch nach und nach folgte negative Kritik: zu wenig KH, zu viel Sport, das was du tust ist nicht gut...So, ja und dann stand ich echt im Wald: ich habe die Bäume gesehen, aber nicht den richtige Weg aus dem Waldlabyrinth. Der eine sagte das der andre das. Ich war wieder am Boden zerstört, dass mein PLan, den ich ausgearbeitet hatte und an den ich mich gehalten habe, in Frage gestellt wurde. Und ich war irgendwie damit überfordert, nach dem Argument: Mehr KH eigenständig festzulegen, wie viel und in welcher Art ich dies am besten tun sollte. Klar viele der Forumsuser sagten, wie du auch: "Da bekommt sie die Infos und fragt immer wieder nach und bohrt immer mehr.." - aber genau das zeigt meine Hilflosigkeit. Ich hatte bis dato keinen PLan, wie ich es am besten machen sollte - daher hatte ich mich ja auch angemeldet. Und irgendwie hatte ich gehofft, dass ich genau gesagt bekomme: Dein Plan solltest du am besten wie folgt abändern: morgens XXg das und dann noch das...Ich hatte gehofft, dass ich am Ende der Diskussionen und Infoaustausche einen Plan aufgestellt habe, der genau richtig ist und mit dem ich guten Gewissens leben könnte. Stattdessen hörte ich eben nur negative Kritik....
Bitte vergiss nicht, dass dies hier eigentlich ein Forum für Bodybuilder ist. Also für Menschen, die möglichst viel Masse aufbauen wollen mit einem möglichst geringen Körperfettanteil. Frauen wie Du und ich, die in erster Linie an einer schlanken Figur arbeiten und den Sport nutzen, um zusätzliche Kalorien zu verbrauchen, „Problemzonen“ zu bekämpfen und ein paar Muskeln aufzubauen, um nicht zu „mickrig“ auszusehen, können hier ganz sicher auch den einen oder anderen brauchbaren Tipp zum Thema Ernährung und Training finden, aber, was Du hier betreibst .... verschlägt mir mittlerweile die Sprache!
Mir ist klar, dass dieses Forum hautpsächlich Bodybuilder beheimatet und nicht auf meine Zielgruppe: Frauen, die sich in Modelform bringen möchten. Mir ging es ja, wie bereits erwähnt, lediglich darum, von diesen Erfahrenen wichtige und vorallem am eigenen Leib erfahrene Erfahrungen zu bekommen.
Wie einer meiner „Vorredner“ schon anmerkte (emenius?)– das Thema ist inzwischen ausgekaut!
Das birgt eben unterschiedliche Auffassungen. Ich denke eben, dass ein Forum genau dazu da ist - Themen werden ausdiskutiert und manchmal sogar mehr als ausgekaut. Wie bereits oben angedeutet, hatte ich im Hinterkopf: mein Plan muss optimiert, verbessert und um fehlende Werte ergänzt werden - und das am besten durch einen erfahrenen Bodybuilder. Immer wieder habe ich (mir wichtig erscheinende) Punkte aufgegriffen, in Frage gestellt und mit anderen diskutiert. Doch aufgrund der Tatsache, dass eben die MEhrheit mit negativer Kritik mir gegenüber stand, war es für mich schwer, noch die fehlenden Infos zu bekommen. Stattdessen wurde ich abgeblockt, genauso wie du es jetzt getan hast: "Ist doch schon alles gesagt" "Thread kann geschlossen werden"...und und und. Das enttäuscht mich. Denn ich bin eben was diese Thematik abgeht einfach noch unerfahren und irgendwie auch naiv.
Und dennoch kann ich es mir nicht verkneifen, Dir das eine oder andere mit auf den Weg zu geben.
Ich verfolge Deinen Thread hier von Anfang an, weil ich mich im Prinzip mit dem gleichen Problem rumschlage: Fettpölsterchen in der Körpermitte bei ansonsten schlanker Figur.
Als ich dann aber Deinen Ernährungsplan las und später, dass Du tatsächlich nur noch 53,7 kg wiegst bei einer Größe von 1,76 m – lief es mir eiskalt den Rücken runter!
Wenn ich Dir nun verrate dass ich bei meiner mickrigen Größe von gerade mal 1,70 m ganze 56 kg wiege, wirst Du von mir „alter Frau“ wahrscheinlich ohnehin keinen Rat annehmen, denn so gewicht-fixiert wie Du bist, tun sich vor Deinem inneren Auge nun bestimmt gigantische Fettwülste gruseligsten Ausmaßes auf, wenn Du meine „Maße“ mit Deinen eigenen vergleichst.
Frage: Wie schaffst Du es bei der geringen Kalorienzufuhr, einer geregelten Arbeit nachzugehen UND zu trainieren? Und da wunderst Du Dich, dass Du Dich ständig so schlapp fühlst und von nächtlichen Fressattacken heimgesucht wirst??? Mädel, hör doch mal auf hin und her zu rechnen und schalte Deinen gesunden Menschenverstand ein! Natürlich holt sich Dein Körper während dieser Fressattacken das, was Du ihm ansonsten vorenthälst! Wenn Du also hier wiederholt fragst, ob Du nicht Deine Kalorienzufuhr erhöhen sollst: klares JA!
Ich freue mich darüber, dass du mir wichtige Dinge aus deiner eigenen Erfahrung ans Herz legen möchtest. Ich sehe dein Gewicht keineswegs schlecht an oder würde mir nicht erlauben etwas darüber zu sagen oder mir gar GEdanken zu machen - da schätzt du mich falsch ein. Natürlich wundert es mich nicht, dass ich diese Fressattacken ab und an habe. Natürlich weiss ich, worauf diese zurück zu fü hren sind. MIr ist auch klar, dass ich die KH erhöhen muss. Aber hier gehe ich wieder zurück zu dem Text am Anfang: noch immer bin ich ein wenig überfragt: wie ich es am besten machen soll, wenn dabei die Optimierung meines Plans erzielt werden soll. Im Moment mache ich es so, dass ich morgens mehr Reis esse oder Ähnliches. Aber wie erwähnt, geht es mir ja darum, dass ich meinen Plan mal vervollständige - dazu fehlt mir noch die letzte Information, wie ich es GENAU machen sollte...
Dann schreibst Du, dass Du ja auch eigentlich gar nicht weiter an Gewicht verlieren möchtest (und das solltest Du auch nicht!), weil Du im großen und ganzen ja zufrieden bist mit Deiner Figur, nur der Bauch stört Dich eben. Eines muss Dir dabei aber klar sein: es ist biologisch leider nicht möglich und nicht von Dir steuerbar, „nur“ am Bauch abzunehmen – egal, wie wenig Kalorien Du zu Dir nimmst! Dein Körper entscheidet selbst, wo er Fett speichert und wo welches hergibt, und wenn er lieber Fett an den Ohrläppchen abbaut als am Bauch, kannst Du das leider nicht ändern! Dies ist eine Tatsache, mit der Du leben musst!
Es stimmt, ich fühle mich prinzipiell vom Gewicht her ok (im MOment wiege ich jedoch eindeutig zu wenig: 52,5 kg bei 1,76m) und möchte nicht mehr abnehmen. MIr ist auch klar, dass ich nich an einer bestimmten Stelle abnehmen kann. Das Leben ist ja bekanntlich kein Wunschkonzert. Deswegen hatte ich auch Rat in diesem Forum gesucht, weil doch der ein oder andere Erfahrene einfach weiss, worauf es ankommt, wenn man am Bauch abspecken will. Ich habe festegestellt, dass ich beispiesweise KH stark am Bauch zu sehen bekomme: Sprich: würde ich jeden Tag NUdeln mit Soße essen, hätte ich einen dickeren Ranzen. Sobald ich die Kh runterschraube, schrupft auch mein Bauch. Daher dachte ich eben: holste dir Tipps und Tricks ein. Und wie man hier im Forum sehen kann gibt es schon das ein oder andere was zum Bauchschrumpfen herangezogen werden kann.
Am Anfang schreibst Du, dass Du diese Ernährungsweise und Dein Training seit „einigen Monaten“ betreibst. Später kommt raus, dass Du in Wirklichkeit erst mit Anmeldung in diesem Forum mit Deinem Krafttraining begonnen hast. Und das sind mal gerade acht Wochen. WAS erwartest Du in dieser kurzen Zeit? Das achte Weltwunder???? Dass Dein Körper quasi über Nacht eine gigantische Bauchmuskulatur zaubert, die sich in ein schönes Waschbrett verwandelt? Auch das funktioniert leider nicht! Habe mal in einem Buch gelesen (weiß leider nicht mehr, in welchem) dass es, anstatt wie in vielen Frauenzeitschriften beworben „Mit der neuesten Methode zur Traumfigur in 14 Tagen – ganz ohne Anstrengung“ in der Realität leider heißen muss „In zwei Jahren sichtbare Erfolge – bei nur 8 Stunden Sport wöchentlich!“
Wahrscheinlich habe ich mich nicht präzise genug geäußert. Früher habe ich immer fleissig das Joggen trainiert. Bin öfter in der Woche laufen gegangen, hatte aber nie ein Fitnessstudio von innen gesehen. Seit 2003 bin ich immer mal wieder in ein Studio gegangen. Mal hatte ich eine regelmäßige Zeit (dreimal die Woche), aber die meiste Zeit verbrachte ich eigentlich mit Ausdauersport.
Seit Ende 2006 habe ich dann auch mal die Krafttrainingsgeräte in Anspruch genommen, anfangs aber auch nie regelmäßig. Erst mit Anmeldung in diesem Forum hatte ich mir, auf Rat von nasweiss, vorgenommen, das Krafttraining auszubauen. Von 5 mal die Woche bin ich dann auf 3mal die Woche, wie es mir von einigen hier empfohlen wurde. NUn bin ich ja bei 3mal angelangt, was mir völlig ausreicht.
Dann Deine Frage, ob Deine „Ausrutscher“ und „Ausnahmetage“ schlimm sind.
You can’t have the cake AND eat it!
Wenn Posh Spice und Paris Hilton Deine Vorbilder sind – was offenbar der Fall zu sein scheint wenn Du Dein Gewicht allen Ernstes weiter reduzieren möchtest: dieses Ergebnis wirst Du mit Deinen „Ausnahmen“ wahrscheinlich – zum Glück! – nicht erreichen!
Wenn Du aber einfach nur im Sommer im Bikini eine möglichst gute Figur machen willst: Mädel, sei doch nicht so streng mit Dir! Du SIEHST doch dass es geht! Und bei 53,7 kg bei Deiner Größe ist nun weiß Gott keine Tendenz zur Fettleibigkeit erkennbar!
Aus deiner eigenen Erfahrung kennst du es vielleicht selbst: man strebt ein Ziel an, kaum hat man es erreicht, will man mehr erreichen. Und so schlängelt man sich immer weiter an der Zeilleiter. So geht es mir im Moment. Ich denke mir: Hui, jetzt biste seit Ende 2005 (ca. 63kg) auf 52,5kg (aktuell), aber da geht sicher noch mehr. Und genau wie du es dann beschreibst, denke ich mir dann: ja und wenn ich mir so Heidi Klum ansehe: ja son flachen Bauch könntest du ja auch haben - da muss ich einfach mal konsequent sein - und schon wieder ein Ziel...eines nach de anderen. Und mein Problem: ich bin dann nicht mit dem zufrieden, was ich habe - obwohl ich das ja LÄNGST sein müsste. Vorallem, so wie es ein User gesagt hatte, nicht jede Frau hat den gleichen Knochenbau. Und ich bin anscheinend ein Typ Frau, der eben nicht von Natur aus so gestrickt ist, dass er absolut einen flachen Bauch hat, sondern immer eine kleine Wölbung zu sehen ist, selbst wenn ich mich auf 40kg runterhungern würde....
Bilder von Deinem nicht wirklich vorhandenen, eben nur untrainierten Bauch hast Du uns ja zur Verfügung gestellt.
Was mich viel mehr interessieren würde, ist, wie Deine Arme und Beine etc. aussehen bei Deinem geringen Gewicht!
Ich war, mit Anfang 20, mal von einem ähnlichen Wahn besessen wie Du und hab damals 49 kg bei 1,70 m gewogen, was umgerechnet auf die Größe wahrscheinlich immer noch mehr ist, als Du zur Zeit auf die Waage bringst. Damals richtete sich mein eigenes Augenmerk auch lediglich auf die „Problemzone Bauch“, wo tatsächlich immer noch eine winzige Wölbung zu sehen war, wenn man mit der Lupe geguckt hat. Wenn ich mir aber heute Bilder aus dieser Zeit anschaue, läuft es mir eiskalt über den Rücken. Beine wie ein Storch, Arme wie aus einem Dritte-Welt-Land. Aber den Blick auf das „Gesamtbild“ hatte ich vollkommen verloren, und ich denke, das ist bei Dir ähnlich!
Dieser Aussage muss ich zustimmen. Genau wie es einen Teil davor erwähnt hatte, steigen bei mir die von mir zu erreichenden Ziele. Dadurch verschwindet das Verständnis für die Realität. Wie oft wurde ich jetzt angesprochen: Oh, bist du dünn geworden. Deine Arme sind ja wirklich zu dünn und deine Beine, Tine...Ich selbst sehe das nicht. Denke mir: schön, dass ich jetzt schlank bin, aber das Eis esse ich heute nicht, sonst setzt es gleich wieder an oder ich kann heute Abend nichts essen...
Also nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich hier ein bisschen schimpfe, denn in Deinem Alter war ich nicht viel besser, und im Laufe der Jahre hatte ich immer wieder mal ähnliche Anwandlungen, aber vielleicht kannst Du ja von meinen fast 38 Jahren „Lebenserfahrung“ doch ein wenig profitieren.
Das ist lieb von dir. Ich denke, dass ich längst von deine Worten profitiert habe. Was mich jedoch noch interessiert: Wie hast du es geschafft, daraus zu kommen? Wie bist du zu der Erkenntnis gekommen? Warum bist du dazu gekommen?...
Als ich also wieder mal am Jammern war über meine nicht vorhandene Taille, sagte mal ein wohlmeinender Mensch zu mir: „Natürlich hast Du eine Taille, man sieht sie nur nicht, weil Du weder einen Hintern noch Schultern hast“! Daraufhin nahm er mir meine Mini-Gewichte aus der Hand, gab mir größere und ließ mich erst in Ruhe, als ich „AUA!“ sagte und mir nach ein paar Wiederholungen vor Anstrengung die Gesichtszüge entglitten. Dieses Gefühl kannte ich bis dahin gar nicht, da wir Frauen ja in den Fitness-Studios in seltensten Fällen richtig beraten werden und man uns mit viel zu wenig Gewichten trainieren lässt. Damit kann man dann wahrscheinlich zwar nichts verkehrt machen, aber wirkliche Fortschritte erzielt man damit eben auch nicht.
Jedenfalls war das für mich so ein „Schlüsselerlebnis“. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon viele Jahre lang einen Großteil meiner Freizeit auf dem Crosser, Stepper oder Spinningrad verbracht und im Vergleich dazu eher einen geringen Teil der Zeit bei den Gewichten, die dann auch noch viel zu niedrig waren.
Seitdem habe ich mein Ausdauertraining drastisch runtergeschraubt und das Krafttraining erhöht, nicht, weil ich damit was bestimmtes erreichen wollte, sondern weil es auf einmal anfing, mir richtig Spaß zu machen und durch die größeren Gewichte und die Anstrengung, die ich das erste mal dabei verspürte, und es eben nicht so grottenlangweilig ist wie diese endlosen Stunden auf Stepper und Laufband und Co.. Zuerst hab ich dabei 2 kg zugenommen, was dann erstmal wieder zu einem leichten Nervenzusammenbruch führte. Glücklicherweise ermunterte mich der wohlmeinende Mensch weiterzumachen, denn wir alle wissen ja, dass Muskelmasse schwerer ist als Fett. Schon nach kurzer Zeit hab ich dann aber wieder abgenommen. Und kann seitdem viel mehr essen. Und auch, wenn mein Bauch noch lange nicht so aussieht, wie ich ihn gerne mal hätte, sind deutliche Fortschritte erkennbar und vor allem passen die Gesamtproportionen doch wieder!
Kalorien zähle ich schon lange nicht mehr. Ich habe im Laufe der Zeit einfach gelernt, auf meinen Körper zu hören, er sagt mir schon, was er wann braucht. Wir alle wissen, wie eine vernünftige Ernährung aussieht. Wenn also Leute wie Du und ich, die nicht die Ambition haben, irgendwann an irgendeinem Wettkampf teilzunehmen oder als Top Model unser Geld zu verdienen, sich an gewisse Grundregeln halten, kann uns meiner Meinung nach eigentlich nichts schlimmes passieren!
Angenehmer Nebeneffekt des verstärkten Krafttrainings: früher war der Transport der berühmten Wasserkiste vom Auto in den 1. Stock immer die reinste Tortur. Heute transportiere ich leichtfüßig und ohne außer Atem zu geraten 2 Kisten auf einmal.
Und wenn ich in den Urlaub fahre und mein Gepäck mal wieder viel zu schwer ist, weil ich eben unbedingt 7 Paar Schuhe für 1 Woche BRAUCHE, meckert jetzt auch keiner mehr, denn ich kann meinen Koffer ja selber tragen ;-)
Ich denke, dass es mir genauso geht. Wenn ich daran denke, wie ich früher (Anfang des Jahres/bzw. zu Anfang der Anmeldung an diesem Forum) trainiert habe, da schüttel ich jetzt nur den Kopf. Ich habe echt 10min Aufwärmtraining gemacht (joggen), dann bin ich 40min an die Geräte und dann noch mal 45min zum Joggen. Einfach zu hart und das teilweise 5mal die Woche. Ich wollte immer mehr. Ich sah alles als Pflicht an: wenn ich morgen nicht gehen kann, muss ich auf jeden Fall in der Mittagspause das Ganze nachholen etc. Vielleicht hast du Recht, wenn ich vielleicht noch mehr auf Krafttraining abzielen sollte. Im Moment mache ich ja 3 mal die Woche, 10min aufwärmen, dann ca. 30/40 min Kraft und dann noch 30 min joggen. Würdest du dieses noch weiter kürzen? Mein WE habe ich beispielsweise ganz frei geschaufelt, was mir sehr zu Gute kommt! Wie oft sollte ich denn meine Gewichte erhöhen? Ich trainiere eigentlich seit Monaten immer mit dem gleichen Gewicht (meist 15kg-Beine, Arme, Rücken- mehr schaffe ich einfach nicht).
Also, Tine.
Nun komm allmählich mal wieder runter. Hör auf, hin und her zu rechnen. Halte Dich an die Grundregeln einer vernünftigen Ernährung. Und achte vor allem darauf, dass Du richtig trainierst! Damit wirst Du vielleicht nicht gleich die nächste Miss Universe, aber das ist doch nicht Dein Ziel oder?
Und vor allem: Deinen Ehrgeiz und Elan in allen Ehren: aber sei dabei nicht zu verbissen und verliere vor allem nicht den Humor!
LG
Du hast Rect, ein wenig mehr Abstand zu dem Ganzen - und dann klappts auch. Aber ehrlich gesagt, ist es schwer, mich von meinem Plan zu lösen. Noch immer starte ich den Tag mit 150g Magerquark, 15g Whey und 40g Haferflocken oder mal n Pumpernickelbot mit Spiegelei; dann denke ich ans MIttagessen: Salat, Putenbrust, manchmal auch gekochtes Eiweiß, zwischendurch gibst dann wieder Pute und Ei und abends entweder was Gekochtes: schön Low CArb: wie Garnelenspieße oder n schönes Stück Fleisch mit Salat oder mal n Hackfleischgericht oder eben nichts GEkochtes, sondern einfach nur meinen Magerquark mit Nüssen oder nur mal ganz vieeeeeeellllllllll Nüsse, weil ich sie liebe :-). Das heisst also: ich bin weg von dem strikten Plan, halte mich aber immer noch an die Grundregeln, oder?
Nur wenn du sagst: Grundregeln- in wie weit meinst du dann die Vorgaben meines Essensplans? Was verstehst du unter einem richtigen Training für ne Frau? Miss Universe wäre ich schon gerne :-D.
Alles nicht so einfach....Sissi, ich danke dir auf jeden Fall für deine Worte, wenn sie auch ein wenig tadelnd waren :-). Ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass ich im Moment sicher noch eine Esstörung habe. Aber vielleicht nimmst du ja nochmal zu den von mir im vorletzten Absatz angemerkten Essenangwohnheiten Stellung....
Es tut mir leid, wenn ich einige hier auf 100 gebracht habe, aber vielleicht versteht ihr mich jetzt nach dieser langen Nachricht besser.
Viele Grüße, eure Tine