Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Berufliche Zukunft in der Fitnessbranche?
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Servus Leute,


ich mache mir momentan mehr oder weniger Gedanken um meine berufliche Zukunft. Zunächst habe ich Abi gemacht, dann Zivildienst und währenddessen und die Zeit danach nebenberuflich im Studio gearbeitet und einen Fernlehrgang zum Ernährungsberater gemacht.

Dann habe ich angefangen Jura zu studieren, dies aber nach 2 Semestern abgebrochen. Dann dachte ich mir Junge, jetzt bist du 21 und hast noch nichts richtiges in der Tasche, also habe ich mir in einer nacht und Nebelaktion einen Ausbildungsplatz zum Bürokaufmann besorgt. Wenns gut läuft und eine Verkürzung genehmigt wird bin ich jetzt Ende diesen Jahres damit fertig.

Nach meinen Ausritten habe ich nun das Bedürfnis in die sportliche Branche zurückzukehren.

Nach ausgiebigiger Informationssuche, bin ich nun dazu gekommen, dass es Möglichkeiten wie Sand am Meer gibt und ebensoviele gute wie schlechte Prognosen.

Zur Auswahl steht für mich momentan nach meiner Ausbildung den Fitnessfachwirt zu machen. Wird leider oft als brotlose Kunst hingestellt. Eine andere Alternative wäre eine A-Lizenz zu machen und darauf aufzubauen.

Meine Ziel ist es nicht dick Kohle zu scheffeln und reich zu werden. Ich will mein Geld mit etwas verdienen, was mich nicht schon beim blosen Gedanken daran ankotzt, sondern Spass macht ;-) Ich will einfach nur davon leben können.

Ist das drin?

Habt ihr da Erfahrungen gemacht?

Wozu würdet ihr mir da eher raten?

Habt ihr noch andere Alternativen?


Danke!
Hallo,

also einen A-Trainer Schein mit abitur zu machen ist einfach nur eines: Potenzialverschwendung.

Wie wäre es denn mit einem Studiengang in Öcotrophologie oder Sportwissenschaften. Das hat auf jeden Fall Zukunft.

Schau Dir doch nurmal die kürzlichen Studien zur Fettleibigkeit in Deutschland an. Ok man hat den Verdacht, dass diese gezinkt wurden und dem Lobbyismus zum Opfer fielen, aber es ist definitiv ein Problem der kommenden Generationen.

Außerdem kann man auch viel Geld mit Dingen "scheffeln" die einem Spaß machen.

Gruß Sly
http://www.fitnesspaedagogik.de

dort wird eine fitnessallgemeinausbildung (also auch aerobic, rückengymnastik und änliches) angeboten (1,2 und 3 jahre).
ich denke das ist nicht schlecht (bin schließlich gerade selber schüler dort) allerdings sind die kosten von 385€/monat viel geld.
Ich mache auch die Ausbildung am Institut für Fitnesspädagogik. Gar nicht mal so schlecht, was man da so alles lernt. Wink

Gruß
P.S.: Sixpacks sind hässlich Wink
Hy,
ich find Deinen eingeschlagenen Weg prinzipiell richtig.
Die Motivation Geld zu scheffeln ist zwar auch ein Weg, nur ob der auf Dauer befriedigt, wage auch ich zu bezweifeln- Abi hin, Abi her.
Außerdem bist Du gerade mal 21 Jahre alt, wie Du schreibst, da kann man ruhig noch was ausprobieren, um seinen Weg letztlich zu finden.
Ich finde es schrecklich, wenn man meint, weil man einen gewissen Schulabschluß hat, müsse man sofort einen akademischen Weg einschlagen, weil man somit irgendwann viel Geld verdient und hohes gesellschaftliches Ansehen genießt.
Dieses kurzsichtige Schubladendenken macht unter Umständen irgendwann sehr unfrei.
Ich selbst habe irgendwann mal mittlere Reife mit ach und Krach geschafft, mein Vater wollte unbedingt, daß ich in seine Fußstapfen trete und es in der Metallbranche zu was bringe, ich entschied mich dagegen und lernte zunächst Baumschulgärtner, dann kam Zivildienst, dann die 2. Ausbildung zum Krankenpfleger. Im Krankenpflegebereich, den mein Vater ebenfalls belächelte, absolvierte ich dann mehrere Fortbildungen und habe es im Laufe der Zeit auch dort zu Zufriedenheit und Erfolg gerbracht.
Wichtig ist nur, daß Du Deinem gefühl folgst und das tust was Du willst und nicht, was man von Dir erwartet.
Gruß Hulk
Aber warum sollte man Abitur machen, wenn man danach nicht studieren will. Das macht für mich irgendwie keinen Sinn tut mir Leid, dann doch besser einen guten Realschulabschluss.

Sly schrieb:
Aber warum sollte man Abitur machen, wenn man danach nicht studieren will. Das macht für mich irgendwie keinen Sinn tut mir Leid, dann doch besser einen guten Realschulabschluss.


Warum nicht Abitur machen???- ich denke, daß man im Gymi doch auch etwas für das Leben lernt, und nicht nur für den Beruf- oder? Warum wird der Schulabschluß, bzw. Bildungsstand immer gleich in Verbindung mit Studium gebracht- muß doch nicht sein?!

Mein Bruder hat z.B. auch Abi, wollte aber nicht unbedingt studieren, auch wenn ich ihn als sehr intelligent bezeichnen würde. Er arbeitet nun als Beamter und ist auf einem großen Amt für die Software zuständig- er hat also auch dort seine Niesche gefunden.

Abi kann ja auch lediglich als eine Art Absicherung verstanden werden, nämlich wenn man noch nicht (genau) weiß, was man später einmal beruflich machen möchte. D.h. Abi ist nicht nur wörtlich die Hochschulreife, sondern eine Basis für junge Menschen, die sich beruflich noch nicht festgelegt haben, sich aber einen eventuellen akademischen Weg nicht verbauen wollen.

Nicht vergessen sollte man auch, dass man auch einige Ausbildungen nur mit dem Abitur absolvieren kann bzw. man nur mit Abitur genommen wird, weil Abiturienten natürlich generell bevorzugt werden. Zum Glück geht aber mittlerweile der Trend dahin, dass die Persönlichkeit zusammen mit dem Auftreten etc. eine gewichtigere Rolle bei der Auswahl spielt.
Ja, als Sicherheit geht es durch Zwinker

Aber für mich persönlich kommt sowas nicht in Frage. Darf aber auch jeder gerne selbst entscheiden, es ist aber halt auch so, dass man viele Berufe, die man lernen kann auch studieren kann. Und dann ist man definitiv den Leuten, die einen geringeren Bildungsabschluss haben einen Schritt voraus und hat trotzdem gemacht was einem gefällt.
Hulk, der Aspekt mit deinem Bruder ist richtig und ein gutes Beispiel.

Denn warum sollte man kein Abitur machen, wenn man das nötige Potential dazu hat. Schlimmer wäre es da doch, auf einer "niedrigeren" Schulform zu sein, wo man unterfordert ist, was sogar in sozialen und psychischen Problemen enden KANN.

Abgesehen davon: Wer ist als Viertklässler in der Lage, seine Interessen und Potentiale abschätzen zu können, die er im Laufe seines Werdeganges von 1-2 Jahrzenten eventuell entwickelt.

Und das "Beste" ist, dass ja seit kurzem sowieso nur noch die Lehrer darüber entscheiden, welche höhere Schulform man besuchen wird, also erübrigt sich ja nun sowieso die Diskussion und wir können zurück zum Topic gelangen. Smile
Seiten: 1 2
Referenz-URLs