13.04.2007, 19:27
Ich musste in den letzten viereinhalb Monaten auf Grund meiner immer wiederkehrenden Sehnenscheidenentzündung mit dem Training pausieren. Aus weiser Voraussicht (ich kenn meinen Körper halbwegs) bin ich nach rund 2-3 Wochen nach Beginn Trainingspause in ein leichtes kcal-Defizit von anfangs -300kcal gegangen, da ich damit verhindern wollte, Speck anzusetzen (was bei mir sehr schnell geht), auch wenn mir klar war, dass ich mit kcal-Defizit und ohne Training schnell die Muskeln einbüßen werde.
Im Endeffekt wars dann auch genau so. Ich habe in vier Monaten rund 5-6kg abgenommen, allerdings auch deutlich Fett aufgebaut (Calippermessung lügt nicht, Spiegel leider auch nicht
). Die Ernährung war nicht mehr so strikt BB-like wie zuvor (statt 5-6 Mahlzeiten nur noch 4 bis allerhöchstens 5), allerdings auch weit entfernt von einer schlechten Ernährung. 4-6x pro Monat gesündigt, meistens Pizza, allerdings selbstgemacht mit ganz dünnem Teig, fettarmen Käse und reichlich magerem Schinken und dafür die kcal den restlichen Tag eingespart. Jeden Tag zumindest meine 2g/kg Eiweiß (150g), darauf hab ich geachtet, hab mir da teilweise mit Shakes geholfen. Da mein Grundumsatz ja durch Verlust der Muskulatur sicherlich zurückgegangen ist, habe ich meine kcal-Aufnahme auch im Verlauf der Trainingspause von anfänglich rund 2500kcal auf 2000kcal gegen Ende hin zurückgeschraubt. Es hat auch Tage gegeben, an denen ich deutlich darunter war (1800kcal), und bis auf zwei Tage, an die ich mich noch konkret erinnern kann (einmal 2600kcal, einmal 2900kcal), habe ich nie über meinen Bedarf gegessen.
Anzeichen auf Insulinresistenz, Diabetes oder ähnliches gibt's bei mir nicht, ich hab einen normalen Nüchternblutzucker (um die 80-90mg/dl), keinen Bluthochdruck, war trotz Neigung zum Fettansatz nie richtig dick. Dennoch habe ich das Gefühl, dass bei mir die Nährstoffe nur schwer in den Muskel wandern, dafür aber umso leichter in die Fettzellen. Richtig Kraft im Training habe ich auch nur, wenn ich gut im Futter stehe, d.h. einen KFA von 14% aufwärts. Darunter bring ich keine Leistung, und beim Diäten komme ich nicht unter 11% ohne deutliche Leistungs- und Muskulatureinbußen (trotz guter Ernährungskenntnisse, wie ich meine).
Dass ich normalerweise regelmäßig Sport betreibe, muss ich hier ja wohl nicht extra erwähnen
4x pro Woche BB, und auch sonst in meiner Jugend habe ich zumindest immer 2 Sportarten parallel betrieben + im Sommer mehrmals wöchentlich Radfahren (außer die letzten zwei Jahre, dafür hab ich BB betrieben), war also nie untätig. Also an mangelnder Bewegung kanns eigentlich auch nicht liegen. Gibt es, außer der Supplementierung von Vanadylsulfat oder Chrom, noch andere Möglichkeiten, den Nährstofffluss in die Fettzellen mehr in die Muskelzellen zu leiten?
Mehr Bewegung und gesunde Ernährung, wie sonst die übliche Empfehlung für Insulinresistenzler lautet, sind ja schon mein Credo seit zwei Jahren, bzw. die regelmäßige Bewegung hab ich schon seit 12 Jahren im Programm.
Bei Vanadylsulfat heißt es ja, dass nicht jeder darauf anspricht, aber Typen mit stärkerer Neigung zum Fettansatz als zum Muskelaufbau sollen ja recht gut darauf ansprechen. Von daher gehe ich davon aus, dass ich auch darauf ansprechen werde. Allerdings wirkt das ja nur, so lange man es auch einnimmt.. und ich möchte eine Verbesserung der Situation ja nicht abhängig machen von einer Supplementeinnahme... also falls sich wer damit besser auskennt, nur zu
Im Endeffekt wars dann auch genau so. Ich habe in vier Monaten rund 5-6kg abgenommen, allerdings auch deutlich Fett aufgebaut (Calippermessung lügt nicht, Spiegel leider auch nicht
). Die Ernährung war nicht mehr so strikt BB-like wie zuvor (statt 5-6 Mahlzeiten nur noch 4 bis allerhöchstens 5), allerdings auch weit entfernt von einer schlechten Ernährung. 4-6x pro Monat gesündigt, meistens Pizza, allerdings selbstgemacht mit ganz dünnem Teig, fettarmen Käse und reichlich magerem Schinken und dafür die kcal den restlichen Tag eingespart. Jeden Tag zumindest meine 2g/kg Eiweiß (150g), darauf hab ich geachtet, hab mir da teilweise mit Shakes geholfen. Da mein Grundumsatz ja durch Verlust der Muskulatur sicherlich zurückgegangen ist, habe ich meine kcal-Aufnahme auch im Verlauf der Trainingspause von anfänglich rund 2500kcal auf 2000kcal gegen Ende hin zurückgeschraubt. Es hat auch Tage gegeben, an denen ich deutlich darunter war (1800kcal), und bis auf zwei Tage, an die ich mich noch konkret erinnern kann (einmal 2600kcal, einmal 2900kcal), habe ich nie über meinen Bedarf gegessen.Anzeichen auf Insulinresistenz, Diabetes oder ähnliches gibt's bei mir nicht, ich hab einen normalen Nüchternblutzucker (um die 80-90mg/dl), keinen Bluthochdruck, war trotz Neigung zum Fettansatz nie richtig dick. Dennoch habe ich das Gefühl, dass bei mir die Nährstoffe nur schwer in den Muskel wandern, dafür aber umso leichter in die Fettzellen. Richtig Kraft im Training habe ich auch nur, wenn ich gut im Futter stehe, d.h. einen KFA von 14% aufwärts. Darunter bring ich keine Leistung, und beim Diäten komme ich nicht unter 11% ohne deutliche Leistungs- und Muskulatureinbußen (trotz guter Ernährungskenntnisse, wie ich meine).
Dass ich normalerweise regelmäßig Sport betreibe, muss ich hier ja wohl nicht extra erwähnen
4x pro Woche BB, und auch sonst in meiner Jugend habe ich zumindest immer 2 Sportarten parallel betrieben + im Sommer mehrmals wöchentlich Radfahren (außer die letzten zwei Jahre, dafür hab ich BB betrieben), war also nie untätig. Also an mangelnder Bewegung kanns eigentlich auch nicht liegen. Gibt es, außer der Supplementierung von Vanadylsulfat oder Chrom, noch andere Möglichkeiten, den Nährstofffluss in die Fettzellen mehr in die Muskelzellen zu leiten?Mehr Bewegung und gesunde Ernährung, wie sonst die übliche Empfehlung für Insulinresistenzler lautet, sind ja schon mein Credo seit zwei Jahren, bzw. die regelmäßige Bewegung hab ich schon seit 12 Jahren im Programm.
Bei Vanadylsulfat heißt es ja, dass nicht jeder darauf anspricht, aber Typen mit stärkerer Neigung zum Fettansatz als zum Muskelaufbau sollen ja recht gut darauf ansprechen. Von daher gehe ich davon aus, dass ich auch darauf ansprechen werde. Allerdings wirkt das ja nur, so lange man es auch einnimmt.. und ich möchte eine Verbesserung der Situation ja nicht abhängig machen von einer Supplementeinnahme... also falls sich wer damit besser auskennt, nur zu
