
an alle.
Sly hat ein Thema bzgl Eiweißzyklen geöffnet und es gibt doch unzählige Strategien und Zyklen im Kraftsport.
Ich halte es zur Zeit mit
3g EW/kg ca. 300 -350g Kh & 1g Fett/kg
Ist einfach zu handhaben und es funktioniert auch Klasse mit dem Aufbau.
Welche Ernährungsstategie verflogt ihr eigentlich ??
Oder welche hat überhaupt nicht bei euch angesprochen ??
Lg die Haferflocke
also
3g / kg eiweiß
5g / kg kohlenhydrate
1g / kg fett
also ist so ähnlich wie bei dir
Ich halte 3g/1kg für ziemlich übertrieben. Wie Sly schon im Beitrag davor schön geschildert hat gibt es eine Stickstoffbilanz die bei 3g natürlich mächtig hoch sein wird im Körper, demnach haben deine Organe wie zum bsp. die Leber jede menge zu tun, und kann auch zu Schäden führen... 2g/1kg ist maximum, mal ein bischn drüber gehen oder drunter ist ja Ok aber ich halte das schon für ein Eiweiss Wahn

3g/1kg halte ich für ein Minimum, wenn man als Athlet Erfolge haben will. 2g/1kg gilt für jeden, der gesund leben will.
Leberschäden wirst du nicht bloß von "hohem" Eiweißkonsum kriegen.
Der erste Artikel ist schonmal extrem generalisiert, von Leuten geschrieben, die sich auf eine Studie berufen und einfach nicht wirklich themenbezogen. Bloß weil das von Medizienern kommt stimmt das? Was soll mir dieser kleine Artikel sagen? Ehrlich gesagt interessiert mich auch nicht, was irgendein Marathonläufer dessen Testowerte am Boden hängen machen will, oder Nichtsportler tun sollten, auch wenn ich mir darüber Gedanken mache.. Im Endeffekt interessierts nicht.
Der 2. Artikel gibt mir auch nix. Da reden sie von einer 60 kg schweren Frau, für die es arg schwer ist auf 2g/kg zu kommen, weil das Rinderfilet 600g wiegen müsste. Was soll das? Welcher Kraftsportler und auch Nichtsportler sollte seinen Eiweißkonsum auf eine Mahlzeit beschränken. Das sind einfach Artikel, die nichts aussagen. Ebenso sind sie nicht für Leute geschrieben, die aussehen wollen, als würden sie in der Freizeit Flugzeuge ziehen.
Bei dem "Nierenproblem" wurde sich auch auf eine Studie berufen, die eben viel zu wichtige Faktoren außer Acht gelassen wird. Generell kann man sagen, dass Athleten mit normal funktionierenden Nieren kein Problem mit erhöhtem Eiweißkonsum haben. Bloß bei vorher bekannten Nierenproblemen sollte man vorsichtig sein, aber auch da muss es nicht stimmen.
Gibts auch zahlreiche Studien drüber.
"I know the science, and I dont care!"
Glücklicherweise hat mir die Erhöhung von 2g/kg auf mind 3g/kg einfach zu viel Unterschied gebracht, als das ich das wieder reduzieren sollte.
Die Wissenschaft geht bei Empfehlungen zum Eiweißkonsum weit auseinander. Die DGE empfiehlt für Sportler nur 0,8g/kg und liegt damit ziemlich an der untersten Grenze, einige US-Experten gehen bis auf 3g hoch, ich meine sogar mal einen gelesen zu haben, der drüber lag.
Und viele erfolgreiche Bodybuilder liegen da nochmals drüber und nehmen 4g/kg, manche noch mehr, wobei sie bei so hohen Mengen eindeutig von besseren Erfolgen berichten als bei niedrigen. Es wäre nicht das erstmal, daß Bodybuilder mit Empirik etwas aufzeigen, was irgendwann von der Forschung bestätigt wird.
Wenn man einige grundlegende Dinge beachtet (höherer Flüssigkeitskonsum, nicht zu viel Fleisch, verschiedene Proteinquellen, etc.) ist ein hoher Konsum bei einem Menschen, der gesunde Nieren hat, auch nicht schädlich. Nieren übrigens, nicht Leber.
Die Hysterie vor zu hohem EW-Konsum mutet schon ein wenig grotesk an. Manchmal bekommt man regelrecht den Eindruck, jeder Bodybuilder sei ein Selbstmörder – schon einzig und allein deshalb, weil er unter Umständen mehr als 2 g EW/kg konsumiert. Es wird auf vermeintlich wissenschaftliche Artikel rekurriert ohne die Aussagen kritisch zu hinterfragen:
Die Fähigkeit des Körpers, nicht benötigtes Eiweiß einzulagern, ist jedoch begrenzt.
Stimmt, deshalb isst man auch nicht seinen ganzen Bedarf an EW am Anfang der Woche, sondern in mehreren Portionen über den Tag verteilt. Empirie und Wissenschaft sind sich also einig!
Kraftsportler mästen sich sogar mit Spezialpräparaten auf bis zu 4 g/kg. Sinnvoll ist dies jedoch nicht, weil sich der Erhaltungsbedarf der Muskulatur eines Sportlers nicht grundsätzlich von der arbeitenden Muskulatur anderer Menschen unterscheidet.
Für die meisten hier ist der Erhaltungsbedarf nur dahingehend wichtig, als dass sie wissen müssen, welche EW-Zufuhr sie definitiv überschreiten müssen. Es geht uns schließlich nicht um Erhaltung sondern um Aufbau. Das hierfür die benötigte EW-Menge höher ist, leuchtet unmittelbar ein.
Außerdem wäre ich immer vorsichtig wenn irgendwo ein „grundsätzlich“ auftaucht. Wissenschaftler tun sich mit „grundsätzlichen“ Aussagen immer schwer, weil es irgendwo immer die Ausnahme gibt, die die Regel bestätigt – wodurch allerdings die Grundsätzlichkeit infrage gestellt wird.
Dieser erhöhte Eiweißbedarf kann ohne weiteres durch normale Ernährung gedeckt werden...
...bei Leistungssportlern und gelegentlich sogar bei ambitionierten Freizeitsportlern [kann] die Aufnahme von Eiweiß-Drinks sinnvoll werden, um Verletzungen und verlängerte Erholungszeiten zu verhindern.
Nichts anderes wird hier mehrheitlich vertreten: eine optimierte Ernährung ist die Grundlage von allem – Shakes sind häufig eine sinnvolle Ergänzung - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ich jedenfalls habe mit einen Proteinkonsum von 3g/kg ausgezeichnete Erfahrungen gemacht. Außer Whey verzichte ich komplett auf Shakes. Da ich meine Nahrungsmittel radikal auf ihren EW-Gehalt optimiert habe muss ich sogar teilweise aufpassen nicht tatsächlich zu viel davon zuzuführen.
Gruß Calvin
Danke Calvin sehr sehr schön formuliert
Selbst lieg ich bei 2gEW 4g Kh und 2gFett.
EW ist mein min.die 2g kann auch mal nach oben variiren kh und Fett können schon mal aus der Reihe tanzen, das verzeiht mir mein Körpertyp ganz gut.Na ja einen kleinen Vorteil soll sein frech: