Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Proteinzyklen
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BamBam, ist die Muskulatur kein "Speicher" für Proteine?
Nein, nicht in dem Sinne, wie sie es für Glykogen ist. Die Muskulatur besteht ja aus Protein. Wenn Du also Muskelaufbau als Proteinspeicherung siehst, dann macht das Konzept ja erst recht keinen Sinn, weil in den "Entladetagen" der Speicher geleert wird, sich also der Muskel abbaut.
Net böse sein, aber das hat doch eigentlich nichts mit der Stickstoffeinlagerung zutun ich meine darum dreht es sich ja eigentlich nicht um das Protein.
Doch, hat es, weil über allem immer noch die Energiebilanz steht und sich die Stickstoffbilanz durch den Eiweißstoffwechsel ergibt und für den ist die Proteinzufuhr verantwortlich.

Und wieso soll ich böse sein?
In dem Buch schreibt Löffelholz, dass auch die Gesamtkcal-menge die Stickstoffbilanz beeinflusst. Sonst wäre es doch auch möglich mit ausreichend Protein aber ohne eine positive Kcal-Bilanz aufzubauen oder?

Sly schrieb:
Sonst wäre es doch auch möglich mit ausreichend Protein aber ohne eine positive Kcal-Bilanz aufzubauen oder?

Ist es in Grenzen auch.

Aber nicht so entscheident, dass man das Protein für etwa einen Tag streichen könnte und dafür die kcal-Bilanz erhöhen seh ich das richtig?
Wenn Du die Energiebilanz über Deinen Bedarf erhöhst, dann wirst Du Fett einlagern.

Protein streichen geht eh nicht, Du hast immer Protein mit drin. Und das in Verbindung mit dem Aminopool im Körper wirst Du auch nicht innerhalb eines Tages soweit bringen, daß Du eine negative Stickstoffbilanz hast. Der Körper gleicht das einfach aus.

Um die Effekte zu erzeugen, die Du beabsichtigst, musst Du länger mit einer deutlich reduzierten Proteinzufuhr arbeiten. Das ist aber in Verbindung mit einer negativen Energiebilanz fatal für das Muskelgeweben.
Abgesehe davon musst Du dann ja anschließend auch wieder mit einer erhöhten Proteinzufuhr eine positivere Stickstoffbilanz als vorher erreichen. Un zwar soviel höher, daß nicht nur die negative ausgeglichen wird, sondern auch noch er ausbleibende Effekt, wenn sie vorher auch schon positiv gewesen wäre, ansonsten hättest Du ja keinen Gewinn. Das könntest Du aber nur mit einer positiven Energiebilanz (was aber trotzdem nicht geht, da liegt je gerade der Denkfehler von Löffelholz). Zusätzlich wirst Du dann aber auch wieder mehr Fetteinlagern.

Dieses ganze Ding, was Du hier analysierst, ist ein rein theoretisches Konstrukt, das so eben nicht umsetzbar ist und durch den Denkfehler ohnehin nicht klappt.

Die Erklärung mit den Speichern oben war nur eine möglichst einfache Umschreibung, wo Du leider nicht verstanden hast, worauf ich hinauswill.

Warum probierst Du es nicht einfach aus?

Sly schrieb:
Hallo Leute,

es dürfte allgemein bekannt sein, dass man für den Muskelaufbau eine positive KCAL-Bilanz benötigt.
Es sind aber nicht nur die Kalorien, sondern dahinter steht die Stickstoffbilanz. Die ist nur ausreichend vorhanden wenn auch genug kcal zugeführt werden. Es ist aber auch so, dass Eiweiß zur Stickstoffbilanz am meisten zuträgt. Die Stickstoffbilanz ist wie gesagt notwendig um Muskeln aufzunbauen, jetzt ist es aber auch so, dass bei zunehmender Stickstoffaufnahme mehr Stickstoff ausgeschieden wird.

Es gibt deshalb in den USA den Trend "Proteinzyklen" einzuführen. Ich stelle mir das ganz so vor, dass bspw. 2 Tage ausreichend Protein gegessen wird und am nächsten Tag auf ein Minimum reduziert wird.

Was haltet ihr von diesem Trend?

Grüße Sly


Ich halte davon nichts.
Das kommt mit schon wieder so Erbsenzählereimäßig vor. Wink Ich ess einfach jeden Tag ausreichend Protein und gut is.

Ausdprobieren wollte ich es sowieso nicht. Ich wollte es nur zur Diskussion stellen..was ja heirmit erreicht würde Zwinker
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