Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: "Welche" Progression ist euch die wichtigste?
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Mein ganzes Jahr an Trainingserfahrung, die ich auf dem Buckel habe( Opa ) ging es mir bei der Progression eigentlich immer nur darum, mich bestmöglich in Sachen Gewicht zu steigern. Nicht etwa wieviel Gewicht ich in unter eine Stunde insgesamt bewegt habe oder wie kurz ich meine Satzpausen gestaltete, wodurch ich über 35 Sätze in einer Stunde bewältigen konnte. Es ging mir wirklich bloß darum, wieviel Gewicht ich für wieviel Wiederholungen raushauen konnte und das bei jedem Satz bis zum Versagen. Selten habe ich halbherzige Sätze bewältigt.
Mein Körper hat auch immer sehr gut auf niedriges Volumen reagiert, eigentlich habe ich auch nie wirklich anders trainiert.
Ich bin mir vollsten im Klaren, dass, wenn ich die eine Art der Progression von den anderen isoliere, das dumm ist.

Ist es euch wichtiger Giant Sets mit 4 Übungen für 4 Runden am Beintag absolvieren zu können oder das höchstmögliche Gewicht bei der Übung bewältigen zu können?
Oder mischt ihr beides? (z.B. erst schwer Heben/Drücken/Ziehen und im Anschluss Supersets, Dropsets, Giantsets etc.)
Oder schert ihr euch darum eigentlich gar nicht? Hauptsache ihr seid am Ende jeden Trainings kaum noch ansprechbar und könnt bei einer monatlichen Bilanz sagen, dass ihr euch signifikant verbessern konntet.

Auch würde mich interessieren, ob ihr eure Fortschritte in irgendeiner Art festhaltet und immer im Auge behaltet? Natürlich sollte man nicht jedes Workout viel mehr von einem erwarten, aber auf langer Sicht Progress zu machen ist der Weg zum groß/stark/schnell/etc. werden.

Hoffe, ich konnte damit ein Thema anschneiden, wo ein paar interessante Meinungen vertreten werden. Ich bin absichtlich nicht sehr ins Detail gegangen, weil ich die Diskussion nicht vorab in eine feste Richtung schieben will.

Danke für eure Antworten!
Also mir gehts auch in erster Linie darum, dass ich mich in den Gewichten steigere aber auch gleichzeitig um das Gefühl im Muskel.
Ich versuche auch mich in jedem Training um min ein par wdh oder um ein wenig mehr Gewicht zu steigern.
in meinem TP halte ich meine Übungen mit den Sätzen und WDH fest aber wenn ich beispielsweise bei Bizeps curls meinen Muskel noch nicht so gut spüre an einem Tag dann häng ich noch ein par Sätze dran.
solche sachen schreibe ich nicht auf genauso wenig wie irgendwelche Itensitätstechniken.
hoffe habe das thema getroffen
Bei mir ist es auch so, dass ich stetig versuche, mich in Sachen Gewicht oder Wiederholungen zu steigern - was zur Zeit auch sehr gut klappt, ich baue so gut auf wie fast noch nie. In diesem holistischen Training habe ich eine wahre Goldgrube entdeckt Wink! Aber das nur nebenbei...

Ich halte meine Fortschritte dahingehend fest, dass ich strukturiert Buch führe. Habe eine Excel-Tabelle, wo Übungen, Gewicht und Wiederholungen jeder Trainingseinheit aufgelistet werden.
Vor dem Training schreibe ich mir immer einen kurzen Plan mit den Übungen und den Gewichten.
Da die gleichen Trainingseinheiten dann ja in der Excel-Tabelle hintereinanderstehen, kann ich so wunderbar meine Entwicklung verfolgen.

Parallel dazu wiege ich mich regelmäßig und bemühe ab und zu auch mal das Maßband. In Sachen Muskelgefühl versuche ich auchm immer wieder mal die einzelnen Muskeln gezielt anzuspannen (also unabhängig vom Training).
wdh müssen steigen, damit ich das gewicht erhöhen kann, dann wieder wdh hoch und gewicht hoch etc pp
dabei natürlich immer mit nem gescheiten gefühl im muskel, sonst bringt mir das keinen spaß

also primär bleibt alles immer gleich, die progression wird über wdh und gewicht hergestellt
Für mich ist die wichtigste Progression, die, wie sich mein Körper insgesamt entwickelt.
Ob ich mich bei Gewichten oder Wdh. zahlen steigere ist dabei zweitrangig. Außerdem mache ich bei der Ge3wichtssteigerung derart minimale Fortschritte, daß ich es aufgegeben habe, mein Augenmerk nur darauf zu richten. Überdem ist meine Gewichts-/Wdh. zahl absolut tagesform abhängig, so muß ich an schlechten Tagen eben ein anderes Systhem wählen, z.B. mit weniger Gewichten und mehr Wdh., um ein erfolgreiches Training zu absolvieren. Das Buchführen habe icgh zwar angefangen, weiß aber noch nicht, ob ich dies beibehalten werde. Meine Vorstellung ist eher die, daß ich es irgendwann hinkriege effektiv nach Gefühl zutrainieren.
Meine Progression bzw meine Philosophie geht eigentlich mehr in die Richtung, dass ich möglichst nicht mehr anzusprechen bin und da gibt es ja Gott sei dank eine ganze Menge Wege, um dieses Ziel zu erreichen.

Desweiteren ist mir eine Mischung ziemlich wichtig. Sprich, einige Übungen im hohen Wiederholungsbereich zu trainieren ( Dips, KH- Rudern, LH-Rudern etc. ), aber auch immer mal wieder im Maximalkraftbereich zu trainieren ( z.B. Kreuzheben). Zumindest im Aspekt der Übungsauslegung muss man da differenzieren.

In Sachen Giant Sets habe ich leider noch zu wenig Erfahrungen, werde das aber ja jetzt nachholen, ne Kris? Wink
Derzeit bin ich bemüht, meine Wiederholungen und Gewichte stetig zu steigern, weswegen ich auch meinen Trainingsplan immer dabei habe. So schaue ich dann vor jedem Satz, welches letzte Ergebnis ich versuchen sollte, zu übertreffen. Normal halt ;-) Überwiegend habe ich jedoch trainiert, ohne mir meine Notizen zu machen und dann zwischendurch mal mit mehr Wiederholungen trainiert. Dass dies jetzt nicht der Fall ist, liegt daran, dass ich nun in etwas weniger Zeit insgesamt eine sichtbare Veränderung brauche. Wenn ich vergleichen kann, hole ich letztendlich auch mehr raus und freue mich jedes Mal wie ein Keks, wenn ich mich verbessert habe. Das hält Laune und Trainingslust.

Die Steigerung während des Trainings ist mir dort am wichtigsten, letztendlich aber natürlich, dass ich meiner Vorstellung näher rücke und sichtbare Veränderungen "entstehen".

omaus
moin moin

ich mische auch.....will heißen einige wochen mit 6-10 wiedeholungen und nur im letztem satz bis zum muskelversagen.

dann einige wochen 15-20 wiederholungen je übung und in jedem satz bis zum muskelversagen.

das ganze läuft bei mir unter periodisierung......komischerweise ist dabei der "pump" bei den höheren wiederholungszahlen deutlich größer......

ansonsten denke ich ähnlich wie hulk......buchfürung hab ich aufgegeben (ist mir zu "klinisch")......möchte auch dahinkommen instinktiv richtig zu trainieren, so nach körpergefühl.......und natürlich mit dem "geballten wissen" aus dem forum hier :-)

bb armin
Ich notiere mir jedes Gewicht und die damit verbundene Anzahl Wiederholungen geradezu akribisch und versuche, mich in der nächsten TE darin zu übertreffen. Allerdings lege ich sehr viel Wert auf saubere Ausführung und Muskelgefühl.
ich hab zwar noch nicht eure Trainingserfahrung aber von allem was ich in Foren usw. gelernt habe........

ich schreibe mir für jede Übung, bei Jedem Satz,
Gewicht und WH auf,
und zwinge mich bei nächsten mal entwede 1KG mehr oder 2WH mehr zu schaffen.
Der letzte Satz ist bei mir immer ein Dropsatz.
Beinübungen führe ich immer im Replikationsstyl aus.
Mit dem Volumen kämpfe ich noch.
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