Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Ernährungsexperte Udo Pollmer
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Einige von euch haben vielleicht schon von dem Ernährungsexperten Udo Pollmer gehört. Ich habe letztens im Deutschlandfunk einen Beitrag zum Thema Salat gehört in dem Herr Pollmer unter anderem als interviewed wurde. Also hab ich mal´n bisschen gegoogelt und noch diese Interviews gefunden.

"Der Körper holt es sich"


"Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter"


Mit geht´s jetzt eher weniger um Antworten wie "Ja,dann muss er ja reichlich Angst vorm Essen haben...ich wollt nur mal eure Meinungen davon erfahren, da ich da ja nicht ganz so drinstecke.
ich halte irgendwie nichts von ihm

No.49 schrieb:
Mit geht´s jetzt eher weniger um Antworten wie "Ja,dann muss er ja reichlich Angst vorm Essen haben...ich wollt nur mal eure Meinungen davon erfahren, da ich da ja nicht ganz so drinstecke.

Das Interview bewegt sich in meinen Augen teilweise auf Däniken-Niveau:
"Genau so wird das Körpergewicht nicht über den Kühlschrank geregelt, sondern über hormonelle Systeme, die nach biologischen Gesetzen arbeiten - auch dann, wenn sie Ihr Arzt noch nicht kennt."
Ja, aber er kennt diese Gesetze natürlich...

Ich lese da viele Behauptungen, aber keine Beweise, und eine Menge Rhetorik wie z. B.: "Aber wenn man bedenkt, dass bis heute alle Abspeckmaßnahmen, die auf weniger Essen oder mehr Bewegung abzielten, gescheitert sind, dann könnte es sein, dass nicht die Menschen falsch sind, sondern die Theorien."

Zum einen ist da nichts "gescheitert", und zur Sicherheit lässt der Herr den Satz mal im Konjunktiv enden.

Und der Schlusssatz könnte von dem Besitzer einer Pommes-Bude kommen: "Essen macht nicht jung, gesund oder schön, Essen macht satt, egal welchen Körper Sie haben oder Sie sich wünschen."

Gefällt mir alles gar nicht.

No.49 schrieb:
Einige von euch haben vielleicht schon von dem Ernährungsexperten Udo Pollmer gehört. Ich habe letztens im Deutschlandfunk einen Beitrag zum Thema Salat gehört in dem Herr Pollmer unter anderem als interviewed wurde. Also hab ich mal´n bisschen gegoogelt und noch diese Interviews gefunden.

"Der Körper holt es sich"


"Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter"


Mit geht´s jetzt eher weniger um Antworten wie "Ja,dann muss er ja reichlich Angst vorm Essen haben...ich wollt nur mal eure Meinungen davon erfahren, da ich da ja nicht ganz so drinstecke.


Finde beide Artikel völlig Schwachsinnig, und der Mann ist in meinen Augen ein Scharlatan, der versucht bisher noch nicht da gewesene Bezüge herzuleiten.

Sehe überhaupt keinen Zusammenhang zwischen der Christlichen Religion und der Entsagung von fetten oder süßen Lebensmitteln.

Ist auch historisch nicht im Ansatz zu begründen. Also ich für meinen Teil kann sagen, dass es gerade die Christlichen Feiertage sind, die mich fett machen (Weihnachten, Ostern...etc.)!Stopf

Soll jetzt keine theologische Diskussion werden, aber was der Mann da von sich gibt ist nichts als die pure Polemik!

Gimli schrieb:
Und der Schlusssatz könnte von dem Besitzer einer Pommes-Bude kommen: "Essen macht nicht jung, gesund oder schön, Essen macht satt, egal welchen Körper Sie haben oder Sie sich wünschen."


Pommes-Udo LolVogelHarhar

Das ist das selbe Niveau, wie diese schlechte "besser essen" show auf Pro7!
Stimmt schon das er sich eher "volksnaher" Formulierungen bedient aber muss es deshalb gleich unwissenschaftlich sein?

Hier noch Infos zu ihm Udo Pollmer bei Wikipedia
Ich habe mir die Artkel ebenfalls durchgelesen und bin auch nicht sonderlich überzeugt davon.

Natürlich, was Magersucht und Ähnliches angeht, hat er sicher nicht ganz unrecht. Aber dass man durch Bewegung und verändertes Essverhalten nicht abnehmen kann, ist einfach totaler Schwachsinn!

Klar spielen da auch andere Faktoren wie die Hormone eine nicht unwichtige Rolle, die ganzen Wunderdiäten funktionieren auch nicht und ein gesundes Essverhalten ist sicherlich wichtig.

Nur kann ich persönlich aus eigener Erfahrung versichern, dass sich Bewegung und Ernährung sehr wohl auswirken!

No.49 schrieb:
Stimmt schon das er sich eher "volksnaher" Formulierungen bedient aber muss es deshalb gleich unwissenschaftlich sein?

Er simplifiziert, deshalb kann man ihm teilweise zustimmen. Aber so funktionieren Polemik oder Agitation häufig. Etwas, das im Allgemeinen wahr klingt, ist im Konkreten oft falsch, deshalb sagt man es ja im Allgemeinen. Wink

Wenn ich seine Aussagen abklopfe, bleiben Behauptungen übrig wie "Früher war ich eßgestört, heute bin ich Ernährungsberaterin". Leute vom Fernsehen sind sowie alle krank: "Eßgestörte sind häufig sehr aktiv, und deshalb haben sie auch größere Aufstiegschancen. Gerade die Dürren wollen ihren Körper vorstellen und landen deshalb beim Fernsehen." oder "Wer heute eine Gesundheitssendung moderieren will, sollte magersüchtig sein." Ich finde solche Aussagen abstoßend und anmaßend.

Am 'schönsten' finde ich allerdings: "Was für ein Menschenbild haben wir, wenn wir ernsthaft glauben, es gäbe Menschen, die äßen aus purem Mutwillen so viel, dass sie nachher so aussehen wie ein Couchpotatoe? Da wird Ihnen schon beim ersten Überfressversuch speiübel"

Als wenn man sich überfressen müsste, um Übergewicht zu bekommen. Als Ernährungsexperte sollte dem Mann klar sein, dass es auf die Auswahl der Nahrungsmittel ankommt und man schon dick wird, wenn man das tägliche zu trinkende Mineralwasser gegen die gleiche Menge Limonade austauscht. Das Nicht-Überfressen ist ja gerade das Problem der Übergewichtigen.

"Früher war ich eßgestört, heute bin ich Ernährungsberaterin".

Ich denke nicht das er JEDE Ernährungsberaterin als essgestört darstellen möchte aber die Aussage kann ich aus eigener Erfarhung durchaus bestätigen.

"Was für ein Menschenbild haben wir, wenn wir ernsthaft glauben, es gäbe Menschen, die äßen aus purem Mutwillen so viel, dass sie nachher so aussehen wie ein Couchpotatoe? Da wird Ihnen schon beim ersten Überfressversuch speiübel"

Ich denke damit meint er eher die dünner veranlagten Menschen.


Ist natürlich schwer für uns, seine Aussagen zu kritisieren da man dafür ja zumindestens das gleiche,wenn nicht sogar mehr Fachwissen bräuchte, was wohl bei niemandem hier der fall sein dürfte.

Was mir nicht so richtig gefallen will ist seine Auffassung das es seiner Ansicht nach wohl so eine Art genetische Vorbestimmung über dick oder dünn geben soll, der man sich wohl (so wie es klingt) wohl besser fügen sollte um nicht das körperliche Gleichgewicht zu stören. Das gute an dem menschlichen Körper is ja meiner Meinung nach gerade das man ihn sich in gewissem Maße formen kann.
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