Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Proteinstoffwechsel
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Hallo Gemeinde,

nach längerer Abstinenz mal wieder ein Post von mir.
Gestern habe ich im Netz folgenden Artikel zum Thema Proteinstoffwechsel gefunden:
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportunderna...otein.html

Freue mich auf euere Kommentare!

Greetz
Ich hab mir nicht den ganzen Text durchgelesen, da ich gleich weg muss, aber ich denke im ersten Satz wird schon deutlich, was für eine Einstellung der liebe Herr von unserem Sport hat.

Also ich denke man muss nur mal nach Erfahrungswerten von Bodybuildern gucken, die einem alle sagen werden, dass man mit 1.5g Eiweiß pro kg Körpergewicht keinen großen Fortschritte macht. Manchmal sind halt Erfahrungen doch die besten empirischen Fakten.

DAnn sagt er aber auch sicher Dinge die so richtig sind. Bspw. dass man nicht nur 30g Eiweiß pro Portion verdauen kann. Aber es ist für den Körper sicherlich leichter.

Und dass man alle 2-3 Stunden essen sollte, hat nicht nur was damit zu tun, dass die Muskeln versorgt bleiben, sondern auch dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Der Körper kann mehrer Stunden ohne Nahrung auskommen auch ohne Muskeln abzubauen. Aber das ist wie gesagt auch nicht das Hauptziel der vielen kleinen Mahlzeiten.

Gruß Sly
Na ja, der gute hat nicht viel übrig für 'wahnhaften Eisensport'- ich übrigens auch nicht.
Der hat ne umfangreiche Homepage, mit viele Artikeln- also, als Wichtigtuer würde ich ihn nicht bezeichnen. Ob seine Angaben zur Eiweißernährung stimmen kann ich nicht beurteilen.
Was seine Aussage zur gesamten Ernährung bei BBern angeht, muß ich widersprechen, weil ich für mich eine andere Erfahrung gemacht habe.
Er trainiert übrigens alle 2 Wochen nach einem GK Plan- alles andere bezeichnet er wohl als 'unnormal' und 'komplexbeladen'-
irgendwie hat er es nicht verstanden, um was es echten BB geht...
Das dieser Herr Dr. Mossbugrer kein BB-Fan ist sei mal dahingestellt, es geht mir um die kritische Betrachtung seines Berichtes.

Sly hat wohl recht, denn probieren geht über studieren!
Dennoch stützen sich die Aussagen in diesem Bericht auf belegte Forschungsuntersuchungen...
Also, ich finde das meiste, was bei Moosburger auf der Seite steht eigentlich recht gut. Allerdings schreibt er sicher nicht für die Zielgruppe der Bodybuilder, geschweige denn Wettkämpfer.

Was die Forschungsuntersuchungen angeht, so empfiehlt die DGE z.B. sogar nur 0,8g/kg Körpergewicht. Andere aus der Forschungszunft, vor allem in Übersee, gehen hingegen bis 3g hoch.
Von einem wirklich wissenschaftlich gesicherten Wert kann man also nirgendwo ausgehen, sonst gäbe es diese Diskrepanzen nicht.

Und dann gibt es noch die Empirik der erfolgreichen Wettkampf-Bodybuilder, die oft sogar über 4, manchmal sogar 5g liegen.
Unnötig zu erwähnen, daß auch die Wissenschaft sich immer wieder korrigieren muss, einfach weil man immer wieder neue Erkenntnisse gewinnt. Gerade bei vielen Ernährungsempfehlungen gibt es das. Ein Beispiel ist nur das Thema Cholesterin und Aufnahme über die Ernährung.
Andere Anekdote: Als 1849 die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth fuhr, da warnten einige Wissenschaftler, daß die hohe Geschwindigkeit (35 km/h) der Trägheit des Gehirns entgegenwirken würde und so irreparable Hirnschäden entstünden. Das war damals auch State-of-the-Art. Wink

Nach meiner Erfahrung hab ich über all die Jahre, wo ich Leute betreue und berate immer wieder festgestellt, daß die mit den niedrigsten Zuwächsen auch einen niedrigen Eiweißkonsum hatten. Wobei natürlich auch immer Dinge wie Körpertyp, Stoffwechsel, Trainingsintensität und Häufigkeit, etc. zu berücksichtigen sind.
http://www.freenet.de/freenet/fit_und_ge...en/03.html

habe eben eine Weile gegoogelt und fast überall wird geschrieben, daß selbst Bodybuilder ihren Eiweißbedarf mit einer guten, ausgewogenen Ernährung decken können, es wird aber auch oft geschrieben, daß gerade Sportler und Bodybuilder keinenfalls in eine Nährstoff-/ Proteinunterversorgung kommen sollten, und da es schlichtweg unmöglich ist, seinen genauen Eiweißbedarf zu ermitteln, und entsprechend Proteine zuzuführen kann man denk ich getrost sagen, lieber zu viel als zu wenig.... also rein damit Mahlzeit
außerdem is es selbst bei guter ausgewogener ernährung nich möglich soviele proteine zu sich zu nehmen ohne gleichzeitig auch (zu viel) fette und kohlehydrate....oder?
Doch, das geht sogar. Ich habe einige Klienten, die komplett ohne Nahrungsergänzungsmittel auskommen.
@BamBam,
zunächst mal Hallo, schön Daß Du wieder da bist Hello.

Ist das aber nicht sehr kostspielig ohne Eiweißpulver? Denn Steaks, Pute, Hähnchenbrust sind halt dummerweise die teuersten Lebensmittel mit ?
Naja, Quark, Eiklar, Hüttenkäse, Frischkäse, Thunfisch, das ist eigentlich alles sehr billig.

Fleisch ist teuer, aber selbst ich hab eigentlich immer nur recht wenig davon eingesetzt in der Offseason.
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