Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Beinpressen mit einem Bein bei Rückenproblemen?
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Hallo an Alle!

Bin schon 44 J. und habe schon seit vielen Jahren Probleme mit meinem unteren Rücken (LWS 5).

Da ich nun - nach langer Verletzungsphase - mal wieder etwas Masse aufpacken möchte, bleibt mir dazu wohl nur unsere 45° Beinpresse (Kniebeugen geht leider nicht mehr).

Da ich vor einer Woche beim Beintraining ein leichtes Ziehen im unteren Rücken spürte, habe ich mir überlegt, das Beintraining nun mit jeweils einem Bein zu absolvieren.

Mein Gedanke dabei:
Im Grunde drückt ja dann nur jeweils die Hälfte an Gewicht auf den unteren Rücken...

Meine Zusatzfragen wären:
Wie wird einbeiniges Beinpressen richtig ausgeführt?
--> Rückenteil etwa 45° schräg eingestellt oder eher steiler?
--> Das nicht belastete Bein auf den Boden od. anwinkeln?

Wäre für Antworten sehr dankbar!

Gruss
Ingo
Dann musst du wohl noch mehr in der Wirbelsäule stabilisieren um es mal einfach auszudrücken.. Ich würde dir davon abraten!
Schön reindrücken in den Sitz, Brustbein heben, Schultern tief und rück..festhalten.. und drücken, wenn es garnicht geht evtl. nach Alternativen suchen..
Jap ich stimme mal meinem Vorredner zu , ich hab auch probleme mit dem unteren Rücken und habe vom Arzt z.b ein Blatt bekommen mit Übungen die ich jeden MOrgen machen soll.
Kann sie dir ja mal schicken ist ne sache von 5 minuten!
Wenn das hilft kannst du ja evt wieder normal Beinpresse machen!

Und 44 ist ja noch nicht alt Wink
Ich würde zu beidbeinigen Beinpressen raten, wenn Du nicht gerade im Becken ziemlich schief bist.
Der Druck wäre gleichmässiger verteilt. Die Last dürfte kein Problem sein, da Du bei steilerer Lehne in sitzender Position bist und somit die meiste Kraft schon vom Becken abgeleitet wird.
Beim herablassen musst Du allerdings aufpassen, dass das Becken fixiert bleibt und sich nicht weghebt, also nur so weit runter wie Du das Becken auf dem Polster lassen kannst.
Hi imebro,

aus eigener, schmerzhafter Erfahrung kann ich sagen: Das unbelastete Bein anwinkeln und den Fuß mit auf die Ablage, aber halt einbeinig drücken. Alles andere (wie z. B. das nicht belastete Bein auf dem Boden) kann durch die Schrägstellung des Beckens heftig ins Kreuz ziehen. Mach ich nie wieder. Von der Übungsausführung bin ich "kuriert".

Ich machte bei Rückenproblemen( auch LWS) die Erfahrung, daß die gerade Beinpresse wesentlich vorteilhafter ist,
als die 45° Presse, da der untere Rücken bei der geraden Presse nicht so sehr belastet wird.

Hulk schrieb:
Ich machte bei Rückenproblemen( auch LWS) die Erfahrung, daß die gerade Beinpresse wesentlich vorteilhafter ist,
als die 45° Presse, da der untere Rücken bei der geraden Presse nicht so sehr belastet wird.


Das kann ich nur bestätigen. Ich mit meiner Hohlkreuz-/Skoliose-/Beckenschiefstand-Geschichte benutze auch die gerade Beinpresse und kann da ohne Probleme "ass on the grass" machen.
Leider haben wir in unserem Studio ausschließlich eine flache Presse. Boxer

Hallo an Alle!

Vielen Dank für Eure netten Tipps.

Hatte noch nicht darüber nachgedacht, dass ja beim einbeinigen Pressen das Becken schief steht und alles dadurch noch gefährlicher ist... einmal ist´s ja gut gegangen :-)

Werde Eure Ratschläge umsetzen. Leider haben wir nur zwei 45°-Beinpressen im Studio und keine gerade. Ich führe aber zuerst Beinstrecken aus und anschließend erst die Presse, damit ich nicht "zuviel" Gewicht nehmen muss.

Nochmal DANKE!

Gruss
Ingo

imebro schrieb:
Hatte noch nicht darüber nachgedacht, dass ja beim einbeinigen Pressen das Becken schief steht und alles dadurch noch gefährlicher ist... einmal ist´s ja gut gegangen :-)


Naja das nicht, wenn du es mit der von Gimli beschriebenen Methode ausführst.

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