Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Hilfe, mein Stoffwechsel ist so langsam, wie eine Schnecke!
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Also ich glaub auch, dass man nen Kilo pro Monat zunehmen kann, wenn man für BB lebt.

Bei manchen wird der Fettanteil bissi mehr sein bei manchen bissi weniger, aber 10 kg sind auf jeden Fall auch als natural trainierender in einem Jahr drin.

Cu Maddin

Maddin82 schrieb:
Bei manchen wird der Fettanteil bissi mehr sein bei manchen bissi weniger, aber 10 kg sind auf jeden Fall auch als natural trainierender in einem Jahr drin.


Aber leider nur in den ersten 1 - 2 Jahren würd ich sagen (wenn überhaupt). Sad

Patrick schrieb:
Jeder verträgt die Nährstoffe ja auch anders. Manche Leute nehmen von Kohlenhydraten total schnell zu. Für die ist es dann vielleicht besser mehr Fett und weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen.

Kann das vielleicht bei Euch zutreffen?


Also ich kann dir nicht genau sagen, ob ich von Kohlenhydraten eher zunehme. Aber vielleicht sollte ich zuerst ein wenig erklären, was eigentlich genau meine Ziele sind. Ich trainiere schon seit Juni 2002. Mein Hanteltraining bedeutet mir wirklich sehr viel und hat einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben. Ich könnte mir nie vorstellen darauf zu verzichten. Mein Ziel ist es definiert auszusehen und ordentlich Muskelmasse aufzubauen. Das Ganze soll aber nicht im absoluten Heavyweight-Niveau ausarten, sondern eher weniger. Nicht nur, weil ich Coleman, Cutler & Co. nicht unbedingt esthätisch finde, sondern weil mir das Ganze auch mit ZU VIEL Disziplin verbunden wäre und ich mein Leben 101% dem Bodybuilding unterwerfen müsste. Darauf hätte ich keine Lust! Ich bin auch nicht motiviert, ständig mit dem Taschenrechner, Schreibblock, Stift und Kalorientabelle rumzulaufen, weil ich finde, dass darunter meine Lebensqualität leiden würde. Vielleicht werden jetzt einige sagen, dass mir unter meinen Vorraussetzungen (langsammer Stoffwechsel), aber nichts anderes übrig bleiben wird. Gibt es denn nicht eine andere Möglichkeit? Eine Faustregel an die man sich halten kann, weil diese EVENTUELL schon vielen geholfen hat?

@Conan, eine 100%ige Antwort kann ich darauf leider nicht geben. Aber hier ein paar Hinweise, die Dich vielleicht doch umstimmen:

- Wenn Dir das Training so viel bedeutet und Du es nicht nur aus Spaß am Training an sich machst, sondern tatsächlich Ergebnisse davon sehen möchtest, wäre es doch schade, wenn Du Dir Deine ganze Arbeit in den Trainingseinheiten durch eine mittelmäßige Ernährung kaputt machst.

- Wenn Du mit nur nach Pi * Daumen isst, und die Fortschritte ausbleiben, ohne dass Du genau weißt woran es liegt, wird sich das wahrscheinlich auch nicht ändern. Du musst Dich also gezwungenermaßen damit stärker auseinander setzen, zumindest bis Du Deinen Körper soweit kennst, dass Du weißt ob es jetzt wie in diesem Fall evtl. an zu vielen KHs liegt. Das bedeutet ja nicht, dass Du nur noch mit Taschenrechner, Block und kcal-Tabelle rumlaufen sollst, sondern dass Du das zumindest etwas im Voraus planst, Du Dir die Sachen mitnimmst und nicht mehr überlegen musst, wieviel von was - sondern einfach weißt: ich muss vormittags nur meine Tupperdose aufmachen und rein damit. Das ist auch gar nicht so umständlich. Viele Mahlzeiten lassen sich ja völlig problemlos standadisieren. Zum Beispiel Frühstück, Vor-Training- und Nach-Training-Mahlzeit. Damit hast Du schonmal 3 der sagen wir 6-7 Mahlzeit fertig. Vorm Schlafengehen dann noch irgendeine Quarkvariation und zwischen Frühstück und Mittagessen machst Du Dir beispielsweise einen Shake im Mixer aus Instantflocken, Quark, Proteinpulver oder was weiß ich. Da bleibt Dir für den Rest schon gar nicht mehr viel zu rechnen weil nur noch 2 Mahlzeiten übrig sind. Und wenn Du das eine Zeit lang durchziehst, merkst Du auch schon ob Du zunimmst, und wenn ja ob auch an den richtigen Stellen. Dann ist es auch ganz leicht Veränderungen vorzunehmen. Im Endeffekt ist das ziemlich unkompliziert

- Der Mensch ist ein Gewohnheitstier... Zwinker


Gruß

Patrick


PS: Wer genetisch nicht zu den gesegneten gehört, muss sogar schon richtig ranklotzen und Disziplin an den Tag legen um so etwa auszusehen http://imagecache2.allposters.com/images...osters.jpg (hab gerade nichts besseres gefunden).

Patrick schrieb:
@Conan, eine 100%ige Antwort kann ich darauf leider nicht geben. Aber hier ein paar Hinweise, die Dich vielleicht doch umstimmen:

- Wenn Dir das Training so viel bedeutet und Du es nicht nur aus Spaß am Training an sich machst, sondern tatsächlich Ergebnisse davon sehen möchtest, wäre es doch schade, wenn Du Dir Deine ganze Arbeit in den Trainingseinheiten durch eine mittelmäßige Ernährung kaputt machst.

- Wenn Du mit nur nach Pi * Daumen isst, und die Fortschritte ausbleiben, ohne dass Du genau weißt woran es liegt, wird sich das wahrscheinlich auch nicht ändern. Du musst Dich also gezwungenermaßen damit stärker auseinander setzen, zumindest bis Du Deinen Körper soweit kennst, dass Du weißt ob es jetzt wie in diesem Fall evtl. an zu vielen KHs liegt. Das bedeutet ja nicht, dass Du nur noch mit Taschenrechner, Block und kcal-Tabelle rumlaufen sollst, sondern dass Du das zumindest etwas im Voraus planst, Du Dir die Sachen mitnimmst und nicht mehr überlegen musst, wieviel von was - sondern einfach weißt: ich muss vormittags nur meine Tupperdose aufmachen und rein damit. Das ist auch gar nicht so umständlich. Viele Mahlzeiten lassen sich ja völlig problemlos standadisieren. Zum Beispiel Frühstück, Vor-Training- und Nach-Training-Mahlzeit. Damit hast Du schonmal 3 der sagen wir 6-7 Mahlzeit fertig. Vorm Schlafengehen dann noch irgendeine Quarkvariation und zwischen Frühstück und Mittagessen machst Du Dir beispielsweise einen Shake im Mixer aus Instantflocken, Quark, Proteinpulver oder was weiß ich. Da bleibt Dir für den Rest schon gar nicht mehr viel zu rechnen weil nur noch 2 Mahlzeiten übrig sind. Und wenn Du das eine Zeit lang durchziehst, merkst Du auch schon ob Du zunimmst, und wenn ja ob auch an den richtigen Stellen. Dann ist es auch ganz leicht Veränderungen vorzunehmen. Im Endeffekt ist das ziemlich unkompliziert

- Der Mensch ist ein Gewohnheitstier... Zwinker


Gruß

Patrick


PS: Wer genetisch nicht zu den gesegneten gehört, muss sogar schon richtig ranklotzen und Disziplin an den Tag legen um so etwa auszusehen http://imagecache2.allposters.com/images...osters.jpg (hab gerade nichts besseres gefunden).


Das war wirklich ein guter Beitrag! Thumbs
Conan, da hat Patrick völlig recht. Wenn du Fortschritte sehen willst und dir das Training wirklich was bedeutet und du eben nicht das Glück hast genetisch gesegnet zu sein dann wirst du nicht drum rumkommen, dich mit dem Thema Ernährung stärker auseinanderzusetzen.
Um mal Dr. Bob Kelso aus einer Folge "Scrubs" zu zitieren: "Nichts auf dieser Welt, was sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß."
Und damit hat er verdammt recht.

Scrubs rockt! Big Grin Nur mal nebenbei, denn die oberen Beiträge sagen alles. Wink

Maddin82 schrieb:

aber 10 kg sind auf jeden Fall auch als natural trainierender in einem Jahr drin.

Cu Maddin


Gut, dann führen wir die Rechnung mal fort: 10kg pro Jahr...lol . dann könnte ein 60kg wiegender Mann ja in vier Jahren schon 100kg haben und in Wettkampfform 90...nicht schlechtLol

also ich weiß nur noch dass ich im April letzten Jahres 62kg gewogen habe jetzt sind es 83 ....aber viiiiiiiiiiiiiiiel Fett Lol

Ich hab auch nie von 10 kg reiner Musklemasse gesprochen, dass das unmöglich ist, is mir durchaus bewusst.

Auch klar ist, dass man irgendwann eine Grenze erreicht, die nur schwer zu überwinden ist, diese ist bei manchen sicher nach 1-2 Jahren erreicht, wie Merlin schon gesagt hat.

Cu Maddin
Um mal wieder aufs Thema zurückzukommen werfe ich mal folgende Begriffe ein:
-Calorie Cycling
-Refeed

Beide Methoden bzw Cycling mit einem Refeedtag haben mir ganz gut geholfen das ganze besser in den Griff zu bekommen, wobei man natürlich nach wie vor aufpassen muss, während sich dein Kumpel 5mal pro Woche bei MC D. verköstigt....vielleicht macht das den Reiz aus? Ich habe zumindest die Erfahrung gemacht, dass die, die sich mehr mit der Ernährung quälen mussten ein besseres Wissen darüber haben und so auch den Muskelaufbau oft besser hinbekommen.

Gruss Jan

Thadeus schrieb:
Um mal wieder aufs Thema zurückzukommen werfe ich mal folgende Begriffe ein:
-Calorie Cycling
-Refeed

Beide Methoden bzw Cycling mit einem Refeedtag haben mir ganz gut geholfen das ganze besser in den Griff zu bekommen, wobei man natürlich nach wie vor aufpassen muss, während sich dein Kumpel 5mal pro Woche bei MC D. verköstigt....vielleicht macht das den Reiz aus? Ich habe zumindest die Erfahrung gemacht, dass die, die sich mehr mit der Ernährung quälen mussten ein besseres Wissen darüber haben und so auch den Muskelaufbau oft besser hinbekommen.

Gruss Jan


Beides müsstest du mir jetzt aber mal erklären. Kenne ich beides nicht.

Ich kenne jemanden, aus meinem FitnessStudio, der hat so eine hammerharte Genetik. Kann fressen, wie vom Teufel besessen, nimmt so gut wie nie zu. Aber wenn er mal zunimmt, dann nur trockene Muskelmasse. Der Typ ist brutal-definiert und dabei verdammt breit. Traumhaft. Da beneide ich ihn jedes Mal total.

Er trainiert, mitlerweile, aber schon seit über 10 Jahren, das muss man auch noch erwähnen.

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