

So wie mir scheint siehst Du die Globalisierung als Feind und nciht als Chance, oder seh ich da etwas falsch. Die Kinderarmut die in Deutschland herrscht ist meiner Meinung nicht die Folge der Globalisierung, sondern eher eine Folge daraus, dass der arme Teil der Bevölkerung den größten Teil der Kinder bekommt und diese folglich kaum eine Chance haben etwas aus sich zu machen. Chancengleichheit etc. sind hier leider nicht so hoch wie in anderen Ländern, dass sind Sachen die man angehen muss. Man muss den Kindern aus armen Verhältnissen eine Chance geben. Das schafft man denke ich nur indem man sie aus dem Umfeld der Eltern heraus holt und in eine Art "Betreuung" steckt. Nur so kann man die Sozialisation positiv beeinflussen.

...lasst uns alle armen Kinder aus dem Umfeld ihrer Eltern herausholen und sie in "Betreuung" stecken.....nehmen wir uns Madonna als Vorbild

So wie mir scheint siehst Du die Globalisierung als Feind und nciht als Chance, oder seh ich da etwas falsch. Die Kinderarmut die in Deutschland herrscht ist meiner Meinung nicht die Folge der Globalisierung, [/quote]
da hast Du natürlich recht- jedenfalls kurzfristig gedacht- langfristig wird eine der Folgen der Globalisierung aber sein, daß sich das Weltniveau allgemein anpasst- wollen wir Deutschen auf der Welt noch mithalten, so muß automatisiert und rationallisiert werden- die Folgen sind Arbeitslosigkeit und Armut.
) auch arm jedoch hat das auch teilweise mit den Ansprüche. bzw dem erhöhten Wertewandel in unserer gesellschaft zu tun....Für uns ist es heute selbstverständlich einen Fernseher zu haben oder andere multimedien...wir müssen 1 mal im Jahr in den Urlaub fahren usw.....und durch diesen Druck der dadurch teilweise unnötig auf dem Etat deiner Familie lastet entsteht auch Armut!!!!die nicht unbedingt sein muss, wenn man das eigene Haushaltsgeld besser managed und in solchen Zeiten seine Werte zurückschraubt. Ich kann dieses ewige gejammer nicht mehr hören..wir können froh sein, dass es uns noch so gut geht.. Natürlich gibt es auch bei uns Heimlose Kinder auf der Strasse etc...Aber die Kinder, die ein Dach unter dem Kopf haben können wirklich noch froh sein. Zumindest auch darüber, dass es so etwas wie ein existenzminum gibt!!! Was es woanders nicht gibt ( wo aber natürlich auch die Lebenserwartungen dadurch sinken, etc....)..Trotzdem ist es nicht erfreulich soetwas zu lesen und schon gar nicht, mit dem Mädel..bei sows könnt ich kotzen!!!! solche Leute gehören für mich auf den heissen Stuhl!!!und weil dem Benny manche Kinder so leit tuen hab ich dieses Jahr meine Erwartungen auch ein bisschen zurückgeschraubt und von einem Teil meines Geldes, was eigentlich für andre Besorgungen eingeplant war, Schuhkartons für arme Kinder gepackt.
ich gebe dir in einem Punkt recht, daß es überall auf der Welt Armut gibt, und unsere Form der Armut eine andere ist, wie z.B. die in afrikanischen oder arabischen Staaten- wenn man diese zwei Arten von Armut miteinander vergleichen kann...
...daß kann ich aber nicht, den ein Mensch lebt immer in Beziehung zu seiner Umwelt und wenn Du von Armut in Afrika sprichst, sprichst Du von Kindern, welche Tag ein Tag aus die Armut um sich herum haben- es ist ein Stück Normalität und in diesem normalen Rahmen sind diese Kinder dennoch auf ihre Weise glücklich.
Die Minderbemittelten bei uns sehen jedoch tagtäglich wie ein Saus und Braus leben an ihnen vorbeigeht und sie haben kaum eine Chance auf diesen Zug aufzuspringen, obwol er direkt an ihnen vorbeifährt. Dies gilt materiell genauso wie intelektuell.
Diese Menschen werden ausgegrenzt und fühlen sich auch so- sie fühlen sich beschissen.
Auch ich neige dazu mein Geld in Brot aufzuwiegen, dann bin ich ein reicher Mann, aber die Werte unserer Gesellschaft sind nunmal nicht Brot sondern andere Dinge. Aber sicher werden wir auch wieder dahin kommen müssen, daß wir unsere luxeriösen Wertevorstellungen runterschrauben werden.
Gruß Hulk
In Nürnberg hatten wir noch vor 10 Jahren 5% weniger Einwohner, die von Armut betroffen sind. Aktuell haben wie hier 14-15%, die als arm gelten. Das sind übrigens Leute, die kein Multimediasystem daheim haben und auch nicht in den Urlaub fahren, sondern die, die jeden Euro 2x umdrehen und die darum beten, daß die Waschmaschine nicht kaputt geht. Oder die, die nicht zum Arzt gehen, weil das Geld für 10 EUR Praxisgebühr fehlt und die Zuzahlung bei den Medikamenten.
Wenn man die hinzunimmt, die von Armut bedroht sind, dann kommen wir hier auf über 1/3 der Bevölkerung. Bei einer Großstadt von 500.000 Einwohnern.
Und die Kinder sind in der Regel die, die am wenigsten dafür können.
Ob ein Vergleich mit den Kindern in Afrika hier sinnvoll ist? Damit kann man alle Probleme hier ad absurdum führen, denn Afrika ist uns in allen Belangen unterlegen. Das hilft uns in unserer Welt aber nicht weiter und ist für die Betroffenen einfach nur Zynismus.