Nun, Fragen nicht direkt.
Aber ich finde es interessant zu sehen, wie das Pendel hin und her schwingt.
In den 80ern war es angesagt, jedem Muskel am besten 3 Mal pro Woche richtig Feuer zu geben, dann hieß es (dank MM) "Leute 1x langt!", heute sind wir beim Volumentraining auf höchsten 2 Mal.
Dann war (ebenfalls in den 80ern) Stretching angesagt, in den 90ern wurde gesagt : Nee, das verlängert die Regeneration nur und destabilisiert das Stützgewebe, heute ist es offensichtlich in (und fördert neben der Erholung sogar das Muskelwachstum). In zehn Jahren sollen wir's dann wieder sein lassen.
Ähnliches gilt für Microtraumen und Z-Scheiben. In den 80ern hieß es: Microtraumen lösen Muskelwachstum aus, und Muskelkater ist ein sicheres Zeichen für Microtraumen. Dann hieß es: Neinein, Microtraumen haben nicht immer was mit Muskelkater zu tun, aber letzterer ist ein Zeichen für Hypertrophie. Als nächstes kam dann die Weisheit: Nein, Muskelkater nur hat was mit unkoordinierter Überlastung zu tun. Na, und jetzt sind wir wieder bei: Microtraumen lösen Muskelwachstum aus. Wenn das kein Fortschritt ist.
Natürlich wird ebenfalls nach ein paar Jahren zu explosionsartiger Positivbewegung wechselweise an- oder abgeraten, was freilich auch für Negativ-Wiederholungen gilt.
Versteh' mich nicht falsch, Bambam, mir gefällt Deine DC-Anleitung
sehr, mich amüsiert nur, wie das, was vorgestern gut und gestern schlecht, heute optimal genannt wird. Und ich bin gespannt, wann jemand das Ganzkörpertraining der Athleten aus den 50er Jahren mit 3x Training pro Woche a 60 Sätze als Nonplusultra entdeckt.