31.10.2006, 08:30
Hallo zusammen,
das passt zwar nicht unbedingt in ein BB-Forum, aber da hier ja viele kompetente Leute unterwegs sind, stell ich die Frage einfach mal hier:
Warum wird bei Diabetes Mellitus Typ 2 immer eine Ernährung mit 55-60% Kohlenhydraten, aber nur 15-20% Eiweiß und maximal 25-30% Fett, gerechnet an der Gesamtenergiemenge, empfohlen? Ist es nicht widersinnig, bei einer vorhandenen Insulinresistenz erst recht kohlenhydratreich zu essen? Warum liest man immer, dass vor allem das Eiweiß so niedrig gehalten werden sollte?
Stein des Anstoßes für mich war eine Bekannte, die unter Insulinresistenz einschließlich moderatem Übergewicht (geschätzt 70-75kg auf 165cm) leidet (Nüchternblutzucker ca. 120mg/dl) und sich daher seit einiger Zeit gemäß der oben genannten, typischen Empfehlung ernährt (inklusive kcal-Reduktion) und den Nüchternblutzucker auf ca 105mg/dl runterbringen konnte, was zwar immer noch erhöht ist, aber der Unterschied ist ja doch signifikant. Aber warum funktioniert das trotz vermehrter KH-Zufuhr? So würde doch, meinem Verständnis nach, der Pankreas noch mehr gefordert, Insulin auszuschütten und entsprechend die vorhandene Insulinresistenz steigen (?). Oder liegt es vielleicht weniger an der Ernährungsform sondern einfach an der kcal-Reduktion und der einhergehenden Gewichtsabnahme?
Vielleicht weiß ja jemand mehr...
Schöne Grüße,
Thomas
das passt zwar nicht unbedingt in ein BB-Forum, aber da hier ja viele kompetente Leute unterwegs sind, stell ich die Frage einfach mal hier:
Warum wird bei Diabetes Mellitus Typ 2 immer eine Ernährung mit 55-60% Kohlenhydraten, aber nur 15-20% Eiweiß und maximal 25-30% Fett, gerechnet an der Gesamtenergiemenge, empfohlen? Ist es nicht widersinnig, bei einer vorhandenen Insulinresistenz erst recht kohlenhydratreich zu essen? Warum liest man immer, dass vor allem das Eiweiß so niedrig gehalten werden sollte?
Stein des Anstoßes für mich war eine Bekannte, die unter Insulinresistenz einschließlich moderatem Übergewicht (geschätzt 70-75kg auf 165cm) leidet (Nüchternblutzucker ca. 120mg/dl) und sich daher seit einiger Zeit gemäß der oben genannten, typischen Empfehlung ernährt (inklusive kcal-Reduktion) und den Nüchternblutzucker auf ca 105mg/dl runterbringen konnte, was zwar immer noch erhöht ist, aber der Unterschied ist ja doch signifikant. Aber warum funktioniert das trotz vermehrter KH-Zufuhr? So würde doch, meinem Verständnis nach, der Pankreas noch mehr gefordert, Insulin auszuschütten und entsprechend die vorhandene Insulinresistenz steigen (?). Oder liegt es vielleicht weniger an der Ernährungsform sondern einfach an der kcal-Reduktion und der einhergehenden Gewichtsabnahme?
Vielleicht weiß ja jemand mehr...
Schöne Grüße,
Thomas