In den Grundkursen zählt die mündliche Note immer 2/3 und die schriftliche Klausur (1x pro Semester) zählt 1/3. In den Leistungskursen ist die Gewichtung anders. Dort werden zwei Klausuren geschrieben und die mündliche sowie die schriftliche Note zählen je 50%.
Schon wahr, aber die Regeln wurden wieder mal geändert, sodass es in der Elf immer noch Klassen gibt und keine Kurse..die gibts dann erst in der 12
ja das war doch schon immer so, auch zu meiner zeit
Sogar zu meiner schon. Und das ist 16 Jahre her.
Meine Schilderung oben hat auch nichts mit Verteilung mündlich/schriftlich zu tun, sondern lediglich mit dem, wie die Lehrer reagieren.
Und es gab durchaus Lehrer, bei denen das nicht funktioniert hat, Physik und Religion waren 2 solche Fälle. Die konnten mich nicht leiden und ich sie nicht. Wen interessierts? Grundkurs im nächsten Semester entweder abgewählt oder zu einem anderen Lehrer gewechselt. So bin ich von ev. Religion einfach in die kath. gegangen und kam von 7 Punkten auf 11.
Aber die Reaktion der Lehrer stimmt schon @bambam... Wenn man einfach dem Lehrer immer wieder durch sehr gute schriftliche Leistungen demonstriert, was man auf dem Kasten hat, denken sich z.b. viele: "Ah, ihn/sie nehm ich sowieso nicht ran und der braucht sich auch nicht oft melden, der kann das doch sowieso alles".
Wenn ich zum Beispiel gesehen habe, wie in der Nachbarklasse der Deutschlehrer gewechselt hat und sich alle (!!) Jungen von 4 auf 2 verbessert haben (ohne Themenwechsel etc.) macht mich das schon sehr stutzig.
In Erdkunde (wegen dem Kram wäre ich fast sitzen geblieben) hatte ich dann plötzlich im Abitur meine beste Note. Dagegen bin ich in Mathe (LK) sagen wir mal fast in den roten Bereich abgerutscht. Jetzt auf der Uni hatte ich in der ersten Matheklausur das 4. beste Ergebnis von 70 Leuten
Also auf Noten und sowas Pfeife ich seit einiger Zeit.
Aber das nur am Rande.
Nö, in mathe zählt schriftlich nach wie vor deutlich mehr....bei Reli oder Politik, wo übers Jahr nur drei Klausuren geschrieben werden sieht es dann etwas anders aus.
Auf dem Gymnasium, das unser jüngstes Kind besucht, zählt mündlich 60%. In allen Fächern. Das wurde den Eltern gerade erst auf dem letzten Elternabend wieder mitgeteilt.
Da wundert es mich nicht, daß wir deutschen in den Naturwissenschaften immer schlechter werden

Da wundert es mich nicht, daß wir deutschen in den Naturwissenschaften immer schlechter werden

NIcht gleich pessimistisch werden, nur weil die Amerikaner bei den Nobel-Preisen einen Home-Run abgeliefert haben. 
M.E. werden Mädchen in der Schule deshalb bevorzugt, weil sie
- i.d.R. fleißiger
- weniger renitent
sind als Jungs.
Da die Vergabe der mündlichen Noten immer noch eine Spur subjektiver ist als bei Klausuren bietet sich Lehrern hier eben die Möglichkeit - in begrenztem Rahmen - Sympathie-Politik zu betreiben.
Oft schon im Studium, spätestens aber im Beruf entwickelt sich ein eher "jungenhaftes" Auftreten dann aber meist zum Vorteil. Was man sehr gut am Frauenanteil in Führungsrollen sehen kann.
PS: Ich hatte allerdings eine Bio/Chemie-Lehrerin die mich gnadenlos bevorzugte. Im Bio-LK beim Thema Muskulatur: "So, jetzt kommt mal der Calvin nach vorn und spannt den Bizeps an" Calvin: "Definitiv nicht" Antwort: "Schade!":dbizeps:.