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Normale Version: Arztbesuch so angebracht?
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Der Arzt soll ja Diagnostik stellen und Behandlung einleiten, in meinem Fall bei einer Sehnenentzündung. Doch was nützt es mir wenn der Termin frühestens in einem Monat geht? Ich weiss, dass ich eine beidseitige Trizepssehnenentzündung habe (Trizepspause seit 2 Monaten), die wohl mittlerweile chronisch ist. Was will der Arzt denn da groß machen, ausser mir raten, die Stelle zu schonen, zu wärmen und Diklofenac Nachtverbände zu tragen? Würde es sich wirklich lohnen wieder das auf mich zu nehmen?

Hatte ja schonmal die Erfahrung mit Orthopäden. Ein Monat Wartezeit mit Patellaspitzensyndrom und dann hat er nichts neues rausgefunden, das nur verifiziert und mir Schmerzmittel (!) gespritzt. Hätte ich ihm nicht gesagt, dass ich Schmerzen in den Achillessehnen habe, wäre er nie drauf gekommen, dass die Ursachen vielleicht in der Fußstatik liegen könnten... so, trage jetzt endlich 1 Woche Einlagen und verspüre etwas Besserung und hoffe, dass ich so bald wie möglich wieder beugen und heben kann.

Aber zurück zum aktuellen Fall. Wäre ein Arztbesuch tatsächlich so angebracht?
was ist das denn für ein Arzt, der dich bei einem akuten Fall einen Monat warten lässt?
Kenn ich nur zu gut, hier in Berlin kommt das häufiger mal vor.

"Hmm, Schilddrüsenuntersuchung... Ultraschall... hmm... ja wir hätten da was in 6 Woche frei."

Es bleibt einem oft gar nix anderes übrig, als den Termin anzunehmen, da es in anderen Praxen genauso aussieht.
Also was ganz gut funktioniert ist, über den Hausarzt einen Termin zu holen. Soll heißen, der Hausarzt ruft beim Orthopäden an und sagt es ist dringend und schwups geht's auch in 5 Tagen. Versuchs einfach mal.
Wenn es akut ist, müsstest Du früher dran kommen, ansonsten über den Hausarzt probieren einen Termin zu bekommen.

Und wegen den Diagnosen vielleicht mal den Arzt wechseln.
Danke für die Hinweise, wusste das noch nicht, werd ich gleich morgen ausprobieren. Ob das bei anderen Ärzten besser ist, weiß ich nicht. Es ist ja überall nur so eine Massenabfertigung an Patienten für die Ärzte, da können die unmöglich auf alle Einzelheiten und Details eingehen und achten.
Kenne die Probleme, bin mit einer Sehnenscheidenentzündung auch erst bei einem Arzt gelandet, der nur einen Verband angelegt und Tabletten verschrieben hat. Nach einem Folgebesuch ging es so weiter, da habe ich noch eine Orthopäden zu Rate gezogen und der hat die vorhergehende Behandlung als "suboptimal" bezeichnet, das Ganze mit Ultraschall angesehen und dann einer entzündungshemmende Spritze verabreicht und erneut für 2 Wochen meine rechte Hand inkl. Finger fixiert.
Die wollten mir auch erst einen Termin im November geben, haben aber dann angeboten dass ich vor Ort warten könne und dann zwischen oder nach den festen Termin zum Arzt könne, das hat mich 3 Stunden gekostet aber die Diagnose und Behandlung war es wert! Kannst ja mal dem Arzt deines Vertrauens fragen ob die sich darauf einlassen...ich meine sogar wenn du akute Schmerzen hast MÜSSEN sie dich behandeln, aber kannst ja erst mal freundlich fragen...;-)

Viel Erfolg!
jeder Arzt hat doch auch eine Akutsprechstunde!?
So, komme gerade von der Akutsprechstunde, hat also geklappt.

Angesichts der Tatsache das meine Körpersehnen überall gereizt sind, besteht der Verdacht auf Rheuma soweit ich das verstanden habe, Blutuntersuchung wurde angeordnet... und bis zum Ergebnis werd ich nur symptomatisch behandelt (d.h. Ende nächster Woche)
Was sind AKUTsprechstunden? also ich kenn das gar nicht ... und ich bin im medizinischen bereich tätig!
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