Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Burger King - Chicken Wrap
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Ist genau wie beim Alkohol. Der Körper muss davon auch jedes Mal aufs Neue gereinigt werden, wobei sich der Stoffwechsel während des "Säuberungsprozesses" nicht um wichtigere Dinge kümmern kann.
Alkohol ist aber Alkohol und wird von der Leber als Gift erkannt und abgebaut, der Vergleich hinkt meines Erachtens. Ein Chicken Wrap sind Eiweiß, KH, und Fett, Nährstoffe eben. Ob das schnelle oder langsame KHs sind, gute oder schlechte Fette, .... egal. Dass schnelle KHs und ungesundes Fett nicht wünschenswert sind, schon gar nicht in einer BB-Ernährung, ist schon klar, aber das ist ja auch nicht meine Frage.

Der Körper erkennt Chicken Wrap und Konsorten aber nicht als Gift (für gewisse Inhaltsstoffe wie Transfette kann man hier sicherlich "leider" sagen) und reinigt sich davon auch nicht. Entweder er verwendet es zur Energiegewinnung, zum Aufbau von Zellmembranen (was bei schlechten Fetten sicher nicht wünschenswert ist, keine Frage), oder er lagert es ein, so wie jede andere Nahrung.

Markus muss was anderes gemeint haben, und das würde mich interessieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Transfetts%C3%A4uren

http://www.art-barbarossa.de/makrobiotik...sbrot.html

Um es mal anders auszudrücken:

Die Nahrungsaufnahme bzw. die Nährstoffe die du bei Burger King & Co. bekommst sind doch nicht nur bei einer "bb-gerechten Ernährung" schlecht. Unter den beiden Links kannst du ja gerne nochmal die Nachteile der verschiedenen Inhaltsstoffe nachlesen. Vielleicht ist der Vergleich zum Alkoholkonsum nicht absolut zutreffend. Jedoch geht es doch darum, dass der Körper beim Verzehr von Alkhol und z.B. von tierischen Fetten beides verarbeiten muss und anders damit umgeht als z.B. mit pflanzlichen, ungesättigten Fettsäuren.
Danke für die Links, das ist mir alles bewusst. Darum geht's ja nicht.

Ich will nur wissen, inwiefern der Stoffwechsel _kurzfristig_ durch nen Chicken Wrap oder ähnliches durcheinander gebracht werden soll, so dass er einige Zeit braucht, bis er wieder wie gewohnt funktioniert (Was ist anders? Durch welche Vorgänge bedingt?).

PS:

Zitat Wikipedia:

Zitat:
Transfettsäuren werden vom Körper nicht als Schadstoff erkannt und wie normale Fettsäuren in die Zellen eingebaut; dies trägt wesentlich zu ihrer Schädlichkeit bei.


Das meinte ich damit, dass der Vergleich zu Alkohol hinkt. Der Körper kapiert das eben nicht, dass das Schadstoffe sind. Die Rechnung dafür kommt erst Jahre oder Jahrzehnte später (im Normalfall).

Jup, da hast du womöglich schon recht. Vielleicht hätt ich gleich konkret werden sollen, also in puncto Weißmehl, tierische Fette, Transfettsäuren etc.
Macht ja nix Wink Ich denke, was Markus gemeint hat, kann er mir nur selber beantworten.
Es steckt viele Halbleiter tiefer. Da ganz unten drin. Irgendwo zwischen Southbridge und PCI-Port. Oder doch weit ausgiebiger direkt im tiefen mehr als 100 Millionen Transistor großen Prozessorkern... wer weiß, wer weiß
metabolische Störungen, insbesondere Fettstoffwechselstörungen, Adipositas, Bluthochdruck und vor allem die Insulinresistenz sind alles Folgen von Burger King und Co. Viele reden sich immer ein, "einmal pro xx Tage macht es dem Körper ja nichts aus." Das ist aber grundverkehrt.

Der Vergleich mit dem Alkohol hinkt auch nur bedingt. Alkohol bspw. hat in unserer Ernährung auch nichts verloren und entfaltet seine negativen Auswirkungen schon bei geringer zugeführter Menge.

Eine wissenschaftl. Erklärung hierzu kannst Du von mir nicht erwarten. Kannst aber gerne Ori Hofmekler anschreiben - von dem hab ich das und der kanns Dir erklären...

Markus schrieb:
metabolische Störungen, insbesondere Fettstoffwechselstörungen, Adipositas, Bluthochdruck und vor allem die Insulinresistenz sind alles Folgen von Burger King und Co. Viele reden sich immer ein, "einmal pro xx Tage macht es dem Körper ja nichts aus." Das ist aber grundverkehrt.


Dagegen habe ich keine Einwände. Was du aufzählst sind allerdings bekannte _langfristige_ (oder zumindest mittelfristige) Folgen, im ursprünglichen Posting hast du was von unmittelbaren Folgen gesprochen ("bis sich der Körper von der Mahlzeit erholt"), und das wäre mir neu und würde mich dementsprechend interessieren. Wenn ichs falsch verstanden habe und du nur von diesen mit Verzögerung auftretenden Symptomen geredet hast, hat sich meine Frage eigentlich schon erledigt.

Die einen haben trotz schlechter Ernährung und trotz eines ungünstigen Lebenswandels ein Leben lang keine Probleme, die darauf zurückzuführen sind, andere bekommen sie schon in jungen Jahren bei seltenerem Genuss von solchen Lebensmitteln. Und zum metabolischen Syndrom gehört (je nach Person) noch mehr als nur Burger King und Co. Bewegungsarmut, Stress und genetische Disposition tun ihren Teil.
Als Hobby-BBler mit regelmäßiger Bewegung, bewusster Ernährung und wenig Alkohol (das sind bei mir vielleicht 3-4x im Jahr, und da rede ich nicht von Besäufnissen sondern von zwei, drei Gläschen) zweifle ich ehrlich gesagt an, dass ich von diesen Zivilisationskrankheiten befallen werde, dadurch, dass ich (von mir ausgehend) sagen wir mal 3-4x pro Monat einen Burger esse, wenn ich gerade Lust dazu habe oder wo unterwegs bin und mich der kleine Hunger packt. Auch wenn's besser ganz ohne ist (das zweifle ich natürlich nicht an!) bin ich aus der Sicht immer noch besser dran als die restlichen 95% meiner Mitmenschen.
Und wenn ich mit 50 mal doch eines der Symptome oder die ganze Palette habe... woher weiß ich, dass es von den paar Hundert oder Tausend Burgern kommt, die ich mein Leben lang gegessen habe. Vielleicht sind es auch die vielen Tonnen Dextrose oder Maltodextrin, die ich im Laufe meines Lebens nach dem Training zu mir genommen habe und und und...

Wenn ich mal Mist esse, mach ich mir deswegen nicht tagelang ein schlechtes Gewissen. Zu Tode gefürchtet ist halb gestorben Wink

Zitat:
Der Vergleich mit dem Alkohol hinkt auch nur bedingt. Alkohol bspw. hat in unserer Ernährung auch nichts verloren und entfaltet seine negativen Auswirkungen schon bei geringer zugeführter Menge.


Ja, der Wirkmechanismus ist aber ein anderer, da der Körper den Alkohol im Gegensatz zu Fast Food als Gift erkennt, und, worauf ich in erster Linie anspiele, die Auswirkungen von Alkohol siehst du auch kurzfristig. Die Auswirkungen von 1x pro Woche ein Chicken Wrap nicht (zumindest fiele mir nichts ein, außer vielleicht der Mayonaise-Bart nach dem Verzehr Smile ).

Zitat:
Eine wissenschaftl. Erklärung hierzu kannst Du von mir nicht erwarten. Kannst aber gerne Ori Hofmekler anschreiben - von dem hab ich das und der kanns Dir erklären...


Der Name sagt mir leider nichts, wer ist das?

So... Magerquark, Leinöl und Fischöl und dann ab ins Bett.

PS: Ich will damit keineswegs Fast Food und Co. propagieren, aber ich denke, das konntest du bereits herauslesen. Und ehrlich gesagt bin ich froh, dass es auch noch Menschen gibt, die sich sehr wohl Gedanken drum machen, was sie zu sich nehmen.

Ich denke bei dem Thema Fastfood und der "Schädlichkeit" für den Körper kommts einfach mal wieder darauf an wie ernst man das alles nimmt. Ich z. B. geh öfters mal (also so ca. 2 mal im Monat) zum Mc Donalds und hau mir da nen Burger rein. Und dabei ists mir auch egal ob mein Stoffwechsel infolgedessen in irgendweiner Weise gestört wird.
Ich kann mir auch nicht vorstellen dass es wirklich gravierende Auswirkungen auf den Muskelaufbau haben sollte ab und zu mal Fastfood zu essen.
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