03.10.2006, 17:40
Ist genau wie beim Alkohol. Der Körper muss davon auch jedes Mal aufs Neue gereinigt werden, wobei sich der Stoffwechsel während des "Säuberungsprozesses" nicht um wichtigere Dinge kümmern kann.
Das meinte ich damit, dass der Vergleich zu Alkohol hinkt. Der Körper kapiert das eben nicht, dass das Schadstoffe sind. Die Rechnung dafür kommt erst Jahre oder Jahrzehnte später (im Normalfall).
Ich denke, was Markus gemeint hat, kann er mir nur selber beantworten.
Dagegen habe ich keine Einwände. Was du aufzählst sind allerdings bekannte _langfristige_ (oder zumindest mittelfristige) Folgen, im ursprünglichen Posting hast du was von unmittelbaren Folgen gesprochen ("bis sich der Körper von der Mahlzeit erholt"), und das wäre mir neu und würde mich dementsprechend interessieren. Wenn ichs falsch verstanden habe und du nur von diesen mit Verzögerung auftretenden Symptomen geredet hast, hat sich meine Frage eigentlich schon erledigt.
Die einen haben trotz schlechter Ernährung und trotz eines ungünstigen Lebenswandels ein Leben lang keine Probleme, die darauf zurückzuführen sind, andere bekommen sie schon in jungen Jahren bei seltenerem Genuss von solchen Lebensmitteln. Und zum metabolischen Syndrom gehört (je nach Person) noch mehr als nur Burger King und Co. Bewegungsarmut, Stress und genetische Disposition tun ihren Teil.
Als Hobby-BBler mit regelmäßiger Bewegung, bewusster Ernährung und wenig Alkohol (das sind bei mir vielleicht 3-4x im Jahr, und da rede ich nicht von Besäufnissen sondern von zwei, drei Gläschen) zweifle ich ehrlich gesagt an, dass ich von diesen Zivilisationskrankheiten befallen werde, dadurch, dass ich (von mir ausgehend) sagen wir mal 3-4x pro Monat einen Burger esse, wenn ich gerade Lust dazu habe oder wo unterwegs bin und mich der kleine Hunger packt. Auch wenn's besser ganz ohne ist (das zweifle ich natürlich nicht an!) bin ich aus der Sicht immer noch besser dran als die restlichen 95% meiner Mitmenschen.
Und wenn ich mit 50 mal doch eines der Symptome oder die ganze Palette habe... woher weiß ich, dass es von den paar Hundert oder Tausend Burgern kommt, die ich mein Leben lang gegessen habe. Vielleicht sind es auch die vielen Tonnen Dextrose oder Maltodextrin, die ich im Laufe meines Lebens nach dem Training zu mir genommen habe und und und...
Wenn ich mal Mist esse, mach ich mir deswegen nicht tagelang ein schlechtes Gewissen. Zu Tode gefürchtet ist halb gestorben 
Ja, der Wirkmechanismus ist aber ein anderer, da der Körper den Alkohol im Gegensatz zu Fast Food als Gift erkennt, und, worauf ich in erster Linie anspiele, die Auswirkungen von Alkohol siehst du auch kurzfristig. Die Auswirkungen von 1x pro Woche ein Chicken Wrap nicht (zumindest fiele mir nichts ein, außer vielleicht der Mayonaise-Bart nach dem Verzehr
).
Der Name sagt mir leider nichts, wer ist das?
So... Magerquark, Leinöl und Fischöl und dann ab ins Bett.
PS: Ich will damit keineswegs Fast Food und Co. propagieren, aber ich denke, das konntest du bereits herauslesen. Und ehrlich gesagt bin ich froh, dass es auch noch Menschen gibt, die sich sehr wohl Gedanken drum machen, was sie zu sich nehmen.