Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Was lest ihr GERADE und was sind eure Lieblingsbücher?
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Einfache Frage: Was lest ihr gerade und was sind eure Lieblingsbücher?

Ich fang dann logischerweise auch gleich mal an:
zZ: Moby Dick von Herman Melville

Lieblingsbücher habe ich zu viele, aber sehr gerne lese ich Dostojewski, Klaus und Thomas Mann, Henry Miller, Hesse, Süßkind, Reich-Ranicki, Wilde, Goethe (die klassischen,nicht die romantischen Sachen, also Faust und AUF KEINEN FALL den Werther)
Beispiele: Faust, Remarque - Im Westen nichts neues, Dostojewski - Schuld und Sühne, Süßkind - Die Taube (besser als das Parfüm), Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray, Grass - Katz und Maus, Mann - Buddenbrooks, ok ich merke das wird ne endlose Liste Wink

Andersrum:
Gar nicht mag ich Brecht, Dan Brown und ähnliches (Grisham, Follet und wie sie alle heißen), Verschwörungstheorienbücher
Moby Dick ist echt ein Klassiker Thumbs . Wenn Du Grusel auch magst, dann probier mal die "klassische" Gruselliteratur, wie "Dracula" oder "Frankenstein".

Mein letztes Buch war von Houellebecq "Ausweitung der Kampfzone". War ok, aber nichts gegen "Elementarteilchen", das war genial. Allerdings flacht er mittlerweile stark ab und schreibt eigentlich immer die gleichen Bücher. "Die Möglichkeit einer Insel" fand ich z.B. stellenweise einfach nur dämlich und nicht zuende gedacht.

Ansonsten kann ich von Irving "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" empfehlen. Generell hat Irving etwas an sich in seiner Art zu schreiben, die mich immer wieder anzieht.

Was ich gerne lese, sind die Bücher von Kostolany und Sebastian Haffner, wenn es um sachbezogene Themen bzw. geschichtliche Dinge geht.
Wenn es um leichte Kost geht, dann was von Bukowski. Der spaltet aber stark, ist mir klar.

Was ich mittlerweile gar nicht mehr abkann, ist das Zeug von Stephen King und Grisham.

Im Moment lese ich was trainingsbezogenes Zwinker , "Das Peak-Prinzip", hat mir Jürgen Reis zugeschickt und mich um eine Rezension gebeten.
Habe mir die Tage ein neues Buch gegönnt:

Zitat:
Im Rotlicht - Das explosive Leben des Stefan Hentschel



Aus der Amazon.de-Redaktion:

Die "große Zeit" Stefan Hentschels auf dem Kiez von St. Pauli waren die Achtzigerjahre. Es war die Zeit, in der dort so etwas wie "Krieg" herrschte. Das Lebenslicht manches Rotlicht-Paten wurde damals von den Killern der Konkurrenz ausgeknipst. Auf Hentschel hatte man niemand Geringeren als Werner "Mucki" Pinzner angesetzt, dessen Name später wegen der Morde im Polizeihochhaus weit über die Grenzen Hamburgs bekannt wurde.

Angefangen hatte Hentschels Reeperbahn-Karriere damit, dass er sich, wie er sagt, in eine Prostituierte verliebte und nicht einsehen wollte, dass er sie für sage und schreibe 60.000 DM "Abstecke" von ihrem Zuhälter auslösen sollte. Mithilfe zweier starker Jungs und seiner Nervenstärke konnte er den "Vorbesitzer" tatsächlich davon "überzeugen", dass man ihn mit solchen Forderungen besser nicht behelligte. Und ehe er sich versah, war er selbst Zuhälter und irgendwann Betreiber eines Bordells, in dem an die 30 Frauen für ihn arbeiteten.

Mittlerweile ist er längst aus dem Geschäft. Ein Auge hat er im Kampf verloren und ein paar Narben davongetragen. Narben in seiner Haut und in seiner Seele. Der ehemaligen Spiegel-Reporterin hat er sein "hochexplosives Leben", wie es im Untertitel ganz richtig heißt, in einer bewundernswerten Offenheit erzählt. Ein im wahrsten Sinne des Wortes denkwürdiges Leben und ein außerordentlich spannendes Buch! --Hasso Greb


Wer Hentschel nicht kennen sollte, der schaut sich einfach dieses Video hier an (dadurch wurde er im Inet bekannt): Hast du'n Problem? Geh weiter!

Oder liest bei Wikipedia: Klick

Bislang ist das Buch recht gut. Der Junge hält wirklich sehr viel von sich und gibt ohne Ende an. Was habe ich mich bislang schon amüsiert. Sauber! Big Grin

Ich bin auch eher auf der Fitness-seite.Lifter
Mein letztes Buch ( hab ich schon in einem Thema gesagt ) war,der " ADONIS-KOMPLEX".

Sehr Informativ und Augenöffnend !Opa

Kochbücher les ich auch ziemlich gern Auslach

Modifizieren und Tunen von Normalkost auf BB-taugliches !!
Momentan lese ich überhaupt nix aber generell lese ich gerne Bücher von Stephen King, Douglas Adams, Peter Straub, Tolkien. Aber ich find auch Werke von Wilde, Huxley, Bradbury, Burgess sehr gut. Kommt drauf an in welcher Stimmung ich gerade bin. Wink

BamBam schrieb:
Ansonsten kann ich von Irving "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" empfehlen. Generell hat Irving etwas an sich in seiner Art zu schreiben, die mich immer wieder anzieht.

Wenn es um leichte Kost geht, dann was von Bukowski. Der spaltet aber stark, ist mir klar.

Was ich mittlerweile gar nicht mehr abkann, ist das Zeug von Stephen King und Grisham.


dreimal Zustimmung

Bukowski kann man schon lesen, ist Henry Miller in light Wink

btw: Hast du die Verfilmung von Faktotum gesehen? Habs leider verpasst

Mein Lieblingsbuch ist noch immer von Max Frisch - Homo Faber. Zur Zeit lese ich von Heinrich Böll - Billiard um halb zehn. Ansonsten fand ich noch Das Parfum von Patrick Süskind sehr gut. BIn schon sehr gespannt wie der Film sein wird, wobei es extrem schwer wird dieses geniale Buch mit all seinen Facetten und eigenen Phantasiewelten, die sich der Leser schaffen kann, gut auf die Leinwand zu bekommen.
Wenn's was leichtes sein soll, greife ich gerne zu Simenon.

Ansonsten deckt sich Donnies Bibliothek beinahe erschreckend mit meiner: Thomas Mann, Henry Miller, Hermann Hesse, Goethe, Wilde, Dostojewski, Hemingway. Vom guten Bukowski stehen hier ebenfalls 45 Bände im Regal. Letzteren mag ich noch immer, mit H. Miller kann ich hingegen inzwischen weniger etwas anfangen. Für die Underground-Literatur aus den USA der 60er und 70er habe ich eine echte Schwäche: Eines meiner Lieblingsbücher ist Forellenfischen in Amerika von Richard Brautigan. Und dann wären da noch Jack Kerouac, Gerald Locklin und Jörg Fauser (ein dt. Undergroundler. "Der Schneemann" ist vielleicht als Film bekannt), die auch nicht ohne sind.

Von der schwereren Kost, die mich beeindruckt hat, sind da die Werke Kants, Platons und Jaspers'. Meine ungeschlagenen Lieblinge sind Wittgenstein, Nietzsche und Schopenhauer. Eines der besten philosophischen Werke, die ich in letzter Zeit gelesen habe, waren die Vorlesungen von William James unter dem Titel Pragmatismus. Achja, und die "Bekenntnisse" des Cäsaren und Stoikers Marc Aurel sind allerbeste Güte.
Don Brown, ILLUMINATI und SAKRILEG => HAMMEERRRRR!!!!!
Kann ich jedem weiter empfehlen

Als nächstes kommt Diabolus von Don Brown. Evil

Donnie Darko schrieb:
Bukowski kann man schon lesen, ist Henry Miller in light Wink

Würde ich so nicht sagen. Bei Miller ist der Eros Erlösung und Tragikomödie. Bei Bukowski nur noch eine Lachnummer. Bukowski ist wesentlich existentieller als Miller mit seiner Esoterik.

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