15.08.2006, 16:57
Öle werden durch Extraktion und/oder mechanisches Auspressen aus den Ölsaaten gewonnen.
Dabei ist die CO2 Extraktion am teuersten, danach kommt das mechanische auspressen, wobei beides relativ hochwertige Öle ergibt und danach die Extraktion mit Lösungsmitteln, wo meist Hexan(!) oder Benzin(!) verwendet wird, daß die billigeren aber auch nicht ganz so hochwertigen Öle ergibt.
Das mechanische „kaltpressen“ und die hochtechnologische CO2 Extraktion werden oft als extrem hochwertig dargestellt, aber das gilt nur beschränkt, denn auch bei diesen Verfahren werden die Öle ganz schön „gequält“ und ein echtes „kaltpressen“ gibt es bei der industriellen Ölgewinnung sowieso kaum, weil die Ölausbeute viel zu gering wäre.
Damit die Öle nicht zu schnell verderben, müssen sie raffiniert, also entschleimt, entsäuert, gebleicht und desodoriert werden. Dabei ist die Desodorisierung vor allem notwendig um Pestizide die sich auf den Saaten befinden und auch Restbestände der Lösungsmittel von der Extraktion aus dem Öl zu bekommen.
Beim raffinieren der Öle gehen eine Menge der ernährungsphyiologisch wertvollen Fettbegleitstoffe (Lecithin, Cholin, Enzyme, Phytosterole, sekundäre Pflanzenstoffe) verloren, aber das ist bei den Ölen, die längere Zeit im Handel haltbar sein müssen, nicht vermeidbar.
Alles in einem – selbst das beste und teuerste Öl aus dem Handel ist nicht mit einem Öl das aus biologisch angebauten Saaten frisch gepresst und verzehrt wird, zu vergleichen. Dennoch kommen frische Öle mit Aufschriften wie „kalt gepresst, nicht raffiniert, unraffiniert, virgin, extra virgin, native, extra native“ ziemlich an diese höchste Qualität heran.
Gerade diese unraffinierten Öle sind sehr empfindlich und dadurch nicht allzu lange haltbar - ja sie verlieren praktisch wöchentlich an Qualität und sollten daher auf jeden Fall so frisch wie möglich gekauft werden. Zur Lagerung eigent sich am Besten eine dunkle Ecke im Kühlschrank...
Besonders kritisch sind die Omega 3 – fettsäurehaltigen unraffinierten Öle, denn die Omega 3 Fettsäuren sind besonders aktiv und verderben daher ganz schnell. Während unraffiniertes Oliven- oder Rapsöl mit seinen Omega 9 Fettsäuren monatelang stabil bleiben kann, ist Lein- oder Hanföl oft schon nach wenigen Monaten verdorben und schmeckt bitter und ranzig.
Ich persönlich kaufe mir regelmässig im Reformhaus Hanfnüsse. Diese mahle ich in der genau benötigten Menge in einer Kaffeemühle und gebe sie dann an mein Essen. Die gemahlenen Nüsse schmecken etwas scharf, passen aber zu jedem Proteinshake und allen Milchprodukten. Dies hat den Vorteil, daß
neben Fettsäuren sogar noch das Protein, die Ballaststoffe und alle sekundären Pflanzenstoffe mitverzehrt werden. Sie eignen sich dadurch auch perfekt zur Retadierung von Proteinshakes.
Ergo: Augen auf beim Ölkauf! Auch tolle Nährwertangaben hinsichtlich Omega 3 Gehalt zeugen nicht automatisch von einem hochwertigen Öl. Wer will auch schon chemisch gewaschenes Öl konsumieren? Letzlich gibt es nur 2 empfehlenswerte Pflanzenöle, die als Omega3 Lieferant taugen: Lein-und Hanföl.
Viele Grüße
Markus
Dabei ist die CO2 Extraktion am teuersten, danach kommt das mechanische auspressen, wobei beides relativ hochwertige Öle ergibt und danach die Extraktion mit Lösungsmitteln, wo meist Hexan(!) oder Benzin(!) verwendet wird, daß die billigeren aber auch nicht ganz so hochwertigen Öle ergibt.
Das mechanische „kaltpressen“ und die hochtechnologische CO2 Extraktion werden oft als extrem hochwertig dargestellt, aber das gilt nur beschränkt, denn auch bei diesen Verfahren werden die Öle ganz schön „gequält“ und ein echtes „kaltpressen“ gibt es bei der industriellen Ölgewinnung sowieso kaum, weil die Ölausbeute viel zu gering wäre.
Damit die Öle nicht zu schnell verderben, müssen sie raffiniert, also entschleimt, entsäuert, gebleicht und desodoriert werden. Dabei ist die Desodorisierung vor allem notwendig um Pestizide die sich auf den Saaten befinden und auch Restbestände der Lösungsmittel von der Extraktion aus dem Öl zu bekommen.
Beim raffinieren der Öle gehen eine Menge der ernährungsphyiologisch wertvollen Fettbegleitstoffe (Lecithin, Cholin, Enzyme, Phytosterole, sekundäre Pflanzenstoffe) verloren, aber das ist bei den Ölen, die längere Zeit im Handel haltbar sein müssen, nicht vermeidbar.
Alles in einem – selbst das beste und teuerste Öl aus dem Handel ist nicht mit einem Öl das aus biologisch angebauten Saaten frisch gepresst und verzehrt wird, zu vergleichen. Dennoch kommen frische Öle mit Aufschriften wie „kalt gepresst, nicht raffiniert, unraffiniert, virgin, extra virgin, native, extra native“ ziemlich an diese höchste Qualität heran.
Gerade diese unraffinierten Öle sind sehr empfindlich und dadurch nicht allzu lange haltbar - ja sie verlieren praktisch wöchentlich an Qualität und sollten daher auf jeden Fall so frisch wie möglich gekauft werden. Zur Lagerung eigent sich am Besten eine dunkle Ecke im Kühlschrank...
Besonders kritisch sind die Omega 3 – fettsäurehaltigen unraffinierten Öle, denn die Omega 3 Fettsäuren sind besonders aktiv und verderben daher ganz schnell. Während unraffiniertes Oliven- oder Rapsöl mit seinen Omega 9 Fettsäuren monatelang stabil bleiben kann, ist Lein- oder Hanföl oft schon nach wenigen Monaten verdorben und schmeckt bitter und ranzig.
Ich persönlich kaufe mir regelmässig im Reformhaus Hanfnüsse. Diese mahle ich in der genau benötigten Menge in einer Kaffeemühle und gebe sie dann an mein Essen. Die gemahlenen Nüsse schmecken etwas scharf, passen aber zu jedem Proteinshake und allen Milchprodukten. Dies hat den Vorteil, daß
neben Fettsäuren sogar noch das Protein, die Ballaststoffe und alle sekundären Pflanzenstoffe mitverzehrt werden. Sie eignen sich dadurch auch perfekt zur Retadierung von Proteinshakes.
Ergo: Augen auf beim Ölkauf! Auch tolle Nährwertangaben hinsichtlich Omega 3 Gehalt zeugen nicht automatisch von einem hochwertigen Öl. Wer will auch schon chemisch gewaschenes Öl konsumieren? Letzlich gibt es nur 2 empfehlenswerte Pflanzenöle, die als Omega3 Lieferant taugen: Lein-und Hanföl.
Viele Grüße
Markus


(Nur Spaß)