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Anabole oder metabole Diät?
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Patrick
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Anabole oder metabole Diät?
Hallo zusammen,
ich habe vor, in den nächsten Wochen etwas abzunehmen und stehe nun vor der Frage, welche Diätform für mich wohl am besten ist.
In einem Beitrag hat naseweiss aus einem Buch - ich glaube "Ripped to the Bone(s)" - zitiert, worin festgestellt wurde, dass der Muskelverlust bei kh-armen Diäten am geringsten ist. Daher auch die Wahl zwischen AD und MD.
Ich weiß nur nicht, inwiefern die Nährstoffverteilung ein Problem darstellt. Momentan esse etwas mehr als 4.000 kcal /Tag und halte dabei mein Gewicht. Reduziere ich die Kalorien zu Beginn um 300, komme ich auf ~ 3.700 kcal /Tag und müsste demnach bei der MD ca. 550g Eiweiß /Tag essen (60% der kcal) und bei der AD wären es 250g Fett /Tag (60% der kcal).
550g Eiweiss pro Tag erscheint mir erschreckend viel. Das wären fast 5.8g Protein /kg Körpergewicht pro Tag. Da ist wahrscheinlich die AD mit "nur" 250g Fett /Tag besser geeignet. Aber dabei hätte ich Angst, dass ich über die 30g KH /Tag komme und "meine Muskeln verheize" auch wenn mir der Grund noch nicht ganz klar geworden ist, da Squatting Bull mal geschrieben hat, man könnte auch bedenkenlos 30-70g KH in Form von Obst über den Tag verteilt essen, erspart sich so evtle. Mangelerscheinungen und kann trotzdem vernünftig abnehmen.
Wäre nett, wenn Ihr mir bei meiner Entscheidung helfen könntet.
Viele Grüße
Patrick
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.07.2007 08:36 von Patrick.
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| 13.07.2007 15:31 |
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Patrick
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RE: Anabole oder metabole Diät?
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| 16.07.2007 07:21 |
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Squatting Bull
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RE: Anabole oder metabole Diät?
Moin!
erstmal „danke“, dass du dich in diesem zusammenhang an mich erinnerst! 
ich würde mich mal verabschieden von den ganzen namen und bezeichnungen. die ganze überlegung ab man nun eine metabole oder eine anabole diät macht ist doch schnurzpiep. alle diäten funktionieren nur wenn eine negative energiebilanz da ist. und da wären wir beim punkt:
so funktionieren (bb) diäten:
wenn man weiß, wie hoch der energieverbrauch ist dann wird eingespart. hier stellt sich die frage an was. die antwort lautet IMMER kohlenhydrate einsparen. immer, selbst bei low fat. markus rühl startet mit 900gr reis in die diät, streicht zum schluß fett und geht aber auch mit den carbs runter! das ist nunmal fakt, so arbeiten alle und das bringt die diäten zum funktionieren!
ABER
man braucht mit den kohlenhydraten nicht unter 100g gehen, das ist unsinn weil es nunmal schlicht und ergreifend nicht erforderlich ist! das nervensystem (gehirn und das rückenmark hauptsächlich) VERHEIZEN alleine 100g am tag, selbst wenn wir nur schlafen würden. warum also den wert unterschreiten? darüber hinaus schlägt das herz! das zwerchfell und die zwischenrippenmuskulatur pumpt unsere lungen durch. um es kurz zu machen: wenn du mit 100-120g kh nicht abnimmst musst du nicht runter auf 30-40g, dann legt der fehler woanders!!!
es ist mir schleierhaft, wie man sowas wie die anabole diät durchhalten kann. trotzdem respekt demjenigen der es schafft. aber wie will man 3 monate mit 30 g kh am tag überstehen? das wären 1,5 bananen! dazu knallhartes gewichtstraining "ergänzt" durch ausdauersport und das ganze neben dem berufsleben! ist in meinen augen undenkbar!
wir brauchen carbs! schau dir mal bilder von bb'lern am ende des entladens an. das zellvolumen schrumpft; wir fallen zusammen ohne kh! vom gemütszustand fangen wir hier mal gar nicht erst an!
eine sache noch zu meiner "heißgeliebten" namensgebung (anabole diät, metabole, usw.):
du musst das ganze natürlich auch betriebswirtschaftlich sehen, wenn du ein buch schreiben und verkaufen willst, dann braucht das einen wohlklingenden titel. würdest du ein buch mit unbedrucktem einband kaufen? 
Philipp
"Philipp, das ist nicht mehr die alte Gang! Jetzt kommen die Quäkse. Nassforsche Typen! Maulhelden!" (Der Alte)
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| 16.07.2007 08:12 |
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Patrick
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RE: Anabole oder metabole Diät?
Hi,
erstmal danke für die umfangreiche Antwort. Der Punkt vor dem ich Angst habe, ist:
"Das Ergebnis war allerdings ernüchternd, stand doch der damalige Sieger Gary Strydom als einziger in wirklich guter Form auf der Bühne. Alle anderen sahen schlechter aus als noch in den Jahren zuvor, in denen sie sich mit einer herkömmlichen Low-Fat-Diät vorbereitet hatten. Dieses war aber nicht auf die AD zurückzuführen, sondern überwiegend darauf, daß den Athleten die neue Diätform nicht vertraut war und sie zwischendurch immer wieder Kohlenhydrate zu sich nahmen, wodurch sie nicht richtig in Ketose kamen.
Um es gleich vorweg festzustellen: Die AD funktioniert nur dann, wenn man sich wirklich strikt diszipliniert an die kohlenhydratarmen Tage hält und nur die Ladetage nutzt, um die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen. Tut man dies nicht, dann verheizt man im Endeffekt nur seine Muskeln, verliert dabei aber nicht sein Fett."
- von der Portalseite
Und das klingt für mich so, als wenn man genau den Fehler bei 100-120g KH /Tag macht. Aber was Du schreibst klingt auch einleuchtend.
Ahh, ich bin hin- und hergerissen.
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| 16.07.2007 08:47 |
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Squatting Bull
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RE: Anabole oder metabole Diät?
Hi,
erstmal danke für die umfangreiche Antwort. Der Punkt vor dem ich Angst habe, ist:
"Das Ergebnis war allerdings ernüchternd, stand doch der damalige Sieger Gary Strydom als einziger in wirklich guter Form auf der Bühne. Alle anderen sahen schlechter aus als noch in den Jahren zuvor, in denen sie sich mit einer herkömmlichen Low-Fat-Diät vorbereitet hatten. Dieses war aber nicht auf die AD zurückzuführen, sondern überwiegend darauf, daß den Athleten die neue Diätform nicht vertraut war und sie zwischendurch immer wieder Kohlenhydrate zu sich nahmen, wodurch sie nicht richtig in Ketose kamen.
Um es gleich vorweg festzustellen: Die AD funktioniert nur dann, wenn man sich wirklich strikt diszipliniert an die kohlenhydratarmen Tage hält und nur die Ladetage nutzt, um die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen. Tut man dies nicht, dann verheizt man im Endeffekt nur seine Muskeln, verliert dabei aber nicht sein Fett."
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Und das klingt für mich so, als wenn man genau den Fehler bei 100-120g KH /Tag macht. Aber was Du schreibst klingt auch einleuchtend.
Ahh, ich bin hin- und hergerissen.
du brauchst keine angst zu haben. ängste warnen uns vor einst lebensbedrohlichen situationen! du hast eine frage sprich eine aufgabe und sicherlich kein problem......
aber das was da steht passiert wegen diesem engstirnigen schubladendenken! wenn man sich dann nicht eindeutig verhält und dinge miteinander mischt ohne die genau wirkung zu kennen kann zb folgendes passieren:
atkins sagte, man könne soviel eiweiss essen wie man mag (AD), es mache nicht dick! das ist absolut unhaltbar! hört sich aber gut an, nehme ich also in meinen diätplan, hauptsache genug baumaterial! ein "paar" gute kh dazu (aus der metabolen diät) und noch reichlich fett (wieder AD) und schon gehts schief!
wenn du keine negative energiebilanz hast ist alles für die katz!!! oder noch simpler: wenn du zu viel fleisch ist, kannst du so viele kh weglassen wie du lustig bist, du wirst NIE körperfett abbauen!!!
wirf den gedanken ein für alle mal weg das eine diät einen namen haben muss! das muss sie nicht! diät bedeutet lediglich "ernährung" (http://de.wikipedia.org/wiki/Di%C3%A4t). menschen oder tiere haben namen, aber "diäten"?
"Philipp, das ist nicht mehr die alte Gang! Jetzt kommen die Quäkse. Nassforsche Typen! Maulhelden!" (Der Alte)
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| 16.07.2007 09:08 |
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Patrick
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RE: Anabole oder metabole Diät?
Ok, dann fange ich erstmal mit 400 g EW - ~350g KH - und 90g Fett pro Tag an. Die letzten KHs in Form von 50g Hafer nach dem Training, die restlichen morgens, vormittags und mittags. So komme ich auf ~3.800 kcal /Tag. Klingt das sinnvoll?
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| 17.07.2007 12:50 |
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Squatting Bull
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RE: Anabole oder metabole Diät?
warum so viel? 4g EW/ kg am tag UND diese mange an carbs sind sicher KEINE diät. das ist das problem von meinem vorhergegangenem post.
hast du dir schon mal die mengen vorgestellt? oder gar angeschaut? fast 2 kg!!! pute, 500g reis (trocken) und 10 EL olivenöl
ich wage mal einen hüftschuss und vermute dass du mit über 2500 kcal nicht abnehmen wirst! du wirst um bretthart zu werden gegen ende in richtung 1500 gehen müssen.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.07.2007 15:25 von Squatting Bull.
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| 17.07.2007 15:21 |
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KonGo
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RE: Anabole oder metabole Diät?
Wieviel Kcal haste bisher so gegessen um dein Gewicht zu halten Patrick?
Hast du so einen schnellen Stoffwechsel? Hab mal im Fernsehen jem. gesehen, vom Körperbau absoluter Durchschnittstyp, der 10.000 Kcal am Tag essen muss um sein Gewicht zu halten!!!
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| 17.07.2007 18:36 |
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Patrick
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RE: Anabole oder metabole Diät?
Ich habe nochmal nachgeschaut, momentan esse ich etwa 4.200 kcal pro Tag und halte mein Gewicht damit. Es heißt doch immer, im ersten Schritt so 300-500 runter und schauen was passiert.
Ich habe die letzten zwei Tage mal mit meiner beschriebenen Aufteilung probiert und ich habe echt Hunger.
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| 18.07.2007 08:46 |
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Squatting Bull
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RE: Anabole oder metabole Diät?
ich habe echt Hunger.
dann machst du diät!
diät = hunger war so, ist so, bleit so bis in alle ewigkeit. (leider) 
wenn du pro woche 0,5 bis 1 kg verlierst läuft es. besser 0,5 kg als 1 kg........langsam
denk dran 1 kg körperfett sind nur 7200 kcal nicht wie beim nahrungsfett 9300 kcal. wenn du also jeden tag ca. 500 kcal einsparst, nimmst du (nach adam riese) in der woche 0,5 kg ab.
"Philipp, das ist nicht mehr die alte Gang! Jetzt kommen die Quäkse. Nassforsche Typen! Maulhelden!" (Der Alte)
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| 18.07.2007 08:55 |
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