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Ab Dienstag 2 Wochen kein Güterverkehr...
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Reven
... ist Sparta!
 
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Ab Dienstag 2 Wochen kein Güterverkehr...
...oder so Ähnlich könnte es wohl bald heißen den das Streikverbot wurde gekippt.
siehe auch http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,515131,00.html
Was haltet ihr von dem Streik und denkt ihr das die Bahn nun nachgeben wird/ muss?
Ich persönlich finde den Streik an sich gerechtfertig den wenn man mal schaut was die Lokführer so bekommen für das was sie an Flexibilität und (vielleicht nicht ganz sooo viel wie die GDL gern sagt) Verantwortung aufbringen dann meine ich das das schon okay ist für eine bessere Vergütung zu kämpfen.
Die Basisforderung ist zwar schon etwas überzogen aber ich finde auch das ein größerer Sprung mittelfristig da schon drin sein sollte.
Und ich hoffe das die Bahn nun auch so langsam mal vernunft annimmt und bei einem Tag Güterverkehrstreikandrohung mal ein vernünftiges Angebot in die Welt setzt...
Denn 10 % Erhöhung bei 2,5 Stunden mehr Arbeit in der _Woche_ sind ja wohl mehr als lächerlich.
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| 03.11.2007 02:36 |
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Sly
Rocky Forever
    
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RE: Ab Dienstag 2 Wochen kein Güterverkehr...
Ich halte davon gar nichts!!!!
Welche Verantwortung haben Lokführer denn gegenüber einem Busfahrer, der wesentlich weniger verdient???
Das was dort abgeht ist einfach nur der völlige Schwachsinn und die beiden Kampfhähne Mehdorn und Schell sind die größten Platzhirsche die ich je gesehen habe.
Wenn man sich mal anschaut, was andere Manager durchbekommen, dann ist es einfach schon lächerlich, wie unfähig sich Mehdorn verhält.
Ich finde den Streik absolut nicht gerechtfertigt. Wenn man sich mal anguckt, wie viel Schaden bei der Bahn dadruch entstehen wird und wie viele Firmen, die auf die Bahn angewiesen sind Umsatzeinbußen in Kauf nehmen müssen, dann möchte ich nicht in Mehdorns Haut stecken....
You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't how hard you hit; it's about how hard you can get hit, and keep moving forward. How much you can take, and keep moving forward. That's how winning is done."
Sylvester Stallone in Rocky 6.
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| 03.11.2007 10:33 |
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ilpadre
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RE: Ab Dienstag 2 Wochen kein Güterverkehr...
Denn 10 % Erhöhung bei 2,5 Stunden mehr Arbeit in der _Woche_ sind ja wohl mehr als lächerlich.
Das dürfte einem Stundenlohn von 20 Euro entsprechen. So lächerlich finde ich das nicht.
Die Zugführer haben eine größere Macht als viele andere Streikende. Wenn die VW-Werksarbeiter streiken, leidet VW darunter, eventuell noch Zulieferer, aber das war es dann auch. Wenn die Zugführer streiken, können sie praktisch alle Wirtschaftzweige, die auf die Bahn angewisen sind (und das ist grob halb Deutschland), in Geiselhaft nehmen.
Die GDL geht meiner Meinung nach verantwortunglos mit dieser Macht um.
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| 03.11.2007 10:36 |
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Gimli
Pinguin
     
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RE: Ab Dienstag 2 Wochen kein Güterverkehr...
Was haltet ihr von dem Streik und denkt ihr das die Bahn nun nachgeben wird/ muss?
Streiks halte ich grundsätzlich für sinnvoll. Grundsätzlich bedeutet: Mit Ausnahmen.
Der Streik der Bahn zeigt nämlich sehr schön, warum es schlicht nicht funktioniert, Bereiche und Dienste, die für die Versorgung der Allgemeinheit und Wirtschaft zuständig sind, zu privatisieren. Die Bahn hat zu funktionieren. Immer. Die Post hat ihre Briefe zuzustellen. Immer. Der Müll muss abgefahren werden. Immer. Und das zu Preisen, die nichts mit Gewinn und Umsatz zu tun haben.
Ein schönes Beispiel ist die Deutsche Bundespost: Als sie privatisiert wurde, hieß es höhnisch aus der Bevölkerung (und den Blöd-Zeitungen): "Hehe, jetzt müssen die Beamten endlich mal arbeiten". Kurze Zeit später brach dann aber schon das Geschrei aus: "Mensch, ist das Porto teuer, und schon wieder wurde ein Postamt zugemacht, und ich muss Kilometer weit fahren, und Briefkästen und Telefonzellen werden auch überall abgebaut!" Klar, Staatsunternehmen müssen, im Ggs. zu Privatunternehmen, nach dem Grundsatz "Gemeinwirtschaftlichkeit vor Eigenwirtschaftlichkeit" ihre Preise festlegen und den Zugang ihren Kunden ermöglichen: Selbst die ärmste Rentnerin konnte ohne Probleme einen Brief in nächster Nähe loswerden und sich das Porto locker leisten.
Und genau das selbe Spiel ist es jetzt bei der Bahn. Und unsere Medien sprechen dem herrschenden Privatisierungswahn einiger Verantwortlicher brav nach dem Munde, indem sie sich lediglich für oder gegen den Streik äußern oder spielerisch Gehaltszahlen von Lokführern mit Friseuren vergleichen, aber einen Teufel tun, und über die tatsächlichen Ursachen sprechen! So gesehen bekommt das Land nun lediglich die Quittung dafür zu spüren, dass das Wahlvolk seine Stimme den Leuten gibt, die wichtige, für die Versorgung des Landes notwendige Dienste an Aktionäre, Manager und Vorstände verkaufen.
"There are no secrets. Train hard, eat right and be happy!"
-- Dave Draper
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| 03.11.2007 12:36 |
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