ich schütte zu meinem magerquark immer etwas süßstoff hinzu, weil man vor dem schlafen ja keine Kohlenhydrate zu sich nehmen soll. nun hörte ich, dass Süßstoff aber eine Insulinausschüttung hervorruft (sollte das nicht vor dem schlafen vermieden werden!?).
nun habe ich mich im internet einigermaßen belesen und trat da auf die unterschiedlichsten meinungen...die einen meine ja, die anderen nicht!
weiß vllt jemand was nun richtig ist?
13.03.2007 02:49
Hulk
Irelandwalker
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Herkunft: Heilbronn
ich schütte zu meinem magerquark immer etwas süßstoff hinzu, weil man vor dem schlafen ja keine Kohlenhydrate zu sich nehmen soll. nun hörte ich, dass Süßstoff aber eine Insulinausschüttung hervorruft (sollte das nicht vor dem schlafen vermieden werden!?).
nun habe ich mich im internet einigermaßen belesen und trat da auf die unterschiedlichsten meinungen...die einen meine ja, die anderen nicht!
weiß vllt jemand was nun richtig ist?
Posting von BamBam, glauben wir es einfach....
Süßstoffe sind weder krebserrend noch regen sie eine Insulinausschüttung an.
Im Gegenteil, sie sind sicher mit die am besten studierten und kontrollierten Lebensmittel. Zudem sind sie in vielen Lebensmitteln enthalten, die man ohnehin jeden Tag verzehrt. Sogar in Senf und sauren Gurken ist Süßstoff drin.
Daneben sagt bereits der Begriff "Süßspeise", daß diese eben süß sein muss. Zucker scheidet aus, Fruchtzucker ist auch keine Alternative, da Versuche gezeigt haben, daß dieser in größeren Mengen sogar mehr zum Fettansatz neigt als normaler Zucker. Und Zuckeraustauschstoffe (mehrwertige Alkohole) wirken bei einigen blähend oder abführend.
Was die Krebserregung betrifft...
Das bezieht sich auf einen Laborversuch mit Ratten(!) in den 70er Jahren(!) unter einer massiven(!) Überdosierung (!) und zudem nur auf Saccharin(!) bezogen.
Studien am Menschen haben nie eine größere Krebsrate bei Süßstoff-Verzehrern ergeben.
Und wer halt kein Saccharin nehmen will, der nimmt halt Aspartam, Phenylalanin oder wieder einen anderen. Dann entfällt auch die geringe Wasserspeicherung (wobei selbst die vernachlässigbar ist, denn Natrium (weil Natrium-Saccharin) sollte man ohnehin mit der Nahrung zu sich nehmen).
Eigentlich ist Süßstoff ein idealer Ergänzungsstoff für Bodybuilder. Und gerade WK-Sportler müssten mittlerweile schon alle tot sein, weil Süßstoffe bei ihnen für die Psyche meist unverzichtbar sind.
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"Ey meine Kröte heißt auch Marc!"
"Alles klar ich bin weg"
13.03.2007 06:50
rubi
Vielfraß
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Ich habe mittlerweile gelernt, daß BamBam nichts einfach so in den Raum stellt, ohne es vorab durch vertrauenswürdige Studien gerechtfertigt zu haben...
"Ey meine Kröte heißt auch Marc!"
"Alles klar ich bin weg"
Ich habe mittlerweile gelernt, daß BamBam nichts einfach so in den Raum stellt, ohne es vorab durch vertrauenswürdige Studien gerechtfertigt zu haben...
Das bezweifele ich gar nicht; ich bevorzuge in Diskussionen aber, sofern es möglich ist, Aussagen unmittelbar durch Studien/Argumentation zu belegen. Dadurch ist das Gegenüber gezwungen, wissenschaftlich zu argumentieren und kann sich nicht darauf zurückziehen, die Glaubwürdigkeit der Sekundärquelle (hier: BamBam) in Frage zu stellen.
Da habe ich mal kurz eine andere Frage, möchte aber nicht umbedingt ein Thread aufmachen. Ich habe schon öfters gelesen, dass süßstoffhaltige Getränke bzw. Süßstoff an sich zu einer Wassereinlagerung unter der Haut führt. Stimmt das?
Nachdem was Rubi schrieb wäre es ja der Tod für ihn, deshalb denke ich einfach mal, dass es Unfug ist.
Sly
You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't how hard you hit; it's about how hard you can get hit, and keep moving forward. How much you can take, and keep moving forward. That's how winning is done."
Sylvester Stallone in Rocky 6.
Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass natriumhaltige Süßstoffe (Natrium-Cyclamat, Saccharin-Natrium) problematisch sind wegen der wasserretendierenden Eigenschaft des Natriums.
Dagegen spricht, dass die Mengen sehr klein sind, und die Süßstoffe auch wieder ausgeschieden werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.04.2007 11:10 von ilpadre.
Frage von Avocado am 16.11.2005 08:47 Uhr
Süßstoffe und Insulin
Hallo!
Neulich habe ich gelesen, dass Süßstoff u.a. wegen erhöhter Insulinausschüttung problematisch sei. Es soll nicht nur der tatsächliche Blutzuckerspiegel eine Rolle spielen, sondern schon die Wahrnehmung des Süß-Schmeckens im Mund. Da dort bereits die Botschaft ans Hirn geht "Achtung süß!", werde die Insulinausschüttung vorbereitet und in Gang gesetzt. Wenn dann vermeindliche Kohlenhydrate kommen, die nicht das liefern, was erwartet wurde, sinke der Blutzuckerspiegel unter seinen Ausgangswert - das Gierigsein nimmt seinen Lauf. Außerdem habe ich gehört, dass Süßstoff als Mastmittel eingesetzt werden, da sie die Sattwahrnehmung manipulieren und Versuche mit Menschen Ähnliches gezeigt haben.
Allerdings habe ich dann auch wieder das Gegenteil gelesen, nämlich dass Süßstoffe keinerlei Auswirkung auf den Insulinspiegel haben. Was stimmt?
Vielen Dank!
Antwort von Maike Groeneveld am 02.12.2005 17:24 Uhr
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
Süßstoffe sind synthetische oder natürliche Verbindungen mit einem intensiv süßen Geschmack, die vom Körper nicht verstoffwechselt werden, d.h. sie werden weitgehend unverändert wieder ausgeschieden. Deswegen liefern Süßstoffe dem Körper im Gegensatz zu Zucker und Zuckeraustauschstoffen keine Energie und haben auch keinen Einfluss auf den Stoffwechsel und können den Appetit und den Insulinspiegel nicht erhöhen. Dennoch wurde kürzlich in einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung ein Effekt auf den Insulinspiegel beobachtet. In der Studie wurde die Wirkung von verschiedenen Softdrinks auf den Stoffwechsel von Labortieren untersucht. Erstaunlicherweise hatten die Labotiere, die mit Süßstoff gesüßte Lightgetränke tranken, einen erhöhten Insulinspiegel. Warum dies so ist, konnten die Forscher noch nicht klären. Allerdings nahmen die Labortiere, die die mit Süßstoff gesüßten Getränke zu sich nahmen, nicht mehr zu als die Tiere, die die mit Zucker gesüßten Getränke tranken. In früheren klinischen Untersuchungen an Menschen wurde jedoch kein Einfluss auf den Insulinspiegel des Menschen gemessen. Diese Ergebnisse müssen also noch weiter erforscht werden.
Das Gerücht, dass Süßstoffe als Masthilfsmittel eingesetzt werden, hält sich hartnäckig, ist jedoch nicht richtig. Süßstoffe werden in der Tierernährung eingesetzt, um den bitteren Geschmack der mit Säuren und Mineralstoffen angereicherten Futtermittel zu überdecken und die Tiere so zum Fressen zu bewegen.
Wir empfehlen grundsätzlich, mit Süßstoffen eher sparsam umzugehen. Werden sie häufig verwendet, so kann der starke Süßgeschmack dazu führen, dass die Geschmacksnerven für süß unempfindlicher werden und das Verlangen nach Süßem dadurch gesteigert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Maike Groeneveld, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin