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7000 Straßenkinder
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Hulk
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7000 Straßenkinder

War gestern echt überrascht als ich das in den Nachrichten hörte...wo geht das noch hin?
http://news.de.msn.com/Article.aspx?cp-d...id=2113687


"Ey meine Kröte heißt auch Marc!"
"Alles klar ich bin weg"
06.01.2007 10:28
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6(sic)6
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RE: 7000 Straßenkinder

Ich denke man muss dass ganze von 2 Seiten sehen. Zum einen haben wir Kinder die aus Armut auf der Straße leben und nichts anderes haben. Zum Anderen haben wir die Ausreißer von zu Hause, die praktisch freiwillig auf der Straße leben. Leider wird darüber im Text nichts gesagt.

Ich wage nun einfach mal zu behaupten, dass die meisten der Kinder zur zweiten Gruppe gehören. Natürlich sollte auch denen geholfen werden, allerdings besteht des Staates Hilfe darin die Kinder zu finden und wieder zu ihren Familien oder in Heime zu bringen, wo sie dann nicht bleiben wollen und wieder ausreißen. Teufelskreis eben.

Traurig Sad


Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:

Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
06.01.2007 10:43
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Hulk
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Beitrag: #3
RE:  7000 Straßenkinder

6(sic)6 schrieb:
Ich denke man muss dass ganze von 2 Seiten sehen. Zum einen haben wir Kinder die aus Armut auf der Straße leben und nichts anderes haben. Zum Anderen haben wir die Ausreißer von zu Hause, die praktisch freiwillig auf der Straße leben. Leider wird darüber im Text nichts gesagt.


Traurig Sad


das vermute ich auch, daß die meisten freiwillig dort sind!
Was aber nicht wesentlich besser ist als 'gezwungenermaßen'.
Es sagt viel aus, daß sich so viele Kinder aus ihrem sozialen Umfeld herauslösen und lieber in die Anonymität der Straße abtauchen... .
@6(sic)6
the hat is back...Thumbs


"Ey meine Kröte heißt auch Marc!"
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06.01.2007 10:49
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Illusion
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Beitrag: #4
RE: 7000 Straßenkinder

7000 Strassen Kinder , X-Obdachlose, min. doppelt soviel Desillusionierte... und dann die Leute in den Einkaufszentren die das alles nicht mehr interessiert, selbst wenn es neben ihnen passiert.
So Stumpf wie die Knorr Famile selbst!


In diesem Sinne: Gute Nacht Gross D

06.01.2007 12:01
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Gimli
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Beitrag: #5
RE: 7000 Straßenkinder

Zitat:
Der Geschäftsführer des Kinderhilfswerks fordert, dass Einkommen transparenter gemacht werden müssten, damit sichtbar wird, wer woher welches Einkommen erhält. Seiner Ansicht nach sollte auch geklärt werden, welche Anzahl an Nebeneinkünften für Politiker und Manager zulässig sind.

Nur fordern bringt da wenig. Um mal ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit zu nehmen:

Microsoft Deutschland hat eine neue "Behörden-Beauftragte"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/83196
Zitat:
Microsoft Deutschland hat Angelika Gifford als Nachfolgerin von Wolfgang Branoner mit der Leitung des Geschäftsbereichs Public Sector betraut.

Mein erster Gedanke, als ich die Meldung las, war "Ach, der Branoner war 'Behördern-Beauftragter' eines amerikanischen Groß-Konzernes? Das letzte mal, als ich von ihm hörte, war er noch Berliner CDU-Senator für Wirtschaft und Technologie..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Branoner

Warum sollte etwas an den Nebeneinkünften für Politiker und Manager geklärt werden, wenn die Reichen quasi zwischen diesen beiden Jobs hin- und herpendeln.

Falls das noch nicht als Beispiel genügt, sage ich nur "Gasprom" oder "Otto Schily". Letzterer hat sich Zeit seiner Amtszeit als Innenminister für Ausweise mit biometrischen Daten ausgesprochen. Und was macht der werte Dr. Schily heute?:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/76682
Zitat:
Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily hat Aufsichtsratsmandate bei zwei Firmen angenommen, die auf dem Gebiet der biometrischen Sicherheitstechnik aktiv sind.

Na, so ein Zufall...

Und so lange, wie das so läuft, findet auch keine Aufklärung statt.


"There are no secrets. Train hard, eat right and be happy!"
-- Dave Draper

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.01.2007 16:48 von Gimli.

06.01.2007 16:45
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Hulk
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Beitrag: #6
RE:  7000 Straßenkinder

Gimli schrieb:
Na, so ein Zufall...

Und so lange, wie das so läuft, findet auch keine Aufklärung statt.


Nun ja, im Kapitalismus ist es nun mal so, daß diejenigen, die sich im Höhenflug befinden, auch meist dort bleiben. Prinzipiell finde ich es auch richtig, daß ein Mensch, wenn ihm die Möglichkeiten gegeben werden, sich hoch arbeitet und viel Geld verdient- mehr als andere, die eben aus unterschiedlichen Gründen nicht so viel arbeiten, oder deren Arbeitsleistung auf dem Markt einfach nicht so viel Wert ist.
Nur, denke ich, kann es nicht angehen, daß sich die von Dir beschriebenen Leute/Politiker, ihre Geldnester von ihren Positionen aus erbauen, und sich dann zu gegebener Zeit hineinsetzen. Politiker, die eigentlich zum Wohle des Volkes handeln sollten.
Sie scheffeln eine Million nach der anderen während andere am Existenzminimum krapseln. Aber diese Politiker währen es, die die Weichen anders stellen müssten- und die stehen sich selbst eben auch nur am nächsten.
Irgendwo muß eine Grenze eingebaut werden, was bringt es, wenn der eine 10 Millionen hat, die er niemals ausgeben kann, und der andere nicht mal einen Euro in der Tasche.


"Ey meine Kröte heißt auch Marc!"
"Alles klar ich bin weg"
06.01.2007 17:00
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