so jetzt wirds unübersichtlich langsam
Und was passiert wenn man nur eingeschränkt oder isometrisch trainiert
Isometrisch != Isotonisch deswegen ist deine Tabelle hier uninteressant
Nichtsdestrotrotz gibt es (unabhängig davon, ob isometrisch oder isotonisch) Anpassungen 15-20% über die Trainierte Position hinaus.
ich nehme an das du mit damit sagen willst das teilbewegungen keine isometrische arbeitsweise sind das weiß ich selber danke 
dennoch wird eine kleinere amplitude zu geringeren gelenkanpassungen führen, da finde ich auch die 15-20% mehr nicht viel
nun stellt sich für mich die alles entscheidene Frage ob ein "Training über den vollen ROM auf Zeit" wie es bei MGK geschieht zu den selben soeben dargestellten Anpassungprozessen führt, oder ob dies nur in eingeschränkte oder gar keiner Form passiert*?*
Ich denke um diese Frage zu beantworten muss man nach 2 Gesichtspunkten unterglieder: *idee*
a) in Anbetracht von möglichen Muskelverkürzungen
man trainiert ja immer nur Teilbereiche. in jedem teilbereich sind die unterschiedlichen beteiligten muskeln jeweils unterschiedlich verkürzt.
wenn man nun die drei positionen M G K trainiert bedeutet das das jeder beteiligte muskeln in 2/3 aller mesozyklen nicht über seinen vollen bewegungsumfang arbeitet und damit anfällig für Verkürzungen wird!!
Reicht nun der eine mesozyklus in dem der isoliert betrachtete muskel ständig im gedehnten bereich arbeiten um den Verkürzungen vorzubeugen bzw. sie wieder auszugleichen?
Sehr fragwürdig, ich würde sagen nein *!*
Es geht darum, das ab einer bestimmten Position kaum bis gar keine Last mehr auf den Muskel wirkt, sondern ausschließlich auf den passiven Elementen, was nicht zum Muskelwachstum beiträgt. Mach einen Scott-Curl bis senkrecht oben und du hast gar kein Gewicht auf den Armbeugern, dafür annähernd 100% des Gewichts auf deinen Gelenken, Bändern, etc.
Ist das sinvoll?
sinnvoller als mit einer übung i.d.R. einen einzigen Muskel einer ebene intensivst zu belasten und dafür alle anderen ungereizt zu hinterlassen!! da bleibe ich lieber bei meinen weniger effektiven und dafür für alle muskeln wirksamen reizen!
b)in Anbetracht der passiven Strukturen
in jedem Mesozyklus wird das Gelenk nur ~1/3-1/4 so weit ausgenutzt wie es bei einem vollen ROM training der Fall wäre. Dadurch wird zwar der lokal beanspruchte Bereich vermehrt belastet ( und reagiert womöglich ebenso mit vermehrter anpassung an die ungewohnt hohe belastung), jedoch fallen für 2/3 des ROMs sämtliche Reize weg, was nicht zuletzt ein auch ein Problem der Gelenkwartung mit sich bringt.
Insbesondere ist hier auf das reduzierte Ausreizen der Gelenkendstellungen hinzuweisen, welches bei der Verletzungs- und Unfallprophylaxe eine Wichtige Rolle spielt, da gerade dort oft die kritischen Belastungen in den Endstellungen auftreten.
Der normaltrainierende belastet gewisse positionen nie! Würde er nach MGK arbeiten würde er sie zumindest ab und zu belastetn, was wohl schonmal ein deutlicher vorteil wäre.
Zudem schinst du davon auszugehen, das eine Gelenkposition nur einmal pro Meso drankommen dürfe. Dem ist nicht so. Du kannst auch in einem Meso Ante-M und Ante-G machen (z.B. Frontheben und Dips in einem Zyklus) und Ante-K im nächsten (Da hätten wir z.B. schon eine Gelenkposition, die 99,99% aller Trainierenden noch nie in ihrem Leben belastet haben!).
ich habe dem prinzip der wechselnden belastungspositionen ja zugestimmt, was ich hier kritisiere sind einzig und allein die teilbewegungen
zu a) und b) kommen noch die Argumente gegen Teilbewegungen aus der Tabelle C-11
Du vergleichst Teilbewegungen mit Isometrischem Training. Wieso? Wie winzig ist denn deiner Meinung nach die Amplitude der Teilbewegungen sein?
Hast du jemals irgendwo die Anteversion über die gesammte Rom in einer Bewegung trainiert? Wenn ja, wie sah bitte diese Übung aus? Umgekehrte Maschienen-Überzüge? Ist es wirklich schlimm, wenn man stattdessen Dips, Engbankdrücken, Frontheben, etc. , macht. Denn das sind nur Teilbewegungen der Anteversion!
ich setze nicht isometrisches training mit teilbewegungen gleich, nur werden einige Teilbewegungen aufgrund der speziellen bewegungsebene in ihrer amplitude so gering das kadenztechnisch die bewegung so langsam aufgeführt wird das beinahe isotonische belastungsverhältnisse - mit all ihren negativen folgen und daher anwendbar! - eintreten.
Ich muss also zu dem Schluss kommen, dass ein "Training über den vollen ROM auf Zeit" nicht in dem selben Maße (wenn überhaupt) zu den positiven Anpassungsprozessen führt wie ein ständiges Training über den vollen ROM.
Gut, dann erklär das nochmal an einem konkreten Beispiel: Ich mache Überzüge, Klimmzüge und Rudern (egal, ob in einem Meso oder über mehrere Verteilt). Ich habe die Bewegung also auf Teilbewegungen aufgeteilt. Du machst nur Maschienenüberzüge, also volle ROM in einer Übung. Welche Vorteile hast du mir gegenüber?
gerne
sagen wir uns beiden stehen 6 sätze pro TE zur verfügung
wenn ich im gegensatz zu dir nur überzüge mache belaste ich mein gelenk 6 sätze lang über die volle amplitude d.h. alle beteiligten passiven strukturen erhalten 6 mal wachstumsreize oder ähnliches.
wenn du jeder deiner teilbewegungen 2 sätze lang ausführst wird die volle amplitude grade 2 mal belastet, die anpassungseffekte fallen dem entsprechend geringer aus.
Nebenbei:
Wusstest du, das das "training über die volle ROM" in Wirklichkeit ein Missverständnis ist? Früher haben mal ein paar schlaue Köpfe gesagt, dass man die Gelenke über ihre volle Room of Motion trainieren soll. Ein paar Bodybuilder waren zu doof diese Aussage zu Kapieren und haben daraus ein trainiere jede Übung auf ihre volle ROM gemacht. Diese volle Übungs-ROM ist aber eben nur ein bruchteil der tatsächlichen Gelenks-ROM und hat nichts mehr mit der uhrsprünglichen Aussage gemeinsam.
wie willst du den vollen Room of Motion abdecken wenn du schon den Range of Motion bei jeder Übung einschränkst? wieviele übungen pro gelenk und bewegungsebene/richtung willst du in einer trainingseinheit machen? 20?
[/quote]
Darüber hinaus hat das System einen fatalen Fehler *!*
Semchem behauptet, das durch die Ausführung EINER Übung einer bestimmten Bewegungsebene mit Teilbewegungen, sämtliche an der Bewegungsebene beteiligten Muskeln effektiv trainiert würden.
Nun verweist er aber andererseits darauf, dass sich die Muskelbeteiligungen an einer Bewegung im Laufe derselben aufgrund der sich verschiebenen Hebelverhältnisse verändert, so das z.b. agonisten zu synergisten oder sogar antagonisten werden und somit garkeine Belastung mehr erfahren.
Dies ist zwar richtig, aber im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass nicht ALLE Muskeln einer Bewegungsebene durch Teilbewegungen effektiv mittrainiert werden können, da nicht für alle optimale Hebelarme vorliegen da sich die Lastarme während der geringen Amplitude nur gering verschieben *idee*
So werden zwar einzelne Muskeln isotonisch perfekt angesprochen und der Proteinkatabolismus ist ideal, doch für die Mehrzahl der Muskeln bleibt der Belastungsreiz unterschwellig.
Es geht um Freie Gewichte außerhalb der Teilbereiche ist durch die veränderten Hebel die Last so oder so unterschwellig, egal, ob ich das Gewicht dorthinbewege oder nicht. Ich kann das Gewicht beim Scott-Curl in die Aufrechte Position bringen oder schon vorher aufhören. In der letzten Phase ist auf Grund des Hebels der Reiz so oder so unterschwellig.
das vollständige entlasten bei deinem beispiel stelle ich nicht in frage. ich halte nur die durchgeführten Teilbewegungen in ihrer Amplitude für zu gering und die Behauptung das alle Belastungsreize darüber hinaus unterschwellig wären für nicht haltbar. zumindestens bei mehrgelenkigen werden die hebelarme für anderen muskeln z.b. die armuskulatur erst dann effektiv. (z.b. langhantelrudern)
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*idee* FAZIT:
Bewegungsrichtungen und Belastungspositionen JA *!*
Teilbewegungen NEIN *!*
Viele Bewegungen, die du machst sind schon jetzt Teilbewegungen (siehe oben).
ja, es sollte aber klar sein das ein trainingsplan nicht dauerhaft nur aus gedehnten und kontrahierten positionen (über ihren vollen ROM --> nicht größer als MGK teilbewegungen) bestehen kann. bei standart bodybuilder ist dies aber ja auch nicht der fall, zumal ich kein standart bodybuilder bin 
Ich lehne Teilbewegungen ja nicht grundsätzlich ab.
zur rehabitilation, bei schmerzsymphtomen oder ähnlichem, oder zur simulation sportspezifischer bewegungen ODER auch zur gezielten reizung einzelner muskeln um einen maximalen Reiz zu implizieren sind sie duchaus geeignet! nur lässt sich eben damit nicht anwendbar ein ganzkörperprogramm gestalten. bei einem 3- oder 4er split mag das vielleicht schon wieder anders aussehen! Bei allem anderen lassen sich keine ausreichenden Reize für alle muskeln erzielen, da der trainingsreiz einfach zu punktuiert erfolgt